Akademie der Kunst und Philosophie
Akademie der Wissenschaften | Académie des sciences
 

 

Kurs Nr. 545 

Sittenlehre


Freiheit ist die absolute Voraussetzung einer Sittenlehre im eigentlichen Sinne. "Das ganze Christentum hat keinen Sinn, ohne diese Erkenntnis". Für das physische Wohlergehen aller, "für Ordnung, die sie umgebe, für Rechtlichkeit ihrer Verfassung, für ihre Freiheit" - vor allem auch Meinungsfreiheit - muss gesorgt sein
Raphaels Disputa

 

 
 
 
 
 

 


Aus dem Inhalt:
 
Und ein Gott ist, ein heiliger Wille lebt,
Wie auch der menschliche wanke;
Hoch über der Zeit und dem Raume webt
Lebendig der höchste Gedanke.
Und ob alles in ewigem Wechsel kreist,
Es beharret im Wechsel ein ruhiger Geist.
(Friedrich Schiller)


Was man bisher die Sittenlehre genannt hat, ist eigentlich die Lehre vom wahren Sein, der eigentlichen Realität. Freiheit ist die absolute Voraussetzung einer Sittenlehre im eigentlichen Sinne. "Das ganze Christentum hat keinen Sinn, ohne diese Erkenntnis". Für das physische Wohlergehen aller, "für Ordnung, die sie umgebe, für Rechtlichkeit ihrer Verfassung, für ihre Freiheit" - vor allem auch Meinungsfreiheit - muss gesorgt sein. [2][3][4][5]

"Denn er weiss, dass nur in einer solchen Lage sie ihren Blick erheben können auf das geistige und höhere, und dass äusserer Druck in der Regel, und nach dem gemeinen Maasstabe dem Menschen fast alles sein höheres nimmt, und ihn beinahe zum Tier hernieder drückt." - J.G.Fichte [1][2] 
Die Sittenlehre ist ein Fremdwort für die islamische Theologie, die die Welt nur in "das Gebiet des Islams" (Dar al islam) und "das Gebiet des Kriegs" (Dar al harb) unterteilt, also das Gebiet, das noch dem Islam unterworfen werden muss. [1][6]

In einem Interview äussert sich der algerische Schriftsteller Boualem Sansal zu den Anschlägen in Paris und meint, der Westen habe die islamistische Gefahr unterschätzt. Die Islamisten gingen sektiererisch vor; es gehe um Indoktrination. Inzwischen lassen sich sogar Christen, Atheisten und Juden unter den Islamisten finden. Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal warnt seit langem vor der Gefahr des Islamismus. "Es geht ihnen um die Eroberung der Welt“ [7]: 

"Ich bin, ehrlich gesagt, nicht überrascht. Die Islamisten sind dabei, sich in Europa einzurichten. Am Freitag haben sie in Paris zugeschlagen, morgen wird es woanders sein. Sie werden nicht aufhören. Die Strategie der Anschläge weist dabei auf ein Ziel hin, das man benennen muss: Es geht ihnen um die Eroberung der Welt. Und dieser Krieg wird längst nicht nur über Gewalt geführt. Die Islamisten nutzen für ihre Mission die verschiedensten Mittel, sie wirken politisch, sie predigen in Moscheen, sie kommunizieren über das Internet und lassen ihre Publikationen weltweit zirkulieren. Das halte ich für das Wesentliche. Mit den Attentaten wollen sie uns terrorisieren, aber die Arbeit im Hintergrund ist mindestens so wichtig. ... was jetzt in Paris passiert ist, erleben wir in Algerien seit 1990. In Paris gibt es 129 Tote, in Algerien sind es 250000 Opfer. Ich kenne die Gefahr des Islamismus. Deshalb bestätigt Paris meine Analyse nur. Der Islamismus hat der Menschheit den Krieg erklärt, seine Verfechter wollen die Macht. Weltweit mobilisieren sie Anhänger, und ihnen gegenüber steht – nichts, Leere. Die Demokratien sind schwach. Deshalb werden die Islamisten obsiegen und große Teile der Welt beherrschen. Denken Sie doch nur einmal: Vor zwanzig Jahren gab es sie nicht, und schon heute dominieren sie mehr als dreißig Länder. Und sie gewinnen ständig neue Territorien hinzu, ob in der Sahara, im Irak oder in Syrien. Die Türkei wird von einer islamistischen Partei regiert, Iran, Marokko. Und als Nächstes installieren sie sich in Europa". - Sansal [7]
Man kann natürlich fragen warum stellt sich die arabische Welt nicht geschlossen gegen die Verbrechen des IS? "Das hat viele Gründe. Zum einen haben die Amerikaner lange Zeit in Ländern wie Syrien, Irak oder Afghanistan mit den Islamisten paktiert, um den Kommunismus mit ihrer Hilfe zurückzudrängen. Außerdem glauben tatsächlich viele Bürger in der arabischen Welt, dass die Anschläge von Paris nicht von Islamisten verübt wurden, sondern vom Mossad oder dem französischen Geheimdienst. Um die Stimmung gegen die arabische Welt aufzuheizen. Sie wollen sich aber auch nicht mit der einstigen Kolonialmacht Frankreich solidarisch zeigen. Und außerdem gibt es nicht den einen Islam. Wenn Schiiten Anschläge verüben, ist das den Sunniten herzlich egal, weil sie Gegner sind. Auch Syrien und der Irak, Algerien und Marokko sind verfeindet, niemals würden diese Länder an einem Strang ziehen. Und zuletzt ist es für einen Muslim schwer, einen anderen Muslim zu kritisieren. Schon als Europäer steht man dann unter Verdacht, islamophob zu sein. Über einen Muslim, der sich kritisch äußert, aber heißt es, er sei vom Glauben abgefallen. Das ist sehr gefährlich". [7]

Natürlich habe der Westen die islamistische Gefahr unterschätzt. "Der Westen wird die wahre Dimension erst begreifen, wenn sich die Attentate häufen und eine Art urbaner Guerrillakrieg ausbricht".  Dennoch, meint Sansal, werde der IS an seinen inneren Widersprüchen scheitern. Problematisch sei eine Renaissance des Islam im Gewand des gemässigten Islams. Dafür stehe die "Nahda-Bewegung" mit Millionen Anhängern und karitativen Initiativen sowie Koranschulen. Auch in Parlamenten seien sie schon vertreten. Die Unterstützer im Hintergrund sind zum Beispiel Saudi Arabien und Qatar. [7]

"Der gewalttätige Islamismus ist eine vorübergehende Entwicklung. Das wird es noch eine Zeitlang geben, vielleicht zwanzig oder dreißig Jahre, aber seine wahre Intention ist die intellektuelle Ausrichtung. Das große Ziel ist die Renaissance des Islams. Dafür steht die Nahda-Bewegung, deren Name nicht zufällig „Wiedererwachen“ heißt. Entstanden in der Zeit, als die arabische Welt kolonisiert war und der Islam zu verschwinden drohte, hatte die Bewegung das Ziel, den Islam mit der Moderne zu verbinden. Heute hat Nahda Millionen Anhänger und wird immer mächtiger. Sie unterhalten karikative Initiativen, Koranschulen und sind in Parlamenten vertreten. Aber es sind fundamentalistische Muslime, deren Mission es ist, den Islam zu neuer Größe zu führen, in Afrika, Asien, Europa. Es ist doch offensichtlich, dass das Geld zum Beispiel aus Saudi-Arabien kommt, dem einzigen Land in der Welt, das einer Familie gehört. Die Amerikaner, die nur zu gern das saudische Öl abnehmen, versprechen im Gegenzug, nicht gegen Saudi-Arabien vorzugehen. Auf Qatar trifft dasselbe zu. Aus diesen Königreichen kommt die Unterstützung." - Sansal [7]
Ähnlich wie die Nahda-Bewegung, besteht auch die "Wasatiya"-Bewegung oder "Wasatiya-Islam" ("Islam der Mitte") aus fundamentalistischen Muslimen, nämlich z.B. den Muslimbrüdern, die mit Terrororganisationen wie der Hamas zusammenarbeiten. Der islamische Theologe Ahmad Nofal zählt zu den bekanntesten islamischen Theologen der Gegenwart. Der emeritierte Professor der Universität Jordaniens übt über Fernsehsendungen und Facebook großen Einfluß aus. Allein bei Facebook hat er mehr als 1,5 Millionen Follower. In einem Interview verrät er seine fundamentalistische Ansicht. Er sagt zum Beispiel: "Es ist ausgeschlossen, dass die Muslimbruderschaft hinter Terroranschlägen steckt. ... der Islam will so etwas nicht." Er täuscht seine Anhänger und die westliche Welt damit, dass er den Islam mit dem Christentum auf eine Stufe stellt: "Der Wasatiya-Islam hat viel mit Jesu Botschaft gemeinsam." Nur hat der Islam mit dem Christentum nicht das Geringste zu tun. [25]

Freiheit im Bildungssektor ist unumgänglich, in der Wirtschaft kann es aber fatale Folgen haben. Die Völker des christlichen Europa lassen sich betrachten als eine Nation. Durch dieselbe Abstammung und dieselben ursrünglichen Gebräuche, vereinigt, "wurden sie, seit ihrer Verbreitung durch die Provinzen des abendländischen römischen Reiches, noch durch dieselbe gemeinschaftliche Religion" verbunden. Den Völkern von anderer Abstammung, welche später hinzukamen, wurde zugleich mit der neuen Religion, dasselbe Grundsystem von Gebräuchen und Begriffen ausgebildet. Erst später wurden "Völkerschaften durch Staatsverfassung geschieden. Diese Trennung wurde noch dadurch erleichtert, dass durch die Kirchenreformation die geistliche Gewalt, die die christliche Kirche bisher zu einem Ganzen zusammengehalten hatte, zugrunde gerichtet wurde. So haben die modernen Staaten sich gebildet; - nicht, wie man in der Rechtslehre die Entstehung eines Staates zu beschreiben pflegt, durch Sammlung und Vereinigung unverbundener Einzelner unter die Einheit des Gesetzes, sondern vielmehr durch Trennung und Zerteilung einer einigen grossen, jedoch nur schwach verbundenen Menschenmasse. Die einzelnen Staaten des christlichen Europa sind solche losgerissene, ihrer Ausdehnung nach grösstenteils durch das Ohngefähr bestimmte Stücke des ehemaligen Ganzen. ... Während jener Einheit des christlichen Europa hat unter anderem sich auch das Handelssystem gebildet, das wenigstens nach seinen Grundzügen bis auf die gegenwärtige Zeit fortdauert... Der Handel war in diesem Zustande durchaus frei, ohne Berechnung, sowie ohne Beschränkung. ... Die Bürger desselben Staates, sollen alle durcheinander Handel und Wandel treiben. War das christliche Europa ein Ganzes, so musste der Handel der Europäer untereinander frei sein." Heute sind es verschiedene Regierungen, durch Staatsgrenzen getrennt, weshalb der Slogan "Wandel durch Handel" seine Bedeutung verloren hat. Wie die Wirtschaft heute am besten funktioniert ist Aufgabe der Wirtschaftslehre. [5][8][9][17]

Wollte man heute nach der Maxime "Wandel durch Handel" die Wirtschaft ausrichten, könnte dies zu völlig absurden Situationen führen. Firmen nicht europäischer Konzerne könnten eine Strategie entwickeln zur Kontrollübernahme nationaler Unternehmen, wie zur Zeit von Air Berlin durch Etihad (nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate). Auch "Turkish Airlines", "Emirates" oder "Qatar Airways" versuchen europäischen Fluggesellschaften wie der Lufthansa Marktanteile abzujagen um das Geld - wie die Petrodollars auch - in die Finanzierung des Islamismus zu stecken; wer also mit diesen Airlines fliegt, unterstützt indirekt den islamistischen Terrorismus. Nicht nur aus diesem Grund arbeitet die EU an "Schützenhilfe für Europas Fluglinien". Zu beobachten sind strategische Zukäufe auch in der Chemie- und Pharmaindustrie. Selbst vor Waffengeschäften mit den Golfstaaten schreckt Deutschland nicht zurück. Im ersten Halbjahr 2015 lieferten deutsche Unternehmen nur nach Grossbritannien und Israel mehr Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien und Qatar. Ende 2014 verfügten die Staatsfonds von Abu Dhabi, Saudi-Arabien, Kuweit und Qatar nach Berechnungen des Sovereign Wealth Fund Institut, über die sagenhafte Summe von 2,3 Billionen Dollar. [9][10][17]

Saudi-Arabien exportiert vor allem zwei Produkte: Erdöl und Islam. Das saudische Erdöl ist das Schmiermittel für die Weltwirtschaft, der saudische Islam aber ist eine Gefahr für den Weltfrieden. Vor mehr als einem halben Jahrhundert hatte das Königreich begonnen, seinen rückwärtsgewandten und intoleranten Islam zu exportieren. Rückwärtsgewandt ist er, weil er sich am Vorbild der ersten Muslime orientiert und dazu den Koran buchstabengetreu auslegt. Und intolerant ist dieser Islam, weil er alle Anhänger anderer Auslegungen zu „Ungläubigen“ erklärt, die bekämpft werden müssen. Die Vertreter dieses wahhabitischen Islams sehen ihn seit seiner Entstehung im 18. Jahrhundert als die einzige wahre Form des Islams an – und als die einzig wahre Religion überhaupt. Das Ergebnis ist verheerend. Seit einem halben Jahrhundert wird die saudische Missionsoffensive Jahr für Jahr mit Milliarden Petrodollars finanziert. Diese saudische Offensive schuf den theologischen und ideologischen Nährboden für den heutigen Terror im Namen des Islams. Zwar finanziert das Königreich Saudi-Arabien die Terrormiliz „Islamischer Staat“ nicht direkt; denn der IS hat der saudischen Monarchie den Krieg erklärt. Das Königreich ist aber der Schöpfer dieses Ungeheuers, denn der IS ist die besonders gewalttätige Fortsetzung des wahhabitischen Islams. [11]

"Zu den größten Fehlern des Westens zähle der Irrglaube, dass das saudische Regime uns wohlgesinnt sei, sagte kürzlich der Schriftsteller Salman Rushdie. Denn Saudi-Arabien sei maßgeblich verantwortlich für die weltweite Verbreitung radikal-islamischen Gedankenguts in Form des Wahhabismus: „Das war eine winzig kleine Strömung innerhalb des sunnitischen Islams, bis die Saudis dazu übergingen, mit ihren Petrodollars den Wahhabismus weltweit zu propagieren.“ Kronprinz Faisal berief 1962 eine Konferenz nach Mekka ein, um den Säkularismus und Nassers arabischen Nationalismus, zwei existentielle Gefahren für das saudische Königshaus, zu bekämpfen. Das Ergebnis war die Idee, eine „Islamische Weltliga“ zu gründen. Sie wurde das wichtigste Instrument des Königreichs, sein Islamverständnis weltweit zu verbreiten – also Moscheen, Schulen und islamische Kulturzentren zu bauen, Jugendprojekte zu fördern, islamische Anliegen, wo auch immer in der Welt, zu unterstützen und humanitäre Hilfe zu leisten. Überall sollten kleine islamische Gesellschaften nach saudischem Verständnis entstehen. Einer der großzügigsten Spender der Islamischen Weltliga war von Beginn an der heutige König Salman Bin Abd al Aziz Al Saud. Das Programm umriss Faisal in einer Rede während der Pilgerfahrt in Mekka 1968, als er bereits vier Jahre König war: „Wir wollen eine islamische Wiedergeburt ohne Nationalismus, Ethnien und politische Parteien, aber mit dem Ruf des Islams und dem Ruf des Dschihad, um unsere Religion zu verteidigen.“ Die „Konferenz für islamische Zusammenarbeit“, als Zusammenschluss islamischer Staaten ist das zweite Instrument Saudi-Arabiens, Einfluss auf andere Länder der islamischen Welt zu nehmen. Ein weiteres Instrument sind Universitäten. Seit ihrer Gründung 1961 haben etwa 45.000 religiöse Kader aus mehr als 160 Ländern an der Islamischen Universität studiert. Weitere zehntausend Schüler und Studenten haben weitere saudische Bildungseinrichtungen im Ausland und in Saudi-Arabien besucht. So unterhält die 1974 gegründete Islamische Universität Imam Ibn Saud Zweigstellen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Indonesien, Malaysia, Djibouti, Japan und den Vereinigten Staaten. Sie sind nicht die einzigen Hochschulen, die im Ausland auf saudische Initiative gegründet wurden und weiter zu einem großen Teil aus Saudi-Arabien finanziert werden. Im Tschad wurde 1991 die König-Faisal-Universität eröffnet, und bereits 1980 hatten in Pakistan die OIC und der damalige Geheimdienstchef Turki al Faisal Al Saud die Islamische Universität Islamabad gegründet. Im Afghanistan-Krieg war sie Anlaufstelle für viele arabische Kämpfer auf dem Weg in den Dschihad. Man islamisierte das Bildungswesen und stattete die Religionspolizei mit mehr Kompetenzen aus. "Gleichzeitig exportierte das Haus Saud die radikalislamischen Dissidenten: Die Extremisten sollten sich in Afghanistan austoben, und die saudische Führung glaubte, sich mit der Unterstützung extremistischer Bewegungen in der islamischen Peripherie eine neue Legitimation als islamische Führungsmacht zu verschaffen. Zehntausende arabische Dschihadisten zogen nach Afghanistan. Von dort zogen sie zu anderen Konfliktherden weiter, nach Kaschmir und Tschetschenien, nach Algerien und Bosnien. Dabei bedienten sich die Dschihadisten der Institutionen, die Saudi-Arabien in den Jahrzehnten zuvor geschaffen hatte. Dazu gehörte auch die Islamische Hilfsorganisation (IIRO), die 1978 als Unterorganisation der Islamischen Weltliga gegründet wurde. Zu den bedeutenden Spendern zählten der langjährige Verteidigungsminister Sultan Bin Abd al Aziz Al Saud und der heutige König Salman Bin Abd al Aziz Al Saud. Offiziell leistet die IIRO humanitäre Hilfe, sie verschickt Hilfspakete und betreibt Waisenhäuser. Auch hat sie mehrere tausend Moscheen und einige Dutzend Schulen gebaut, einige ihrer mehr als 80 Auslandsbüros haben Terrorgruppen unterstützt. So nutzte von 1994 an Muhammad Dschamal Chalifah, ein Schwager des Al-Qaida-Gründers Bin Ladin, die IIRO-Filiale auf den Philippinen als Tarnorganisation für die Terrorgruppe Abu Sayyaf. Zuvor hatte er die Attentäter auf das World Trade Center 1993 in New York finanziert. Die Untersuchungskommission des amerikanischen Kongresses zu den Anschlägen vom 11. September 2001 kam zu dem Ergebnis, dass auch die 1972 gegründete „Weltversammlung für die muslimische Jugend“ (Wamy) den islamistischen Terror offen unterstützt habe. Wamy unterhält Filialen in 56 Ländern, organisiert Jugendprojekte und vergibt Stipendien für Kurse an saudischen Bildungseinrichtungen. Die Jugendorganisation unterhält ein weltweites Netz von Schulen, Hospitälern und Waisenhäusern. Das amerikanische Finanzministerium erklärte im Juli 2005, auch wenn Saudi-Arabien nun gegen Terroristen vorgehe, flössen weiter Gelder über die Islamische Weltliga und Wamy an Terrororganisationen. Da war die zur Islamischen Weltliga gehörende Haramain-Stiftung, die mehr als tausend Moscheen gebaut und 13 Millionen islamische Bücher verteilt hatte, bereits aufgelöst worden, weil sie ihre Infrastruktur Terrorgruppen bereitgestellt hatte. Deshalb hatte sie auch im Jahr 2002 in Bosnien ihre Büros schließen müssen. Auf dem Balkan war Bosnien ein Schwerpunkt der saudischen Missionsarbeit. Saudi-Arabien und die Islamische Weltliga bauten in Biha? die Prinz-Salman-Akademie, um islamische Religionslehrer für den ganzen Balkan auszubilden. Im Büro der staatlichen saudischen Hilfsorganisation in Sarajevo wurden Fotos gefunden, die die Terroranschläge der Jahre 1998 und 2001 verherrlichten. Saudi-Arabien schürte auch in anderen Ländern des Balkans und der früheren Sowjetunion bestehende Konflikte. So sah das Königreich in Albanien, als nach 1992 die staatlichen Strukturen zusammenbrachen, die Möglichkeit, das einst muslimische Land nach eigenen Vorstellungen zu prägen. Prediger wurden entsandt, mehr als zweihundert Schulen gebaut und eine Million Exemplare des Korans auf Albanisch verteilt. Arabische Dschihadisten erhielten Zuflucht und Arbeitsmöglichkeiten. Pakistan und Indien sind in Asien Schwerpunkte der Islamischen Weltliga. Sie unterstützt die einflussreiche Hochschule der Bewegung der Deobandi im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, die als Ableger des wahhabitischen Islams in Indien gilt. In Pakistan soll die Deobandi-Bewegung bis zu 40.000 Koranschulen unterhalten. Aus ihrer politischen Partei, der Dschamiat Ulema-e-Islam, sind die afghanischen Taliban hervorgegangen. Moscheen und Schulen sind die Hardware, um den Islam in die Welt zu exportieren. Saudi-Arabien versorgt diese Stätten auch mit Predigern und Pamphleten. Einer der bekanntesten saudischen Hassprediger, die das Königreich über viele Jahre auch nach Deutschland schickte, war Muhammad al Arifi, der auf Twitter elf Millionen Follower hat. Er darf nicht mehr in den Schengen-Raum einreisen, und so greift Saudi-Arabien auf andere Wanderprediger zurück, die Hass verbreiten. Nicht dem Dialog dient auch die Standardliteratur des wahhabitischen Islams, für deren Verbreitung Saudi-Arabien rund um den Erdball sorgt. Seinen Radius erweitert das Königreich auch mit islamischen Satellitensendern und islamischen Websites, die überall verfügbar sind und den Nutzer nichts kosten. Damit beliefere Saudi-Arabien einen erheblichen Teil der Curricula der weltweiten islamischen Institutionen, beobachtete bereits vor Jahren der französische Islamismus-Fachmann Olivier Roy." [11]

Die schädlichen Auswirkungen der Maxime "Wandel durch Handel" zeigt sich auch hier: „Bei der Verbreitung des saudischen Islams spielt auch die Arbeitsmigration eine wichtige Rolle“, sagt Ulrike Freitag. Denn in Saudi-Arabien arbeiten zehn Millionen ausländische Bürger, und die meisten stammen aus muslimischen Ländern. Wenn sie zum Urlaub oder endgültig zurückkehren, bringen sie nicht nur Ersparnisse mit, sie verlangen von ihren Familien dann meist, sich wie in Saudi-Arabien „islamisch“ zu verhalten. Gebe es dann noch Angebote einer von Saudi-Arabien finanzierten Moschee, steige die Bereitschaft, den saudischen Islam zu übernehmen, sagt Freitag. König Fahd baute nicht nur prächtige Paläste. Er sorgte auch dafür, dass sich Saudi-Arabien in der islamischen Welt fortsetzte. So soll er den Bau von mindestens 1500 Moscheen finanziert haben, von 2000 Grundschulen, 200 höheren Schulen und 210 islamischen Kulturzentren. Eine Druckerei, die seinen Namen trug, druckte 138 Millionen Exemplare des Korans in mehr als 20 Sprachen. In Europa tragen diesen 16 „Akademien“. Das sind Schulen, in denen nach saudischen Lehrplänen unterrichtet wird. Die „König-Fahd-Akademie“ in Bonn geriet als Anziehungspunkt für Extremisten nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ins Visier des Verfassungsschutzes. Eine Untersuchung ihrer Schulbücher erbrachte ein alarmierendes Ergebnis. Die „Akademie“ wird seither ausgetrocknet. Die Ideologie ist aber in der Welt und wird nicht so schnell aus dieser zu schaffen sein."  [11][17]

"Ein nicht unwichtiger Bestandteil des Lebens ist das Denken. ... Zu dem Entschlusse aber, dieses Denken nun auch einmal an seiner eigenen Person zu versuchen, wird es nicht leicht kommen." - J.G.Fichte [2]
Warum eigentlich? Ist die "historische Flachheit, Zerstreutheit in die mannigfaltigsten und widersprechendsten Ansichten, Unentschlossenheit über alle zusammen, und absolute Gleichgültigkeit gegen Wahrheit" so verbreitet? Und versichert jeder, "dass er in diesem Bilde sich nicht erkenne"? Worum geht es denn in den Kursen der Akademie der Kunst und Philosophie? Doch um nichts anderes, als 
"Den ausgestorbenen Trieb des Denkens wieder in Anregung zu bringen." - J.G.Fichte [2]
Das funktioniert natürlich nicht mit Werken, die "keinen einzigen wertvollen Gedanken" enthalten. Nach Schopenhauer, Voltaire, Goethe, Novalis, Thomas von Aquin und anderen ist der Koran beispielsweise dazu nicht geeignet. [1][12][13][14][21]
"Ich glaube sie am Besten charakterisieren zu können durch folgenden Grundzug: ihr heisst Denken soviel als sich Etwas ausdenken; und Selbstdenken soviel als sich für seine eigene Person und auf seinen eigenen Leib eine Wahrheit erdenken." - J.G.Fichte [2]
Der Terror der Gewalttäter von Paris, der die Welt entsetzt, entspricht "koranischem Gebot". In Sure 8, Verse 60-68 wird von den Muslimen verlangt, alle Mittel einzusetzen, um die Feinde Allahs zu "terrorisieren". Zudem tadelt Mohammed seine Anhänger, dass sie in der Schlacht bei Bedr nicht alle Gefangenen niedermetzelten. Damit der Islam in den Augen von Nichtmuslimen akzeptabler erscheint, werden in europäischen Koranübersetzungen gefälligere Vokabeln verwendet, zum Beispiel statt "terrorisieren" wird "einschüchtern" oder "erschrecken" verwendet. "Doch das im Koran verwendete Verbum lautet "turhibuna", was korrekt nur als "terrorisieren" wiedergegeben werden kann und auch heutzutage in diesem Sinn gebraucht wird." Was die Verbrechen angeht, die im sogenannten "Islamischen Staat" an der Tagesordnung sind, dient der Koran, Sure 5, Verse 33-37: "Der Lohn derer, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Land zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet und gekreuzigt werden oder dass ihre Hände und Füsse wechselseitig abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Land vertrieben werden." Der Islam ist eine nie revidierte Gewaltideologie, die im Gewand einer Religion daherkommt und das Christentum verfälscht darstellt. Jesus wird im Koran oft erwähnt, aber nicht verstanden; Muslime - und Islamwissenschaftler - glauben, dass "Christen irrten und sich folglich Jesus am Ende der Zeiten gegen sie richten werde, um den Islam als wahre Religion aufzurichten."  Der Islam wurde und wird stärker, je mehr er hofiert und gefördert wird - nicht zuletzt durch "tolerante" Islamwissenschaftler von der Harvard- oder Cornell-University. "Wer den Islam schönredet, muss wissen, dass er als geistiger Brandstifter agiert und sich mitschuldig macht.... Nachweislich wahr ist: solange der Islam nicht aus der Welt ist, wird es in ihr keinen Frieden geben." [3][15]

In Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland mit den meisten Salafisten-Hochburgen, sollen sogar schon Organisationen, die kurz davor stehen, als Terrororganisation verboten zu werden, eine Anerkennung als Religionsgemeinschaft bekommen! Die "Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion" (Ditib), ein Ableger der islamistischen türkischen Regierungspartei AKP und der Zentralrat der Muslime, gegründet von den islamistischen Muslimbrüdern, zählen zum Beispiel dazu. [16][21]

"Die mohammedanische Religion hasst und verbannt dagegen alles Konkrete; Gott ist der absolute Eine, wogegen der Mensch keinen Zweck, keine Partikularität, keine Eigentümlichkeit für sich behält. Der Mensch, indem er existiert, partikularisiert sich allerdings in seinen Neigungen, Interessen, und diese sind hier um so wilder, ungebändigter, weil die Reflexion ihnen fehlt, aber damit ist auch das vollkommene Gegenteil, alles fallen zu lassen, Gleichgültigkeit gegen jeden Zweck, absoluter Fatalismus, Gleichgültigkeit gegen das Leben.... Daher ist die mohammedanische Religion wesentlich fanatisch." [17] - Hegel
Schon Hegel bezeichnete den Islam als eine fanatische Religion, und die Neigungen der Muslime - bedingt durch ihre Religion - "um so wilder, ungebändigter, weil die Reflexion ihnen fehlt". Was in der Silvesternacht in Köln passierte, passiert jetzt, in diesem Moment und wie selbstverständlich, am helllichten Tag hunderttausendfach in Nordafrika und in der arabischen Welt: Frauen werden sexuell belästigt, gedemütigt und, so sie es wagen, sich den Übergriffen zu widersetzen, als „Schlampen“ oder „Huren“ beschimpft. [17][18][20]

Auch Händels Kreuzritter-Oper "Rinaldo" erinnert an den Konflikt der christlichen Länder mit dem Islam und die Ereignisse in Köln. Georg Friedrich Händel brauchte 1710 ganz einfach handfeste Figuren, mit denen er deftigen Bühnenzauber entfalten konnte, um als Neuling das Publikum an der Themse zu beeindrucken. Das passende Personal liess er sich von dem Librettisten Giacomo Rossi aus dem Kreuzritterepos "Das befreite Jerusalem" von Torquato Tasso zusammenstellen, sowie aus Ariosts "Orlando furioso" und der Legende um die Zauberin Armida. Interessant ist die Inszenierung von Herzog: "Die Mannen des christlichen Heerführers Goffredo (Gottfried von Bouillon) werden gezeigt als eine Truppe von Aktenträgern, die, ziemlich albern, die Rituale der Delegationen bei Friedensverhandlungen und Krisensitzungen durchexerziert. Ihr Gegenspieler Argante, Verhandlungsführer der sarazenischen (also islamischen) Seite, ist ein Weichei, er giert mehr nach Sex als nach Macht. Bei seinem genüsslich zelebrierten Ausschnüffeln der Reizwäsche der Zauberin Armida und den plumpen Annäherungsversuchen an die schöne Almirena, Geliebte des Titelhelden Rinaldo, kommen einem unweigerlich die Nachrichten von den Kölner Massengrabsch-Szenen in den Sinn. Überdies entwickelt die Regie einen gehörigen Theaterdonner, der untrüglich nach Sprengstoff und Kalaschnikow-Geratter klingt. ... Das Geraufe nach der Kapitulation der Sarazenen deutet an, dass deren Übertritt zum Christentum ebenso wenig ernst zu nehmen ist wie der Friedensschluss nach der Befreiung Jerusalems. Hauptsache, nicht das Militär, sondern die Liebe hat gesiegt. Und die richtigen Paare haben zusammengefunden, einstweilen zumindest, damit Händels grandiose Apotheose ihre Wirkung entfalten kann." [19] 

Die ägyptische Schriftstellerin und Feministin Mona Eltahawy hat dieses Phänomen und seine Ursachen 2012 in „Le Monde“ beschrieben: „Ja: sie (die Männer der arabischen Welt) hassen uns. Es muss endlich gesagt werden . . . Die Frauen der ganzen Welt haben Probleme; stimmt, die Vereinigten Staaten haben noch keine Frau zur Präsidentin gewählt; und richtig, in vielen ,westlichen‘ Ländern (ich lebe in einem von ihnen) werden Frauen weiterhin wie Objekte behandelt. Das ist im Allgemeinen der Punkt, an dem das Gespräch beendet wird, wenn Sie versuchen, über die Gründe zu diskutieren, aus denen die arabischen Gesellschaften die Frauen hassen . . . Nennen Sie mir den Namen arabischer Länder, und ich werde Ihnen eine Litanei an Beispielen für den schlimmen Umgang – er ist tausendmal schlimmer, als Sie denken – mit Frauen rezitieren, der von einer giftigen Mischung aus Kultur und Religion angefacht wird, mit der sich anscheinend nur wenige auseinandersetzen wollen, aus Angst, der Blasphemie beschuldigt zu werden oder zu schockieren.“ [18]

Der Gewaltausbruch von Köln war jedoch derart heftig, dass sich die „giftige Mischung aus Kultur und Religion“, nicht länger leugnen oder verdrängen lässt, auch wenn das von linker und muslimischer Seite auch jetzt wieder versucht wird. Schon warnte der Beauftragte der türkischen Religionsbehörde (Ditib) für interreligiösen Dialog in Deutschland, Bekir Alboga, vor einer „Kulturalisierung von Verbrechen“, und die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor befand: „Beim Oktoberfest in München und beim Kölner Karneval kommt es gehäuft vor, dass stark alkoholisierte Männer Frauen sexuell bedrängen und belästigen. Das wird dann gern als Kollateralschaden dieser Veranstaltungen abgetan. Es gibt keinen Unterschied zwischen der einen sexuellen Gewalt und der anderen.“ Der Unterschied ist nur der, dass die sexuelle Gewalt in Nordafrika und im Nahen Osten zum Alltag gehört und dass in dieser
Hinsicht dort permanent „Oktoberfest“ und „Karneval“ ist, denen sich keine Frau entziehen kann, indem sie diese Veranstaltungen meidet. Die Gewalt beginnt vor der Haustür auf der Straße. "Rachida, eine marokkanische Mitarbeiterin, musste ich eines Tages von meinem Grundstückswächter per Fahrrad abholen und heimbringen lassen. Sie hatte beschlossen, die Djellaba (langes Gewand) abzulegen, und war daraufhin von jungen Männern mit Messern verfolgt worden. Nun wurde sie, mit wippendem Haar und in Jeans auf der Fahrradstange sitzend, an ihren Peinigern vorbeigefahren. Sexuelle Übergriffe sind in islamischen Ländern die Regel und nicht Ausnahmen. Eine Muslimin kann in Deutschland den Bus nehmen, ohne befürchten zu müssen, begrabscht zu werden, eine Europäerin in Nordafrika kann das nicht. Davon konnte ich mich während meines zehnjährigen Aufenthaltes in Algerien und Marokko überzeugen. Eine Muslimin kann in Deutschland auf den Markt gehen, ohne plötzlich Männerhände am Hintern zu spüren, eine Europäerin kann das in Nordafrika nicht. .... Um so schockierender fand ich nach meiner Rückkehr aus Nordafrika den Blick meiner alten Weggefährten sowie des linksliberalen Mainstreams einschließlich der SPD und der Grünen auf die muslimische Welt: Sie schienen keine Ahnung zu haben von dem, was dort vor sich ging, wie sehr Frauen dort unter religiösen Diktaten litten, nachdenkliche Menschen von Staat und Staatsislam gleichzeitig fertiggemacht wurden. Sie schienen völlig zu ignorieren, wie sehr Islam und Diktatur letztlich Hand in Hand arbeiteten, wenn es darum ging, ihre gemeinsamen Hauptfeinde zur Strecke zu bringen: die Demokratie, die Menschenrechte, die Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung. Die muslimische Dissidenz à la Necla Kelek
, Seyran Ates, Taslima Nasreen, Hirsi Ali et cetera wurde von Linken und Linksliberalen in Deutschland kaum ernst genommen, wenn nicht sogar verhöhnt oder als „islamophob“ diffamiert. Meinungsfreiheit und Demokratie, so war zu lesen, seien nicht unbedingt Lebensformen, nach denen sich die arabische Welt sehne. Das gesamte linke und linksliberale Spektrum baute jedoch eifrig an einem Multikulti-Schutzprotektorat für das Kopftuch samt dahinter steckendem Frauenbild, den Hass auf den „Westen“, die Verschonung des Islams vor jeder Kritik. In diesem intellekt- und kritikfeindlichen Dunst konnten die Parallelgesellschaften aufblühen. Dieses Nicht-wissen-Wollen war unfassbar. Heute taucht diese Haltung im Zeichen der „Willkommenskultur“ und der „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“-Rhetorik wieder auf. Man erinnere sich nur an das Frohlocken der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt auf allen Fernsehkanälen über den höchstrichterlich ermöglichten Einzug des Lehrerinnen-Kopftuches in deutsche Klassenzimmer. Warum aber schreien Millionen fundamentalistisch gesinnter Männer von Pakistan über Afghanistan, Iran, Saudi-Arabien, Nigeria, Mali, Algerien und Marokko nach dem Kopftuch, warum ist das Kopftuch dort am häufigsten zu sehen, wo es am fundamentalistischsten zugeht? .... Gegen diese Entwicklung eines außer Rand und Band geratenen Islams, dessen Schizophrenie sich diesmal vor dem Kölner Hauptbahnhof ausgetobt hat, gibt es nur ein Mittel, soll die Entwicklung nicht in Richtung Regression weitergehen: Der Islam muss die gleiche Kritik aushalten lernen, wie das Christentum sie hat aushalten müssen. Doch die hiesige seriöse Islamkritik besteht bisher aus einer Handvoll Frauen und Männern, die von den Islamverbänden als „islamophob“ abgelehnt werden. Das muss sich ändern. Ebenso muss der Resonanzboden für die liebedienerische Haltung des hiesigen linken Spektrums gegenüber jedwedem Obskurantismus verschwinden, sobald dieser nur das Etikett „muslimisch“ trägt. Diese Liebedienerei ist zwar verständlich, teilt die fundamentalistisch-muslimische Welt doch die anti-amerikanische, antiwestliche und antiisraelische Aggressivität, die das Lebenselixier der deutschen Linken ausmacht. Sie ist gemeingefährlich, weil sie in ihrer Verbundenheit mit dem fundamentalistisch festgefahrenen Islam unbesehen jenes „Ungeheuer“ in Kauf nimmt, das der muslimische Philosoph Abdennour Bidar sich aus diesem entwickeln sieht. Seit fünfzehn Jahren drischt die deutsche Linke auf muslimische Aufklärerinnen und Aufklärer ein, beschuldigt sie, Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten zu liefern. Wasser auf deren Mühlen aber liefert vor allem das Blut der Opfer des „Ungeheuers“, das muslimische Freunde verzweifelt bekämpfen, ohne dass die europäische Linke begriffe, was auf dem Spiel steht, auch für Nichtmuslime. Hauptsache, es geht gegen „den Westen“, der für den Niedergang der islamischen Welt verantwortlich sein soll – was keiner historischen Analyse standhält. So wie die Linke für das Scheitern des Sozialismus Sündenböcke findet, sucht sich die islamische Welt die ihren: Loser gesellt sich zu Loser, Underdog zu Underdog, gemeinsam sind wir stark, die Rachsucht brennt: Passt auf, wir werden es euch heimzahlen! ... Das ist das Nordafrika, aus dem auch einige der Kölner Täter kommen. Viele der Phänomene sind mehr oder weniger auch in den hiesigen muslimischen Gemeinschaften zu beobachten. Eines existiert schon lange: Das „Erwecken von Schuldgefühlen bei den progressiven Eliten und deren Denunzierung als ... Islamophobe“ (Daoud), insbesondere durch die Islamverbände, Linke - zum Beispiel die für ihre Größe wie für ihre Gewaltbereitschaft bundesweit bekannte linksautonome Szene in Göttingen, die sich aus der Georg-August-Universität heraus entwickelt hat - und Grüne. Deshalb dürfen wir uns davon nicht mehr ins Bockshorn jagen lassen." [18]

"Das Vermögen, jedes Sinnliche zu veredeln", sagt Goethe, "und den toten Stoff durch Vermählung mit der geistigen Idee zu beleben, ist die sicherste Bürgschaft unseres übersinnlichen Ursprungs." Im Gegensatz zum "Heiligen Geist" gibt es aber auch den abgefallenen "nicht heilenden" Geist; was passiert wäre, wenn das Christentum nicht gekommen wäre, kann man heute an der arabischen Welt studieren. [22]
Die glorifizierten frühislamischen „Superkämpfer“ , Prototypen eines abgefallenen, nicht heilenden Geistes, zeichneten sich dadurch aus, dass sie sich fatalistisch auf eine große Zahl von Feinden stürzten und sie überwältigten. Ein gern angeführtes Beispiel ist Mohammeds Diener al-Bara Bin Malik, der für seinen Kampfesmut und seinen Erfindungsreichtum berühmt ist. In einer entscheidenden Schlacht soll er darauf bestanden haben, von seinen Kameraden über die Mauer der feindlichen Festung geworfen zu werden, um ihnen das Tor zu öffnen. Bevor ihm das gelang, soll sich Bin Malik der Überlieferung nach auf die Feinde gestürzt und trotz seiner zahlreichen Verwundungen zehn von ihnen getötet haben. Dank seiner Heldentat wurde die Schlacht zugunsten der Muslime entschieden. Al Qaida hatte 2005 im Irak eines ihrer Märtyrer-Bataillone nach dem legendären Mudschahed benannt, heute kämpft eine Gruppe syrischer Islamisten in der Region Aleppo unter der Bezeichnung „Brigade des al-Bara Bin Malik“ gegen Assads Truppen wie auch gegen die in Syrien operierenden Al-Qaida-Ableger. In den Gewaltphantasien islamistisch motivierter Einzeltäter, die in jüngster Zeit immer häufiger in westlichen Ländern zuschlagen, können schnell Parallelen zwischen den einstigen militärischen Gegnern der Muslime und den heutigen nicht-muslimischen Zivilisten entstehen. [23]

Imame in Moscheen und Koranschulen predigen das Antichristentum. Die Verweigerung des Handschlags ist nur ein Symptom unter vielen. Ein Muslim hat kürzlich an einer Berliner Privatschule der Lehrerin seiner Söhne den Handschlag verweigert. Sie warf ihm Frauenfeindlichkeit und mangelnden Respekt vor und brach das Gespräch ab – und er kündigte an, sie wegen Beleidigung und Verletzung der Religionswürde zu verklagen. Der Fall erregte weit über Berlin hinaus die Gemüter, vor allem, als die Schule sich später bei dem Mann, einem aus der Türkei stammenden Imam, entschuldigte. Vor dem Berliner Handschlag-Streit hatte es ähnliche Vorfälle gegeben: In der Schweiz weigerten sich im Frühjahr zwei Schüler, ihrer Lehrerin die Hand zu geben; die Schulbehörde entschied, dass sie dazu gezwungen werden können. Die Berliner Schule will sich derzeit zum Handschlag-Vorfall nicht äußern. Bei den muslimischen Verbänden will kaum jemand das Verhalten des Imams gegenüber der Lehrerin kritisieren.  Maryam Hübsch etwa schüttelt keine Männer-Hände. Sie ist Mitglied der als liberal geltenden Ahmadiyya-Gemeinschaft, Autorin des Buches „Unter dem Schleier die Freiheit“ und gern gesehener Gast in Talkshows zum Thema Islam. Von sich aus gibt sie Männern nie die Hand. Bleibt die Frage: Was sagt der Islam denn tatsächlich zum Händeschütteln? „Es ist besser, dass einer mit einem Eisenstachel in den Kopf gestochen wird, als dass er eine Frau berührt, die er nicht berühren darf“, soll der Prophet in den Hadithen gesagt haben. Die wohl häufigste Begründung für das Verweigern des Handschlags ist die, dass der Prophet Frauen nie die Hand gegeben haben soll. Viele Muslime haben von ihren Eltern gelernt: Männer und Frauen, die weder verwandt noch verheiratet sind, sollten sich nicht berühren. Gerade die Älteren stellen das nicht in Frage und stellen auch keine Überlegungen darüber an, ob die Vorstellungen von Sittlichkeit und Höflichkeit aus der Zeit des Propheten heute noch genau so gültig sind. [24]

Wir kommen unten noch einmal auf den italienischen Juristen Alberico Gentili zurück, der ja zu  den Wegbereitern des modernen Völkerrechtes gehört. Wie oben erwähnt gilt neben Saudi Arabien und der Türkei auch Qatar als ein Land der Terrorunterstützung. Das Emirat an der Ostküste der arabischen Halbinsel zählt nur 300.000 Bürger. Aber der Zwerg ist reich. Der Wüstenstaat besitzt das höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt. Grund sind die Energievorkommen, Qatar ist der drittgrößte Gasexporteur der Welt. Rund 2,7 Millionen Menschen leben dort, Hunderttausende Gastarbeiter schuften oft unter schlechten Bedingungen. Der Wüstenstaat hat sich zudem internationalen Einfluss erkauft, überall auf der Welt investiert. In Deutschland besitzt das Emirat Anteile etwa an Volkswagen, der Deutschen Bank oder am Baukonzern Hochtief. "Qatar und Saudi-Arabien sind beide für den Sturz des Assad-Regimes. Zugleich kochen sie seit Jahren ihr eigenes Süppchen im syrischen Bürgerkrieg, unterstützten allerlei Rebellengruppen, die im Zweifelsfall auch gemeinsame Sache mit den Dschihad-Kriegern der Nusra-Front oder des sogenannten „Islamischen Staats“ machten." Doha setzte im Arabischen Frühling auf die Muslimbruderschaft, unterstützte sie in Ägypten, Tunesien und anderen Staaten. Dass die Muslimbrüder in Ägypten die Macht im Sommer 2013 durch einen Militärputsch verloren, war auch eine Niederlage für Qatar. Es gewährte danach ähnlich wie die Türkei vielen führenden Figuren der Muslimbrüder Zuflucht. Zwar musste das Emirat unter dem Druck Saudi-Arabiens und der Vereinigten Staaten die neue Regierung unter General Sisi in Ägypten notgedrungen anerkennen. Doch einen Bruch mit den Muslimbrüdern vollzog Doha nicht. Zudem unterstützt Qatar aktiv die palästinensische Hamas im Gazastreifen. Auch die Vorzeigeorganisation "Qatar Charity" , ein anerkannter Partner von UN-Organisationen wie dem Welternährungsprogramm, hat Verbindungen zu Terrorgruppen. "Sie arbeitet eng mit der türkischen Hilfsorganisation IHH zusammen, die dem islamistischen Flügel der Regierungspartei AKP nahesteht und ein Beispiel dafür ist, dass die Übergänge zwischen den islamistischen Milieus fließend sind. Die IHH organisierte einst die Gaza-Hilfsflotte, sie ist im türkisch-syrischen Grenzgebiet aktiv, wo sie unter anderen gemeinsam mit der 'Qatar Charity' ein Heim für Waisenkinder aufgebaut hat. Aber fotos zeigen auch, dass IHH-Aktivisten dschihadistische Kämpfer in Syrien mit Hilfslieferungen unterstützen." Auch islamistische Prediger wie Yusuf al Qaradawi und andere Führer der islamistischen Muslimbrüder halten sich in Qatar auf. "Erdogan kommt mit dem Emir Hamad Bin Chalifa Al Thani seit Jahren bestens aus. In Syrien verfolgt man die gleichen Ziele, ebenso (erfolglos) in Ägypten, wo Erdogan und der Emir die Muslimbruderschaft unterstützen." In Zeiten, da die türkische Wirtschaft nicht mehr so rund läuft wie noch vor einigen Jahren, sind Großprojekte in Qatar vor der WM 2022 für die türkische Bauwirtschaft eine wichtige Entlastung. Außerdem erhofft sich die türkische Rüstungsindustrie, die Erdogan seit Jahren auszubauen und zu stärken versucht (!), in dem reichsten Land der Welt weitere Aufträge. "Die qatarische Luftwaffe hat zudem F-16-Flugsimulatoren beim staatlichen türkischen Rüstungsunternehmen Havelsan bestellt." Umgekehrt investiert das Emirat in der Türkei, unter anderem im Bankwesen und in der Immobilienbranche. Im April 2016 wurde in Doha das Abkommen über die Einrichtung einer türkischen Militärbasis in Qatar unterzeichnet. "In der Türkei hieß es sogleich, mit dem Abkommen von Doha kämen nun endlich türkische Soldaten zurück an den Golf - 100 Jahre nachdem die letzten osmanischen Truppen im Ersten Weltkrieg von dort abgezogen waren." Die Osmanen wurden in den letzten Jahrhunderten mehr und mehr aus Europa zurückgedrängt; noch immer sind auf dem heutigen Staatsgebiet der Türkei ehemals christliche Gebiete wie Nordzypern, Konstantinopel, Smyrna, Assos, Ephesus, Erzurum etc von türkischen Soldaten besetzt; diese Soldaten dürften nun mehr und mehr in Qatar zum Einsatz kommen; auf diese Weise könnten viele muslimische AKP-Türken in der Wüste eine neue Heimat finden. Der italienische Jurist Alberico Gentili (1552-1608) gehört zu den Wegbereitern des modernen Völkerrechtes, das im siebzehnten Jahrhundert die relative Entkonfessionalisierung zwischenstaatlicher Konflikte überhaupt erst ermöglichte. Gentili, der seit 1587 den Lehrstuhl für Römisches Recht in Oxford innehatte, trat nicht nur für religiöse Toleranzein, sondern verwarf auch die Idee des Religionskrieges an sich. Glaubensfragen könnten niemals ein legitimer Grund dafür sein, einen anderen Souverän anzugreifen. Gentili lehnte einen "Heiligen Krieg" gegen die Osmanen dezidiert ab, "sah in der expansiven Politik der Sultane aber eine permanente Bedrohung für ganz Europa und befürwortete daher einen Präventivschlag gegen die Hohe Pforte. Kritikern dieser Sicht unter den Theologen hielt Gentili entgegen, dass sie die empirische Frage, wie groß die Gefahr sei, die vom Osmanischen Reich ausging, gar nicht wirklich beurteilen könnten, weil dies eben keine theologische Problematik war."  [25]
 

Antisemitismus als Teil der islamischen Kultur

Masseneinwanderung aus dem islamischen Kulturraum führt zu einem Erstarken der Judenfeindlichkeit in unseren Gesellschaften. Dazu die französische Philosophin Elisabeth Badinter: "Die erste Generation und auch die zweite Generation der Einwanderer in Frankreich sind überhaupt nicht durch eine antisemitische Haltung aufgefallen. Ein radikaler Antisemitismus hat sich erst in der dritten, in Frankreich geborenen Generation entwickelt, die sich zugleich zum radikalen Islamismus bestimmter Imame hingezogen fühlt. Es gibt heute in Frankreich keine andere Bevölkerungsgruppe, die wie die Juden  ausschließlich aufgrund ihrer Religion schikaniert, gefoltert und sogar getötet wird. Diese Straftaten werden immer von Personen mit muslimischem Einwanderungshintergrund begangen, die sich dem Islamismus verschrieben haben." Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal hat kürzlich als Zeuge vor Gericht in Paris gesagt, der Antisemitismus sei Teil der islamischen Kultur, er werde im Koran, in den Moscheen und in den Familien verbreitet. Der Vorwurf der Naivität angesichts des Islams muss daher ernst genommen werden. [26]
"Boualem Sansal kennt den Koran besser als ich. In jedem Fall erleben wir heute eine islamische Radikalisierung, die den Antisemitismus zu einer Art religiösen Pflicht erhebt. Das Beunruhigende dabei ist, dass in Frankreich zugleich der gesellschaftliche Konsens bröckelt, nach der Schoa nie wieder Antisemitismus – in welcher Form auch immer – zu dulden. Ein Teil der Linken bei uns jedoch lehnt es ab, den neuen Antisemitismus als solchen zu benennen, geschweige denn zu verurteilen. Es sind die gleichen Leute, die sich auf den Antizionismus berufen. Auch ich halte Kritik am Staat Israel für notwendig, aber Kritik kann nicht bedeuten, das Existenzrecht Israels zu leugnen. Antizionismus läuft aber im Kern genau darauf hinaus." (Badinter)
In Frankreich richtete sich 2016 jede dritte rassistische Straftat gegen Juden, obwohl sie nur knapp ein Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Der Staat schützt die jüdische Minderheit nicht, stattdessen fördert er die Muslime, ähnlich wie in Deutschland: Dazu Badinter: "Der Staat schützt nicht. Genau das ist das Problem. Aber hat er überhaupt die Möglichkeit? Es gibt auch politische Gründe für die staatliche Zurückhaltung. Es soll vermieden werden, dass eine Ungleichbehandlung zwischen Juden und Muslimen entsteht. Denn Muslime  sind natürlich auch Opfer von Rassismus. In Frankreich leben etwa 500.000 Juden und sechs Millionen Muslime." Eine Befragung von Berliner Lehrern durch das American Jewish Comitee hat jüngst ergeben, dass bei vielen Schülern antisemitische Feindbilder stark präsent sind. In Frankreich haben Lehrer in dem Sammelband „Die verlorenen Territorien der Republik“ bereits 2002 vom grassierenden Antisemitismus in ihren Klassen berichtet. Dazu Badinter: "Seit viele sozial benachteiligte Familien unter dem Einfluss der Salafisten oder der Muslimbruderschaft stehen, wiegt das Wort der Imame schwerer als das der Lehrer. In zahlreichen Klassenzimmern in den Vorstädten kann die Geschichte des Holocausts nicht mehr unterrichtet werden, so stark ist die Ablehnung der Schüler. Das Wort des Lehrers gilt als Ausdruck der dominanten Mehrheitsgesellschaft, von der sich manche Schüler ausgegrenzt fühlen. Manche Eltern bestärken ihre Kinder in dem Glauben, dass der Imam wichtiger als der Lehrer sei. Für die Lehrer ergibt sich daraus eine unglaublich schwierige Situation. Wir haben innerhalb kürzester Zeit 2500 Moscheen in Frankreich gebaut, und langsam entwickelt sich genau das, was radikale Islamisten fordern: ein Separatismus der muslimischen Minderheit gegenüber dem Rest der Nation. Wir haben diese Entwicklung hingenommen und das mit der Pflicht zur Toleranz gerechtfertigt." Badinter hat Ende September 2017 in der Zeitschrift „L’Express“ einen Appell an alle Franzosen gerichtet, die Juden den Kampf gegen den Antisemitismus nicht allein bestreiten zu lassen. "das war ein Alarmschrei, der sich an alle Franzosen, aber besonders auch an die Journalisten richtete, die kaum über die jüngsten antisemitischen Vorfälle berichteten. Das führte dazu, dass die jüdischen Opfer der islamistischen Terroranschläge beinahe vergessen wurden. Der Mord an der Jüdin Sarah Halimi im Mai dieses Jahres in Paris durch einen radikalisierten muslimischen Nachbarn wurde heruntergespielt. Auch auf meinen Appell folgte ein seltsames Stillschweigen. Keine Zeitung, kein Sender berichtete darüber. Nichts! Nur in den sozialen Medien war es Thema. Aber ein paar Wochen später häuften sich in den Medien Berichte über den wachsenden Antisemitismus in Frankreich. Den Schlüssel zu dieser eigenartigen Reaktion habe ich in einem Kommentar gefunden. Da stand: Wir müssen aufpassen, wenn die Lage für die Juden noch schlimmer bei uns wird, werden auch wir Journalisten eines Tages zur Rechenschaft gezogen." [27]

In Frankreich soll es inzwischen vereinzelt Viertel geben, in denen Männer arabisch-muslimischer Herkunft das Straßenbild dominieren und Frauen unerwünscht sind. Dazu Badinter: "Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Noch vor fünf Jahren konnte ich mich in Aubervilliers oder La Courneuve als Frau unbesorgt in ein Straßencafé setzen. Das ist vorbei. In den Cafés sitzen einfach keine Frauen mehr. Die Verschleierung der Frauen hat rapide zugenommen. Sie tragen das, was ich die Uniform der Muslimbruderschaft nenne. Das betrifft natürlich nur einige, ganz bestimmte Viertel. Aber ich beobachte, dass inzwischen schon kleine, fünf Jahre alte Mädchen mit einem Schleier verhüllt werden. Das Burka-Verbot ändert leider nichts daran." Publizistinnen in Deutschland wie Frau Schwarzer machen ähnliche Erfahrungen: "Man muss sich das mal vorstellen: Wir, Elisabeth Badinter und ich, werden beide wegen unserer kritischen Position zum politisierten Islam – dessen erste Opfer übrigens Muslime sind – von einem Teil der Linken und manchen jüngeren sogenannten intersektionellen Feministinnen als islamophobe Rassistinnen diffamiert, als weiße, bürgerliche Feministinnen, die nicht das Recht hätten, andere Kulturen zu kritisieren. Ich stand am Pranger, weil ich gewagt hatte, auf den Fakt aufmerksam zu machen, dass es überwiegend Männer aus dem Maghreb waren, die in der Silvesternacht in Köln Frauen sexuell belästigt hatten. Aber wie wollen wir die Realität ändern, wenn wir sie nicht benennen dürfen?" [28]
 

Islamische Städte wie Kairo kurz vor dem Kollaps

Kairo wächst jedes Jahr um eine halbe Million Einwohner. "Mehr als 20 Millionen Menschen leben mittlerweile in Kairo, die Infrastruktur ist jedoch nur für eine viel geringere Zahl ausgelegt. Und doch wächst die Stadt jedes Jahr um eine halbe Million Einwohner. Dieser Zustrom führt zu einer steigenden Zahl von Stromausfällen. Vielerorts wird Müll verbrannt, stinkende Rauchschwaden ziehen durch die klebrige Luft, die sich mit dem Sand aus der Sahara vermischt. Kairo wird seit Jahrzehnten der Kollaps vorausgesagt. Manche sagen, dass er in Wirklichkeit schon eingetreten ist." Auch ein glitzerndes Klein-Dubai soll entstehen. Nach den Plänen des britischen Stararchitekten Norman Foster werden Investoren aus Saudi-Arabien, Kuweit und Ägypten ein modernes Viertel bauen. Gleiches geschieht an anderen Orten, etwa auf der Nilinsel Warraq. Wo in Kairo Neues entsteht, ist oft Kapital aus den reichen Golfstaaten im Spiel. Die großen Einkaufszentren heißen „Mall der Araber“ oder „Mall Ägyptens“. Bereits vor zwei Jahrzehnten hat das Emirat Abu Dhabi für Reiche und die gehobene Mittelschicht vor den Toren Kairos die moderne Trabantensiedlung „Sheikh Zayed City“ bauen lassen. Viele Geschäfte im Zentrum hatten leer gestanden. Syrer mieteten sich ein, eröffneten Restaurants und Cafés, Einzelhandelsgeschäfte und kleine Betriebe, in denen sie syrische Spezialitäten herstellen, vor allem Süßigkeiten. Die finden ihren Absatz inzwischen in ganz Ägypten. „In allen Provinzen ist ein Netzwerk von syrischen Händlern entstanden, welche die Produkte vertreiben.“ Es gibt Bekleidungsgeschäfte. "In den Hemden, den Jeans und den Jacken ist „Made in Italy“ zu lesen. Tatsächlich wird die modische Ware in einer nahe gelegenen Fabrik hergestellt, deren Ware für den Export bestimmt ist." Seit etwa einem Jahr flüchten Syrer, die sich im Libanon, in Jordanien und in der Türkei in Sicherheit gebracht haben, nach Sudan. Dorthin können sie noch ohne Visum reisen. In Sudan finden sie Schmuggler, die sie über die Grenze nach Ägypten bringen. [29]
 

Die von Rem Koolhaas entworfene neue Nationalbibliothek von Qatar will die Irrlehre des Islams unter dem Deckmantel der Bildung unter Kindern und Jugendlichen verbreiten

Eine Bibliothek „mit Mission“, wie die Broschüre über die im April 2018 eröffnete Nationalbibliothek des Emirats Qatar in Doha übertitelt ist, "bedeutet eine – wohl vom Architekten Rem Koolhaas gewollte – Doppeldeutigkeit im Englischen, da jede Bibliothek den Auftrag hat, Information zu vermitteln. In diesem Fall kommt aber tatsächlich noch eine reale „Mission“ hinzu: diejenige der Bildung nämlich. Das Scheichtum ist sich nur allzu bewusst, das in spätestens einer Generation das Öl als bisherige Reichtumsquelle versiegen wird. An dessen Stelle soll eine rein „bildungsbasierte Gesellschaft“ treten, die gewissermaßen die Ölquellen des Gehirns anzapft und gewinnträchtige Innovationen zum Sprudeln bringen soll. Von oben auf einem Satellitenfoto betrachtet, ist die Nationalbibliothek das unspektakulärste Gebäude der Welt, und man überlegt, ob versehentlich ein mit moderner Informationstechnik ausgelöschter, weil verborgener Geheimkomplex aufgerufen wurde: Nichts ist zu sehen als ein großes weißes Quadrat in der Wüste. Koolhaas faltete für den Entwurf zwei Blatt Papier diagonal. Nicht einmal eine Dachgliederung oder notwendige Lüftungs- und Klimaanlagen sind aus dem Weltall zu erkennen, weil der Architekt alles Unschöne und Störende unsichtbar werden ließ, außen, oben wie innen. Ein weißes Quadrat wie von Malewitsch, mit nur leichter, fast unmerklich nach oben ziehender Dachfalte. Die flachen Romben, an denen sich die zwei Lagen „Betonpapier“ origamihaft auseinanderfalten, sind mit gewelltem Glas gefüllt, dem allerdings nicht anzumerken ist, dass es neben sechsunddreißig filigran unauffälligen Sichtbetonsäulen die gesamte Last eines Daches aufnimmt, das 45000 Quadratmeter im Inneren überspannt. Auf die Säulen ist der gesamte Bau auch aufgestelzt, so dass man darunter wie unter einem beschattenden Zeltdach wandelt. Vor allem spielt die Wellenform der für Bibliotheken ungewöhnlich großzügigen Fensterfronten auf das labende Nass als architektursymbolisches Grundthema an." [30]

Man sollte meinen, es handele sich um eine Oase der Bildung inmitten der Wüste, tatsächlich ist in der Bibliothek vor allem islamische Literatur, Geschichtsklitterungs-Literatur etc zu finden. Vorgegaukelt wird eine Oase der Bildung: "Anstelle eines durchgängigen Parks um und unter dem Baukörper sind viele kleine kreisrunde Oasen in den Boden eingetieft, in denen asynchron kleine Fontänen zu sprudeln beginnen. Schreitet der Besucher über eine enorm lange Landungsbrücke hoch in den aufgestelzten Bau, ist der allererste Eindruck des riesigen, nicht durch Wände unterbrochenen Innenraums ein fluider: Der Weißmarmor mit feiner bläulicher Äderung erzeugt die Atmosphäre eines ruhig dahinfließenden Meeres. Dass Koolhaas die Metapher von Marmor als Meer aufgreift, trägt wesentlich zu der überwältigenden Raumwirkung bei." [31]

Das Verständnis von Marmor als kristallisiertem Meerwasser stammt bereits aus der griechischen Antike und wird in der Beschreibung des Marmorbodens der justinianischen Hagia Sophia Konstantinopels schon wörtlich erwähnt. Unter Architekten ist also die Metapher von Marmor als Meer nichts Neues, die aquatische Färbung des Bibliotheksmarmors ist nahezu dieselbe wie in der Antike und in der Hagia Sophia, und der Eindruck nach dem Eintreten aus der Wüstenhitze ist ein kühlend-belebender. Es bleibt indes nicht bei der einen Wassermetapher. Von beiden Seiten laufen der inneren Halle wie in einem antiken Amphitheater sanft gestufte Terrassen mit weißen Buchregalen darauf entgegen, ähnlich Scharouns Berliner Staatsbibliothek. Jeweils in der Mitte dieser weißen Terrassen zieht neben den Treppen, die es zudem noch gibt, eine rollstuhlgeeignete Rampe in sanftem Anstieg nach oben. Diese Zickzackrampe ist auf ganzer Länge türkisfarben verglast, es entsteht der optische Eindruck eines Wasserfalls zwischen weißen Regalfelsen. Koolhaas hat ein überwältigendes Pamukkale der Bücher gebaut, das auch an heißesten Tagen zum Verweilen und Lesen einlädt. Der Besucher würde also hier christlich-antike Kultur suchen, findet aber nur jämmerliche islamische Kultur. Problematisch wird es, wenn Architekten keine wahre Philosophie haben. Denn dann müssen sie wie der angesehene Architekt Rem Koolhaas auf irgendeine Irrlehre zurückgreifen. Die billige Irrlehre des Islams läßt sich aber dann doch noch am Gebäude erkennen: Die Decke mit ihren "speziellen Kunststoffpaneelen" erinnert an die "mit schnoddrigen Billigmaterialien spielenden Architekten." Die Paneele wirken wirken wie der Islam "plastikhaft und können mit dem Materialniveau des Marmorfußbodens nicht mithalten." [32]

Nicht alte biblische Handschriften sind zu finden, sondern Handschriften der Irrlehrer. Es öffnet sich damit ein Geschichtsarchiv, das „Heritage Area“ genannt wird und nichts anderes bedeutet als Geschichtsklitterung. Zwischen Wänden aus Travertin, der als geschichtetes Sedimentgestein bereits auf den ersten Blick „Geschichte“ anzeigt, "sind in Vitrinen die Anfänge der arabischen Schrift mit auf Purpurblau geschriebenen Koranhandschriften, frühen Büchern auf Papier aus dem zwölften Jahrhundert und anderen bibliophilen Kostbarkeiten der arabischen Halbinsel ausgestellt, kombiniert mit ebenfalls mit Schrift überzogenen seltenen Schalen oder wissenschaftlichen Instrumenten." Es handelt sich um ein Pseudo-Ausgrabungsareal: "Die nicht von einer Decke abgeschlossenen Mauern dieser Schatzkojen wirken wie ein frisch aufgedecktes Ausgrabungsareal. Die metaphorisch aufgeladene Idee einer schichtweisen Entdeckung des eigenen historischen Erbes" zieht die Qataris an, die stundenlang in dieser "Erinnerungsarchäologiezone" herumstöbern. [33]

Auch Kinder sollen gleich islamisch indoktriniert werden und den Muezzinruf hören können.  "Dass bei der Lage im Universitätsviertel nicht nur Studenten, sondern auch junge Eltern die Bibliothek frequentieren, liegt an der luxuriösen Umsorgung des Nachwuchses: Eine ausgedehnte, etwa zur Hälfte englischsprachige Kinderbibliothek im Untergeschoss mit Lernfilmen, Kletterwänden, Kalligraphie-Werkräumen oder 3D-Druckern für die Größeren, insbesondere aber mit umfänglicher Betreuung während der gesamten zwölf Stunden Öffnungszeit, ermöglicht entspanntes Lesen. Das für westliche Besucher Surrealste aber ist, dass jeden Abend um sechs in einer Kaaba aus  schallschluckendem schwarzem Stoff auf der Empore, die aber nach oben offen ist, eine konzertante Aufführung gegeben wird. Westliche Musik, bevorzugt Mozart und die Klassiker, auf hohem Niveau, die nur vom Ruf des Muezzins von der Moschee gegenüber unterbrochen wird. Es funktioniert blendend, denn die Geräuschablenkung hält sich durch den Spezialstoff in erstaunlich engen Grenzen, es werden Interessierte in die Bibliothek gesogen, und die schon dort befindlichen Leser werden lange in ihr gehalten. Monatlich finden so nicht weniger als achtzig Veranstaltungen wie eben Konzertaufführungen, Lesungen oder Ausstellungseröffnungen in der Nationalbibliothek statt." Heutzutage muss eigentlich niemand mehr in eine Bibliothek fahren, um an Information zu gelangen. Dass die bildungshungrigen Bewohner des Scheichtums es dennoch tun, liegt sicher zu einem Großteil an den anderen attraktiven Angeboten und "vor allem der Absicherung elterlichen Lesens durch umfängliche Kinderbetreuung bei gleichzeitiger früher Impfung genau dieser Heranwachsenden." Eine Bibliothek wie diejenige von Qatar können sich die wenigsten Länder
leisten. Über die Kosten hat das Emirat mit dem Architekturbüro OMA Stillschweigen vereinbart, es wird aber von deutlich über einer Milliarde Dollar gemunkelt. [34]
 

Islamismus, „Islamophobie“, "Religionsartefakte" und islamische Schriftsteller

„Nichts, nichts Besonderes“ habe er dabei empfunden, erzählt der algerische Schriftsteller Yasmina Khadra nach dem Terroranschlag in Straßburg. Islamische Schriftsteller versuchen islamische Irrgläubige in Schutz zu nehmen. Er fragt: „Hat man wirklich zu verstehen versucht, wie die Terroristen funktionieren?“ Er hat diese Frage in seinen Büchern versucht zu beantworten, ist aber zu einem falschen Schluss gelangt, weil er auch von falschen Prämissen ausgegangen ist. „Der Dschihadist kann nicht mehr selbständig denken. Er ist ein Verrückter, der in einem mörderischen Wahn lebt. Er ist von sich selbst angeekelt, denn er will ja sterben. Seine Träume sind tot. Jetzt will er die Träume der anderen auslöschen und ihr Fest stören“, sagt er. Diese Theorie ist aber vollkommen falsch, was er als Muslim aber nicht verstehen kann. "Bevor Yasmina Khadra, der eigentlich Mohammed Moulessehoul heißt und Jahrgang 1955 ist, Schriftsteller wurde, war er in der algerischen Armee. Der Vater hatte gegen die Franzosen gekämpft." Er sagt, er möchte, dass seine Bücher in den Schulen gelesen werden so wie man in Koranschulen den Koran liest. Als muslimischer Schriftsteller war er gewohnt, von falschen Prämissen auszugehen, deshalb sagt er, dass er seine Bücher geschrieben habe aus „Protest gegen die Schriftsteller, Philosophen, Politiker, die den Islam als Gefahr darstellen“. Der Diskurs von Mohammed Moulessehoul alias Yasmina Khadra ist gefährlicher als der Dschihadismus. Die Terroristen kann man entwaffnen, aber die Reden der islamischen Schriftsteller führen dazu, dass, sie dem Leser heimlich die Irrlehre des Islams "aufschwatzen" und die Ohren der Unkundigen volltönen, obwohl den Kundigen eigentlich klar ist, dass allen Irrlehrern wie den Muslimen "weder ein Wort der Weisheit eigen ist noch ein Wort der Wissenschaft noch echter Glaube." Erstaunlich ist, dass über die literarische und politische Qualität von seinem Buch „Khalil“, der „Figaro“ ihm „öffentliche Nützlichkeit“ bescheinigt.  [35]

Der Philosoph Pascal Bruckner, der mit der „Nouvelle Philosophie“ der jüdischen Intellektuellen André Glucksmann, Bernard-Henri Lévy und Alain Finkielkraut begann, hatte bei Roland Barthes studiert. In den achtziger Jahren legte er sich in „Das Schluchzen des weißen Mannes“ mit der Dritte-Welt-Ideologie an und war einer der Ersten, die das „schlechte Gewissen des Westens“ thematisierten. In weiteren Essays befasste er sich mit der Pose des Opfers in der Gesellschaft und dem „imaginären Rassismus“. "Der Begriff „Islamophobie“, so weist er in „Le racisme imaginaire“ (2017) nach, wurde in die Welt gesetzt, um den Islam vor jeglicher Religionskritik zu schützen – in perverser Analogie zum Antisemitismus." Jeder Islamist in Europa, in Merkel-Deutschland und Macron-Frankreich stilisiert sich heute als Opfer der Islamophobie, sogar der Bürgermeister von London. "Pascal Bruckner ist Kandidat für die Académie française, der Alain Finkielkraut bereits angehört. Unter den Unsterblichen wäre Bruckner einer der jüngeren." [36]

Für den Philosophen Alain Finkielkraut könnte der Fall des Attentäters von Straßburg, Chérif Chekatt, eine späte intellektuelle Bestätigung darstellen. "Nach den Banlieue-Unruhen im Spätherbst 2005 hatte Finkielkraut als einer der Ersten davor gewarnt, dass in den Sozialbausiedlungen an den Rändern der Großstädte eine Einwanderergeneration heranwachse, die vom Hass auf Frankreich geleitet werde. Sie wolle sich nicht integrieren, sondern sei auf Zerstörung aus. Damals löste Finkielkraut große Entrüstung aus, auch weil er offen die „ethnisch-religiöse Dimension“ des Aufstands ansprach." Inzwischen überwiegt die Lesart, dass junge Männer wie Chérif Chekatt, der in Straßburg von der Polizei erschossen wurde, das Ergebnis einer jahrelangen Politik des Wegschauens sind. Bereits 2004 war der alarmierende Sammelband von Lehrern über die „verlorenen Gebiete der Republik“ veröffentlicht worden. "Die Banlieue-Unruhen, die auch Straßburg erfasst hatten, erlebte Chérif Chekatt als Heranwachsender. Nacht um Nacht brannten Mülleimer und Autos aus, lieferten sich die Jugendlichen Straßenschlachten mit der Polizei. Es war die Zeit, als in vielen Kinos der Film „Der Hass“ von Mathieu Kassovitz wieder gezeigt wurde, um den Gewaltausbruch in den Vorstädten zu verstehen. „Wenn Feuerwehrleute angegriffen, das Auto des Nachbarn in Brand gesteckt, die Geschäfte, Schulen und Sporthallen des eigenen Wohnviertels angezündet werden, dann lässt sich das schlecht mit den Denkmustern des traditionellen Klassenkampfes analysieren“, schrieb damals der Soziologe Jean-Pierre Le Goff. Die Ereignisse in der Banlieue seien weniger auf Armut zurückzuführen als auf Entwurzelung und auf eine Identität, die in Auflösung begriffen sei." Dieser entwurzelten Jugend habe man, statt sie zum Christentum hinzuführen, "geradezu in die Arme islamischer Eiferer getrieben, aus Hilflosigkeit angesichts der zerrütteten Verhältnisse in vielen Einwandererfamilien." Im Alter von 13 Jahren musste er zum ersten Mal vor den Jugendrichter. Insgesamt 67 Mal, erläuterte der ermittelnde Staatsanwalt Rémy Heitz, sei er aktenkundig straffällig geworden. Insgesamt 27 Mal wurde er in Frankreich, in Deutschland und in der Schweiz rechtskräftig verurteilt. Chekatts Familie fiel den Sozialarbeitern frühzeitig auf. Der Vater, der 1947 in Marokko geborene Abdelkarim Chekatt, galt als gewalttätig. Ein Strafverfahren wegen Gewalt in der Ehe wurde 2012 eingestellt. Die Mutter hatte sich geweigert, Beweise zu erhärten. Sie wird als diskret und eingeschüchtert beschrieben und soll bis heute nur gebrochen Französisch sprechen. Chérif Chekatt wuchs mit fünf Geschwistern und sechs Halbgeschwistern auf, die aus unterschiedlichen Beziehungen seines Vaters hervorgingen. Die Familie war bei Polizei und Justiz einschlägig bekannt. „Le Monde“ schrieb, unter Straßburger Pflichtverteidigern kursierte der Scherz: „Hast du schon einen Chekatt verteidigt? Sorge dich nicht, dem wirst du nicht entkommen.“ Vier von Chérifs Brüdern haben als Wiederholungstäter ein langes Vorstrafenregister. Zwei der Brüder werden in Polizeigewahrsam verhört, ebenso wie der Vater und die Mutter. Nach einem dritten, ebenfalls radikalisierten Bruder, Samy Chekatt, wird gefahndet. Vieles deutet darauf hin, dass Chérif sich über den Islam aus den zerrütteten Verhältnissen zu retten versuchte. Seit dem 16. Lebensjahr schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, meldete sich arbeitslos und versuchte sich Geld über Einbrüche und Diebstähle zu verschaffen. "Als er 2008 im Alter von 19 Jahren zum ersten Mal in Haft musste, pinnte er ein Poster von Usama Bin Ladin an die Zellenwand. 2010 bei seinem zweiten Gefängnisaufenthalt notierten die Vollzugsbeamten, dass er Mithäftlinge zum Islam zu bekehren versuchte und islamistische Reden hielt." Chekatts Werdegang vom Schulversager über eine kriminelle Laufbahn hin zum islamistischen Terrorismus erinnert an Mohamed Merah. Wie sich später herausstellte, wuchs der Terrorist in Toulouse in einer von Hass auf Frankreich geprägten Familie auf. Merah hatte im März 2012 in Toulouse drei Soldaten, drei jüdische Kinder und einen Lehrer erschossen. Merahs Anschlag stand am Anfang der neuen Terrorwelle, die von Franzosen der zweiten und dritten Einwanderergeneration ausgeht. Die „Le Monde“-Journalisten Gérard Davet und Fabrice Lhomme beschreiben in ihrem jüngsten Buch „Inch’allah“, wie etwa im Département Seine-Saint-Denis eine muslimische Gegengesellschaft entstanden ist, die das französische Gesellschaftsmodell vehement ablehnt. „Ja, die Islamisierung in Seine-Saint-Denis schreitet voran“, schreiben die Journalisten. Sie zitieren die eigens für die Chancengleichheit eingesetzte Präfektin Fadela Benrabia: „Wenn man morgens seine Kinder zur Schule bringt, was sieht man da? Man kommt am Kebab-Imbiss vorbei, der geschlossen ist, weil der Inhaber festgenommen wurde, dann folgt der erste, der zweite, der dritte Halal-Metzgerladen, die islamische Buchhandlung und die Islam-Style-Boutique, die Nikabs verkauft. Was bewirkt das? Normen. Ganze Viertel sind inzwischen halal.“ [37]

Selbst von iIslamischen Schriftstellern wird zugegeben, dass es kein Land gibt, in dem ein islamisches Modell positiv verwirklicht wird. "Muslime können derzeit nicht mit einem funktionierenden islamischen Alternativmodell aufwarten. Saudi-Arabien und Iran zum Beispiel können vielleicht einen Teil der eigenen Bevölkerung überzeugen, aber jenseits ihrer Grenzen finden sie wenig Bewunderung. Wenn der Islam also die Lösung sein soll, wie lange eine islamistische Losung lautete, steht der Nachweis noch aus." Mohammed Arkoun war der Kronzeuge für die These, dass der Islam eine liberalisierbare Überlieferung darstelle - vorausgesetzt, es gelingt, "den Sündenfall der muslimischen Geschichte, die Geiselnahme der Religion durch die Politik, rückgängig zu machen." Seine Schrift "Pour une critique de la raison islamique" wartet darauf, auf breiter Basis rezipiert zu werden. "Was Arkoun den Sündenfall nennt, war freilich keine spätere Abweichung von einer ursprünglichen unpolitischen Substanz, vielmehr scheint er mit der Stiftung des Islams selbst identisch, und nicht umsonst zeigt die offizielle Biographie des Propheten die Züge eines zelotisch-kriegerischen Expansionismus auf." Wenn dann der "Unglückspräsident Wulff" und später seine Kanzlerin und ihre Anhänger die "höchsten Banalitätserwartungen" erfüllen und die These aufstellen, der Islam gehöre zu Deutschland, so handelt es sich um eine mutwillige Verdrehung der historischen Tatsachen und das von Leuten, die bereits auf einer schiefen Ebene gelandet sind - wie Sloterdijk treffend bemerkt. Es ist also berechtigt zu fragen: "Sind Muslime also im Grunde demokratieunfähig? Muss man den Koran verbieten, der ja die DNA des Islams darstellt?" Auch könnte in Zukunft in Europa das Szenario Wirklichkeit werden, dass "alle Koranschulen und viele Moscheen geschlossen wurden und an Schulen kein islamischer Religionsunterricht mehr stattfindet." In den Nachrichten könnte man dann hören "von Zusammenstößen muslimischer Demonstranten mit der Polizei", die gegen den "Abriss aller Minarette" protestieren. Zur Zeit sieht es allerdings noch so aus, dass islamistische Gefährder frei herumlaufen dürfen und Busfahrer, die einer vollverschleierten Muslimin aus Sicherheitsgründen die Mitnahme verweigern, mit einer Strafe (Geldbuße von maximal 10 000 Euro) rechnen müssen, wie ein Fall aus Emden zeigt. [38]

Bekanntlich kann nach dem Christentum keine Religion gegründet werden. Alles, was danach entstand und noch entsteht, gehört in den Bereich der "Sekten" und "Religionsartefakte" oder "Science-Fiktion" und "Pseudo-Transzendenz". Es gab den Kommunismus als eine "Form von angewandter Social-Science-Fiction", es gibt die "dianetische Psychology-Fiction" eines Ron Hubbart, der sie zu einer "scientologischen Religions-Fiction" weiterentwickelte. Ähnlich wie schon Mohammed und die Mohammedaner setzte Hubbart bei der Ausgestaltung der "Church of Scientology" nach 1954 die formreligiösen Strategien ein: Er umgab sich mit dem religionsüblichen sakraltechnischen Apparat. Interessant ist, wie wenig die heutigen Richter von Religion verstehen. Seit Jahrzehnten arbeiten Scientology- und Ditib-Anwälte daran, das Rechtssystem ihrer gastgebenden Länder in einen Schauplatz für Jurisdiction-Fiction umzuwandeln - mit Erfolgen, die sich sehen lassen können. [39]

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat im April 2007 das Recht von Scientology, ihrer nicht immer seriösen, ja zuweilen kriminellen ökonomischen Aktivitäten ungeachtet, als religiöse Gemeinschaft aufzutreten, bestätigt. "Dieses Urteil verdient höchste Aufmerksamkeit, weil es ein beunruhigendes Zeugnis für die zunehmende illitteracy unseres Rechtswesens in 'religiösen' Angelegenheiten darstellt. Dem Augenschein zum Trotz beinhaltet es keine Aussage über die religiöse Qualität des Unternehmens. ... Die Richter nahmen der scientologischen Organisation ihren Anspruch, spirituelle, 'religiöse' und humanistische Ziele zu verwirklichen, zum Buchstabenwert ab. ... Höchstrichterlich ist somit statuiert, dass der Tatbestand Religion in unserer Zeit durch die Behauptung eines Unternehmens, eine Religion zu sein, erfüllt ist." [40]
 

"Gemeinnützige" Moscheevereine und Koranschulen als Brutstätten; neue Geschäftsidee für Imame

Ab und zu geht die Polizei gegen Imame in Moscheen vor. "Der Einsatz richtet sich gegen einen bekannten radikalen Prediger und Imam einer Moschee. Er wird verdächtigt, terroristische Aktivitäten finanziert zu haben. Rund hundert Beamte, darunter Spezialeinsatzkräfte der Polizei, durchsuchten am Dienstag die As-Sahaba-Moschee im Stadtteil Wedding sowie mehrere Wohnungen und Räume. Grund für den Einsatz ist die mutmaßliche Terrorismusfinanzierung durch den 45 Jahre alten Imam Ahmad A. Er soll einem islamistischen Kämpfer in Syrien Geld gegeben haben „für den Erwerb von Ausrüstungsgegenständen zur Begehung terroristischer Straftaten“, wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin mitteilte. Bei der Razzia sollen 15000 Euro beschlagnahmt worden sein, "ein erstaunlich hoher Betrag, denn A. ist Sozialhilfeempfänger." Viele Moscheen wie die As-Sahaba-Moschee in Wedding, die Al-Nur-Moschee in Neukölln oder die Ibrahim al-Chalil-Moschee in Tempelhof gehören zu den Treffpunkten der Berliner Islamisten. "Die As-Sahaba-Moschee, die seit 2010 vom Berliner Verfassungsschutz beobachtet wird, gilt auch als überregionaler Treffpunkt. Ihr Gründer Ahmad A. ist einer der bekanntesten salafistischen Prediger Deutschlands, er tritt unter dem Namen Abul Baraa auf. Sein Einfluss beschränkt sich nicht auf die salafistische Szene in Berlin Er nutzt einen Youtube-Kanal und ist durch eine rege Reisetätigkeit in ganz Deutschland aktiv. So hat Baraa, der auf Deutsch predigt, im vergangenen Jahr während einer „Deutschlandtournee“ zahlreiche Vorträge im Ruhrgebiet, in Bendorf in Rheinland-Pfalz sowie im baden-württembergischen Pforzheim und im niedersächsischen Braunschweig gehalten. In der Berliner Moschee, die seit 2008 von dem Verein „As-Sahaba/Die Gefährten e.V.“ unterhalten wird, finden zudem mehrtägige Schulungen statt. Zu diesen „Islamkurse“ oder „Islam-Seminare“ genannten Unterrichtungen" kommen auch Imame aus anderen Städten. An manchen Seminaren nahmen mehrere hundert Personen teil. Sie dienen, so heißt es im jüngsten Berliner Verfassungsschutzbericht, der Gruppenbildung und der „Beeinflussung mit extremistischem Gedankengut durch oft charismatische Vortragende“. Die Imame äußern sich in der Regel so, dass sie für ihre Predigten nur schwer strafrechtlich belangt werden können. Problematisch ist, wenn muslimische Kindergärtnerinnen, LehrerInnen oder Imame in Kindergärten, Schulen und Moscheevereinen den Kindern unreflektiert die Irrlehren, die vom "Geist des Irrtums" stammen, beibringen. Hilarius spricht von "aufschwatzen" und davon, dass sie nicht mit der Vernunft erkennen, dass sie die Ohren der Unkundigen volltönen und dass allen Irrlehrern wie den Muslimen "weder ein Wort der Weisheit eigen ist noch ein Wort der Wissenschaft noch echter Glaube" [41]

Eine ganz neue Geschäftsidee der Imame ist, Firmen wie Nestle und Mondelez zu helfen, ihre gentechnisch veränderten Lebensmittel wieder aufzuwerten, indem sie sie als "Halal" zertifizieren. "Toblerone ist jetzt offiziell halal. Die Schweizer lassen ihre Produktion neu zertifizieren. Die Rezeptur ändert sich zwar nicht, aber Kritik regt sich trotzdem." Toblerone ist eine der vielen Schweizer Nationalschokoladen. Die Form erinnert an Berggipfel, das Matterhorn ziert das Logo. In der Bergsilhouette versteckt sich der Berner Bär, das Wappentier der schweizerischen Hauptstadt. In Bern hat Jean Tobler 1868 seine erste Confiserie eröffnet und 1899 seine erste Schokoladenfabrik gebaut. Hier hat sein Sohn Theodor 1908 die Toblerone erfunden. Der Name ist ein Wortspiel aus Tobler und Torrone, Honig-Mandel-Nougat auf italienisch. Aus dem Werk im Westen Berns kommen laut Unternehmen immer noch alle Tobleronen. Die Toblerone ist durch und durch schweizerisch, dder war es zumindest einmal, denn im April 2018 ließ sich Toblerone sein Werk in Bern als halal zertifizieren. Halal lässt sich mit „erlaubt“ übersetzen und beschreibt Produkte und Handlungen, die dem Islamismus entsprechen. Schweinefleisch gilt beispielsweise generell als nicht halal. Andere Tiere müssen entsprechend muslimischer Vorschriften geschächtet werden, um halal zu sein. Die Schokolade dürfte also, wie die allermeisten Schokoladen, schon lange halal gewesen sein. Nur die Prüfung fehlte. "Die wird von Imamen vorgenommen." Tatsächlich führt das Unternehmen wirtschaftliche Überlegungen an. "Toblerone gehört schon seit 1990 zum Kraft-Foods-Konzern, dessen Süßwarensparte 2012 in Mondelez umbenannt und abgespalten wurde. Dem Konzern zufolge werden 97 Prozent der Tobleroneproduktion exportiert." Da gentechnisch veränderte Lebensmittel in christlichen Ländern immer weniger verkauft werden, konzentriert man sich nun auf den Islamismus. Auf der ganzen Welt ist er verbreitet; ca. 1,6 Milliarden Exemplare soll es geben; in vielen der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften vermehren sie sich schnell. "Die Schätzungen zum Umsatz mit Halal-Nahrungsmitteln gehen weit auseinander. Einige geben für 2017 einen Wert von 1400 Milliarden Dollar, etwa 1200 Milliarden Euro, an. Andere schätzen den globalen Halal-Markt auf annähernd 400 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Umsatz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel lag 2017 bei etwa 180  Milliarden Euro. Einig sind sich die Analysten darin, dass sich der globale Markt für Halal-Produkte in den nächsten fünf Jahren verdoppeln wird. Zudem gibt es auch in der Schweiz eine wachsende Nachfrage nach Halal-Produkten." Etwas mehr als fünf Prozent der Schweizer sind "Ungläubige" oder Muslime, wie sie neuerdings genannt werden. Vor allem aber kommen zu diesen ungefähr 400 000 Muslimen jedes Jahr mehr als eine Million Touristen aus den Golfstaaten dazu. Nach Zahlen des Schweizer Bundesamts für Statistik sind Touristen aus den Golfstaaten für drei Prozent der Hotelübernachtungen in der Schweiz verantwortlich und für mehr als fünf Prozent der Übernachtungen von Ausländern. Zwischen 2009 und 2016 hat sich die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus den Golfstaaten fast verdreifacht. Sie bleiben länger als alle anderen Touristen in der Schweiz und sind für ihre Kaufkraft bekannt. Vor Mondelez haben sich schon viele andere Unternehmen, die ihre gentechnisch veränderten Lebensmittel loswerden wollen, ihre Produkte als halal zertifizieren lassen. Der schweizerische Nahrungsmittelkonzern Nestlé listet für seine australischen Konsumenten online alle Halal-Produkte auf, darunter etliche Schokoladen. Nestlé habe 100 Halal-Fabriken. Ebenso erläutert die Supermarktkette Rewe online, was Halal-Essen ist und sammelt für ihre Kunden Halal-Rezepte. [42]
 

Liegt die Keimzelle des Islamismus in der Türkei in Deutschland?

Auch wenn Staatsgründer Attatürk an der Vertreibung der Christen aus der Türkei beteiligt gewesen war, wollte er eine Nation, die sich den Prinzipien des Laizismus verschreibt. "Er löste die islamischen Orden und Bruderschaften auf und schloss die Scharia-Gerichte. Um den islamischen Klerus zu kontrollieren, gründete er 1924 die Religionsbehörde Diyanet. Sie hatte fortan darüber zu wachen, dass in den Moscheen nur noch der sunnitische Islam" gelehrt wird. Viele der von Attatürk verbotenen islamischen Bewegungen formierten sich in den vierziger Jahren unter dem Mantel politischer Parteien neu. Die türkische Politik wurde nicht säkularer, sondern religiöse Gruppen entdeckten die Politik. Der Kemalismus war noch nicht in der Bevölkerung verankert, die islamischen Parteien fanden viele Anhänger. Mit ihrem Putsch wollten türkische Militärs dem 180 ein Ende bereiten. Viele Anhänger der islamischen Oppositionsbewegungen wichen damals dem staatlichen Druck aus, "indem sie als Gastarbeiter nach Deutschland gingen. Dort schrieb niemand den Muslimen vor, wie sie ihren Glauben leben sollten." Die Anhänger der islamischen Oppositionsbewegungen in der Türkei erkannten das als Chance, ausserhalb der Türkei den Islamismus wieder stark zu machen. "Sobald sie in Deutschland angekommen waren, begannen sie mit der religiösen Rekrutierung von Landsleuten. Ein erbitterter Wettstreit um Anhänger brach aus. Großen Zulauf hatte die islamistische Bewegung Milli Görüs von Necmettin Erbakan (ein politischer Ziehvater von Tayyip Erdogan). Sie gründete 1985 den Islamverband 'Organisation der Milli Görüs in Europa' (IGMG). Auch die Bewegung der Süleymancilar und der Nurculuk, die beide auf Sufi-Orden zurückgehen, fand Anklang. Das Resultat war 1973 die Gründung eines Vereins, aus dem später der Islamverband 'Verband der Islamischen Kulturzentren e.V.' (VIKZ) hervorging. Der türkische Staat wollte Deutschland nicht den islamischen Oppositionsgruppen überlassen. Er gründete deshalb 1984 in Köln die Ditib." Sie sollte alle türkischen Moscheegemeinden unter ihrem Dach vereinen und sie auf den Staatsislam der Diyanet einschwören. Mit Erdogan und seiner islamistischen Partei AKP ist die Türkei heute allerdings genauso islamistisch eingestellt wie die deutschen Türken in den Moscheegemeinden der Ditib und Atib. Ditib-Imame werden in der Türkei radikalisiert, erhalten ihren Lohn aus Ankara und sind türkische Staatsbeamte. "Vor Urnengängen rufen sie dazu auf, Erdogans Partei, die AKP, zu wählen. Sie hat die türkische Gesellschaft reislamisiert." Somit ist die Diyanet heute genauso islamistisch wie die türkische Community in Deutschland."  [43]

Der Leiter der über 900 türkisch-islamischen Moscheegemeinden in Deutschland, Nevzat Yasar Asikoglu, vertritt in Deutschland die Interessen Ankaras, also eine weitere Verbreitung des Islamismus. Obwohl er nichts studiert hat ausser islamische Theologie und als "Religionspädagoge" in der Türkei für die verfälschten und geklitterten Lehrpläne, insbesondere für den islamischen Religionsunterricht, verantwortlich ist, hat er als Vorsitzender des Ditib Botschaftsrat Diplomatenstatus. Er kümmert sich darum, dass Erdogan in Deutschland der rote Teppich ausgerollt wird, er bei jeder Gelegenheit den "Islamisten-Guß" zeigen darf, er von islamfreundlichen Politikern wie Frank-Walter Steinmeier empfangen wird - natürlich mit Staatsbankett, dass er mit Bundeskanzlerin und Muslim-Ikone Angela Merkel in Ruhe frühstücken und die Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (Ditib) in Köln Ehrenfeld einweihen kann, dass er dort zusammen mit seiner "an den Rhein eingeschwebten Entourage" eine "Parallelgesellschaft aus deutsch-türkischen Claqueuren" treffen kann. Da die Zentralmoschee ein Symbol für den Islamismus in Deutschland ist, durften bei dieser Einweihung auch nur Islamisten sprechen. So traurig die Bürgermeisterin von Köln, Henriette Reker auch war, so konnte sie wie auch Armin Laschet (CDU) nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Auch der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, der sich als CDU-Politiker "mit viel Herzblut gegen heftigen Widerstand auch aus den Reihen seiner eigenen Partei für den Bau" der Moschee eingesetzt hatte, musste draussen bleiben. Dabei hatte er so schön geträumt von einem islamischen Deutschland: "Als Mitglied des Moscheebeirats, der der Ditib beratend zur Seite stehen soll, blieb Schramma dem Projekt auch später eng verbunden. Mit Genugtuung beobachtete er, dass immer mehr Kritiker mit dem vom renomierten Kirchenarchitekten Paul Böhm entworfenen Sakralbau ihren Frieden machten, je sichtbarer es mit ihrem schönen, Weltoffenheit symbolisierenden Kuppelbauwerk in die Höhe wuchs." So haben zwei Träumer, Schramma und Böhm, der Ditib und ihrer Islam-Ideologie zu mehr Ansehen verholfen, vergleichbar mit anderen renomierten Architekturbüros, die für Sarazenen oder Muslime bauen wie Rem Koolhaas. [44]

Bis heute ist der Ditib-Verband mit seinen Moscheevereinen Mitglied der Islamkonferenz des Bundes, einer Konferenz, die vom Islamversteher Scheuble (CDU) ins Leben gerufen wurde, obwohl viele Mitglieder des Verbandes vom Verfassungsschutz beobachtet werden. "Im vergangenen Jahr ermittelte der Generalbundesanwalt gegen 19 Geistliche wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Tätigkeit." Zudem sollen "alle Ditib-Imame, die in den Gefängnissen des Landes als Seelsorger tätig sind, vom Verfassungsschutz überprüft werden. Vor wenigen Monaten riefen Videos aus mehreren Ditib-Moscheen von Kinderaufführungen zum 'Tag der Gefallenen' Entsetzen hervor. Einige der Kinder marschierten in Uniformen, andere priesen den Märtyrertod, dritte lagen vermeintlich tot am Boden." Kein Wunder, dass aus derartig "geschulten" Kindern Attentäter werden. So ist zum Beispiel Feysal H. von der Polizei als „Gefährder“ eingestuft, er soll mehrfach vorbestraft sein, unter anderem wegen Totschlags und Körperverletzung. Den Berliner Attentäter Amri kannte er sowohl aus der Dealer-Szene als auch aus dem dschihadistischen Milieu. "Beide besuchten auch den mittlerweile geschlossenen Moscheeverein Fussilet 33 in Berlin-Moabit, in dem sich radikale Islamisten aus der Türkei, Tschetschenien und Nordafrika trafen. Feysal H. soll am Tag des Attentats, an dem sich auch Amri zeitweise in der Moschee aufhielt, dort gewesen sein." [45]
 

Früher wurden islamische Schleier und andere islamische Kleidungsstücke mit Karawanen in die von Muslimen frisch eroberten Gebiete transportiert. Heute werden sie in christlich geprägten Ländern Europas und der USA entworfen und zum Teil hergestellt.

Mit ihrem 2012 gegründeten Label Mizaan erhalten die in Algerien geborenen und in der Pfalz aufgewachsenen Schwestern momentan mehr Aufmerksamkeit, als das bei jungen Labels für gewöhnlich üblich ist. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass hier zwei junge Frauen am Werke sind, die Kopftuch tragen und Mode machen, die weniger Haut zeigt als das, was bei großen Ketten zu finden ist. Halima Aden gilt als das erste weltweit erfolgreiche Topmodel, das für Fotoshootings und auf dem Laufsteg Kopftuch trägt und damit bereits auf dem Cover der amerikanischen „Vogue“ landete. Ihre Kollegin Gigi Hadi zeigte sich fotogen verhüllt auf der arabischen Ausgabe des Modemagazins. In den Vereinigten Staaten entstehen Labels und Luxus-Onlineshops wie Farfetch bieten Tipps für Ramadan-Outfits und mit „The Modist“ ging 2017 eine ganz auf – zwar nicht preislich, aber zumindest optisch – bescheidene Designer-Mode spezialisierte Plattform online. Auch in Deutschland wächst das Interesse an muslimischer Kleidung. Viele hier aufgewachsene Musliminnen leben ihre Begeisterung für Mode immer selbstverständlicher im Rahmen ihres Glaubens aus. Deutschsprachige Online-Magazine wie „Basma“ informieren über die Trends der mittlerweile weltweit stattfindenden „Modest Fashion Weeks“ und verraten, wie Looks von Prominenten nachgemacht werden können. Bei LIA-Fashion etwa gibt es neben langärmligen Maxikleidern auch Turbane; meist führt die Suche in Shops für explizit islamkonforme Mode. Auch Marken wie Dolce & Gabbana und Unternehmen wie Mango und H&M konzentrieren sich bei ihren Ausflügen in den Modest-Fashion-Bereich meist auf muslimische Zielgruppen und wollen diese für gewöhnlich mit Tüchern, Seidenschals und Abayas, locker sitzenden orientalischen Gewändern, in ihre Filialen und Onlineshops locken. Der Ansatz der Lebdiri-Schwestern: „Uns geht es um Inklusion und nicht darum, Unterschiede zu betonen. Entsprechend sehen die Kleidungsstücke auch aus, eines hässlicher als das andere. "Momentan wird bis Größe 44 produziert, vor allem in Deutschland und der Türkei, erzählt Meriem Lebdiri." Sichtbarkeit zu schaffen sei das höhere Ziel ihres islamischen Labels. Gerade deshalb wollen die Schwestern mit ihrem Unternehmen, das seit diesem Jahr eine GmbH ist und einen islamischen Investor hat, auch nicht in einer Nische verharren. Um die islamische Mode zu verbreiten streben die Schwestern ganz bewusst auf große Verkaufsflächen und auf Messen wie die Gallery in Düsseldorf. [46]

Einige westliche Modehäuser, die aber eher als Übernahmekanditaten gelten wie Nike, H&M, Zara, Dolce & Gabbana, DKNY, Tommy Hilfiger, Oscar de la Renta, Mango, Versace, Andreas Kronthaler für Vivienne Westwood entwerfen Kleidungsstücke (Hidschabs, Abayas, Burkinis), die konform gehen mit der islamischen Kleiderordnung. Allerdings handelt es sich um Labels, die eher durch Profitstreben als durch wirklich gute Mode aufgefallen sind. Auch britische Ketten wie Marks & Spencer, Harrods kooperieren mit einer muslimischen Designerin. In Frankreich und anderen Europäischen Ländern wird zum Boykott dieser Marken aufgerufen. Die französische Familienministerin Laurence Rossignol empörte sich: "Unverantwortlich" seien die Hersteller von Islamic-Fashion-Kollektionen. "Sie entziehen sich ihrer sozialen Verantwortung und werben in gewisser Weise für ein Einsperren des weiblichen Körpers." Pierre Bergé, langjähriger Geschäftspartner von Yves Saint Laurent, pflichtete Rossignol bei: "Ich habe immer geglaubt, dass ein Modeschöpfer dazu da sei, Frauen schöner zu machen, ihnen Freiheit zu geben - und nicht dazu, Komplizen dieser Diktatur zu sein, die Frauen dazu zwingt, sich zu verstecken. Verzichtet auf Geld, habt Überzeugungen." Die Philosophin Élisabeth Badinter sagte in "Le Monde", die Toleranz gegenüber Verhüllungen wende sich nun gegen die muslimischen Frauen, denen man ursprünglich zu helfen geglaubt habe. Einzig das Gesetz könne sie von dem Druck zur Verschleierung befreien, unter dem sie stünden. Die britische BBC deckte im Oktober 2016 auf, dass in den eigentlich so auberen türkischen Textilfabriken syrische Kinder arbeiten und Kleider nähen, die auch in Deutschland bei Zara und Mango verkauft werden. H&M zum Beispiel hat 2000 Lieferanten, "etwa 300 davon in der Türkei." Ähnlich sieht es bei Marc O'Polo oder Brax aus. Mit den Einnahmen wird in der Türkei der Islamismus gefördert. Wegen der Rechtsunsicherheit verlassen viele Firmen die Türkei. [47]

Von dem ehemaligen Direktor des Städel-Museums in Frankfurt, Max Hollein, wurde sogar eine Ausstellung zu muslimischer Mode in San Francisco ins Leben gerufen. Über die Hintergründe des Islams weiß er wenig, aber er weiß, dass man inzwischen mit dieser Mode viel Geld verdienen kann. Er sagt: "Die muslimische Mode ist ein weites Feld mit unterschiedlichen Ausprägungen, das kann man nicht verinheitlichen. Deshalb steht der Titel 'Contemporary Muslim Fashions" im Plural. Diese Mode ist ein riesiges Business geworden und spielt gesellschaftlich eine bedeutende Rolle. Denken sie nur daran, dass Prinzessin Deena, die uns beraten hat, die Gründungs-Chefredakteurin der neuen arabischen 'Vogue' war. Es gibt eine extrem dynamische Instagram-Szene, die modisch, sozial und politisch aufgeladen ist." Was von arabischen Mode-Queens zu halten ist, wie sie Sklavenhaltung betreiben usw. zeigt sich hier [48]:

Weil muslimischen Ländern die "Ursache der Gerechtigkeit" fehlt, herrscht dort auch kein "Prinzip der Gerechtigkeit", was schon in der Erziehung verheerende Folgen hat. Nicht nur im Irak, auch in anderen nahöstlichen Ländern fließt neben dem ohnehin verfälschten islamischen Schulunterricht, zunehmend radikal-islamisches Gedankengut in Schulbücher und den Unterricht ein. So müssen die Schüler (auch Christen) in diesen Ländern im Fach Arabisch "Verse aus dem Koran als Prüfungsstoff deuten. Zuletzt wurde ein Gedichtvers präsentiert, der die Gewaltideologie der Terrormiliz 'Islamischer Staat' gegen die 'Ungläubigen' feiert: Lasst sie töten, ausser die kleinen Kinder und die Alten!" Wie weit die arabischen Staaten vom "Prinzip der Gerechtigkeit" entfernt sind, zeigt sich auch an Saudi-Arabien: Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Wach" spricht "von einer beispiellosen Unterdrückung der Frauenrechtsbewegung in Saudi-Arabien." Badawis Bruder, der Blogger Raif Badawi ist 2012 "wegen Beleidigung des Islams zu einer Gefängnisstrafe und 600 Peitschenhieben verurteilt worden. Die Strafe wurde nach den ersten 50 Peitschehieben ausgesetzt." In Sachen Ungerechtigkeit "hat Saudi-Arabien Zustimmung aus anderen arabischen Staaten bekommen. So erklärte in Abu Dhabi der Staatsminister im Aussenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate" die Emirate stünden an der Seite Saudi-Arabiens. Dass Muslime im Nahen Osten kaum ein Verständnis von Gerechtigkeit haben, zeigt sich daran, dass dort inoffiziell immer noch Sklavenhaltung geduldet wird. Die Kuweiterin Sondos Alqattan, der auf Instagram mehr als 2 Millionen Musliminnen folgen und ihren Schönheitstipps lauschen, sagte in einem Video auf Instagram: "Wie kann man ein Dienstmädchen zu Hause haben, das seinen Pass bei sich behält?" Sie fragt, wer es ihr erstatte, wenn die Angestellte weglaufe und zurück in ihr Heimatland reise. Noch schlimmer sei, "dass sie jede Woche einen Tag frei haben!" Rund 250 000 philippinische Hausangestellte gibt es allein in Kuweit. Der "Sklavenhalter" oder "Kafil (Bürge)" behält in der Regel "für die Dauer des Vertragsverhältnisses den Pass des Angestellten ein. Bei Vertragsende oder vorzeitiger Kündigung erfolgt die Abschiebung. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Fälle von finanzieller Ausbeutung, körperlichem und seelischem Missbrauch an philippinischen Hausangestellten bekannt. Für Bestürzung sorgte der Fall der neunundzwanzig Jahre alten Joanna Daniela Demafelis, die von ihrem Arbeitgeber gefoltert und ermordet wurde. Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte verhängte im vergangenen Februar für Philippiner, die in Kuweit arbeiten wollten, eine Ausgangssperre. Im Pril veröffentlichte das philippinische Aussenministerium ein Video, in dem Mitarbeiter der Botschaft ihre Landsleute vor kuweitischen Arbeitgebern in Sicherheit bringen." Kein Wunder, dass einige EU-Staaten wie Polen, ihr Land nicht mit Muslimen fluten wollen, sondern bei der Zuwanderung darauf achten, dass die Migranten aus christlichen Ländern kommen. Deshalb die Konzentation auf die philippinische Bevölkerung. Die Philippinos sind wie die Polen überwiegend katholisch und haben daher eine besondere "kulturelle Nähe" zu anderen christlichen Ländern. Der Arbeitsminister sagt, man wolle Kulturkämpfe vermeiden, die nicht nur die polnische Regierung bei zu vielen Einwanderern aus dem islamischen Kulturkreis befürchtet. Viele EU-Länder wollen sich wieder mit dem Christentum identifizieren, was sie auch durch das Keuz zum ausdruck bringen wollen, wie der Kreuzerlass in Bayern und Italien zeigt. Georg Gänswein, der Präfekt des Päpstlichen Hauses, hatte den bayrischen Kreuz-Erlass ausrücklich gelobt: "Es bewahrt den Staat vor der Versuchung, sich totalitär des Menschen zu bemächtigen." [49]
 

"Ziehet nicht am fremden Joch" mit den Ungläubigen  "Warum denn rasen und toben die Heiden im Zorn?"

 
"Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?
Herberg ist dir schon längst bestellt.
Verlangend sieht ein jedes dich,
Und öffnet deinem Segen sich.

Geuß, Vater, ihn gewaltig aus,
Gib ihn aus deinem Arm heraus:
Nur Unschuld, Lieb und süße Scham
Hielt ihn, daß er nicht längst schon kam.

Treib ihn von dir in unsern Arm,
Daß er von deinem Hauch noch warm;
In schweren Wolken sammle ihn
Und laß ihn so hernieder ziehn.

In kühlen Strömen send ihn her,
In Feuerflammen lodre er,
In Luft und Öl, in Klang und Tau
Durchdring er unsrer Erde Bau.

So wird der heilge Kampf gekämpft,
So wird der Hölle Grimm gedämpft,
Und ewig blühend geht allhier
Das alte Paradies herfür.

Die Erde regt sich, grünt und lebt,
Des Geistes voll ein jedes strebt
Den Heiland lieblich zu empfahn
Und beut die vollen Brüst ihm an.

Der Winter weicht, ein neues Jahr
Steht an der Krippe Hochaltar.
Es ist das erste Jahr der Welt,
Die sich dies Kind erst selbst bestellt.

Die Augen sehn den Heiland wohl,
Und doch sind sie des Heilands voll,
Von Blumen wird sein Haupt geschmückt,
Aus denen er selbst holdselig blickt.

Er ist der Stern, er ist die Sonn,
Er ist des ewgen Lebens Bronn,
Aus Kraut und Stein und Meer und Licht
Schimmert sein kindlich Angesicht.

In allen Dingen sein kindlich Tun.
Seine heiße Liebe wird nimmer ruhn,
Er schmiegt sich seiner unbewußt
Unendlich fest an jede Brust.

Ein Gott für uns, ein Kind für sich
Liebt er uns all herzinniglich,
Wird unsre Speis und unser Trank,
Treusinn ist ihm der liebste Dank.

Das Elend wächst je mehr und mehr,
Ein düstrer Gram bedrückt uns sehr,
Laß, Vater, den Geliebten gehn,
Mit uns wirst du ihn wieder sehn." - Novalis

In manchen Ländern ist es schwer im Sinne von Novalis als Christ tätig zu sein, nämlich immer dann, wenn ein Land beherrscht wird von Leuten, die an Propheten glauben, die Gottes Wort nicht haben, die sich auf "Lügenworte" verlassen. In islamischen Ländern wie der Türkei wird die Kirche, "das Haus, das nach seinem Namen genannt ist", nämlich des wahren Gottes, in eine Moschee verwandelt, "um es unrein zu machen". Der Islam gründet sich auf Aussagen eines falschen Propheten, wodurch er schon viele Völker verführt hat: "Propheten, die falsche Träume erzählen, spricht der Herr, und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe." Ganze Länder werden von falschen Propheten beherrscht, sogar ehemals christliche Länder wie die Türkei und alle Länder des ehemaligen byzantinischen Reiches. Nicht genug, dass die Muslime in den Moscheen "zu dem bösen Lügnergott flehen" (Ariosto), neuerdings versuchen einige muslimische Länder wie Pakistan (180 Millionen Einwohner), Muslime und damit den Islam zu exportieren. "Pakistan betreibt eine systematische Politik der Förderung von Auswanderung." Innenminister Pakistans ist seit 2013 Chaudhry Nisar Ali Khan. Er verkündete kürzlich, er habe das Rücknahmeabkommen mit der EU ausgesetzt, weil er die Auswanderung staatlich fördern wolle. Er warnte, Flugzeuge mit abgeschobenen Migranten (entweder weil sie straffällig geworden oder illegal eingereist sind) nicht landen zu lassen. Auch heute stehen die muslimischen Länder in Afrika, Asien und der Levante vor der Frage, wie sie aus dem Chaos herauskommen. Mit dem Islam ist es ihnen nicht gelungen und wird auch nicht gelingen. Einzelne Muslime haben erkannt: "Dass Christus Gott ist, Mahomed ein Wahn". Ein franco-senegalesischer Autor berichtet über den islamischen Einfluss in Afrika und errechnet, über 12 Jahrhunderte hin seien von arabisch-muslimischen Sklavenhändlern nicht weniger als 17 Millionen Schwarze in die arabischen Länder verschleppt worden, nicht selten unter Mitwirkung der schwarzen Eliten in den Jagdgebieten der arabischen Eindringlinge. Der arabische Dichter Salman Masalha berichtet in der NZZ vom Fehlen einer Kultur der Gewissenserforschung in der islamischen Welt. "Diesem Mangel entspringe der Habitus einer durchgehenden Unaufrichtigkeit arabischer Menschen im Umgang mit sich selbst. Die Tugend der Selbstkorrektur wird nicht gelehrt, und was in Lehrplänen fehlt, entsteht nicht in den Schülern. Ein Araber muss demnach immer recht behalten, auch wenn er noch so eklatant unrecht hat. Diese Beobachtung macht manche Verhaltensweisen von Hitzköpfen aus jener Weltgegend begreiflicher. Gegenüber solchen Menschen darf man nicht auf Wahrheit insistieren, es ist besser, das Thema zu wechseln." Entsprechend sind islamische Autoren wie der islamistische Ideengeber Sayyid Qutb (1906-1966) mit seinem im Nahen Osten weitverbreiteten Buch "Milestones" kaum auszuhalten. Nach wenigen Kapiteln ist der Leser benommen, ja fast betäubt von dem "autohypnotischen Qualm einer Persönlichkeit, die ihre Phantasien hinschreibt, als wären sie Zeichen spiritueller Berufung, während sie kaum mehr als neurotische Symptome sind." Nicht besser steht es um die zahllosen suspekten Hadithe, "die über Jahrhunderte hinweg zum Leben des Propheten hinzugedichtet wurden. Im Grunde ist die islamische Kultur nichts anderes als die Matrix aller Hinzudichtungen, die im Geist der noblen Lüge und des frommen Betrugs erfolgten." Das afrikanische Elend kommt durch den Islam und "ist älter als der Kolonialismus, und die Korruption der lokalen Machthaber reicht tiefer, als die gängigen Theorien der Entfremdung durch äußere Eroberung erfassen." [50]

Immer mehr afrikanische Länder schlittern in einen Konflikt zwischen Moslems und Christen. So auch die Zentralafrikanische Republik. "Seinen blutigen Höhepunkt hatte dieser erreicht, als es Rebellen der muslimischen Guerrilla Séléka im März 2013 gelang, die Hauptstadt einzunehmen und den damaligen Präsidenten Francois Bozizé abzusetzen, obwohl schätzungsweise 80 Prozent der Bevölkerung Christen und nur 15 Prozent Muslime sind. Lange konnten sich die muslimischen Krieger, von denen viele aus Tschad in die Zentralafrikanische Republik eingefallen waren, nicht halten." Sie wurden von Christen vertrieben. 15 % Muslime im Land sind schon zu viel, in Bangui gibt es bereits ein muslimisch dominierten Stadtviertel PK 5, in dem radikale Muslime zum Krieg aufriefen. "Als Blauhelmsoldaten der insgesamt aus 15 000 Soldaten bestehenden Friedensmission Minusca einrückten, um die Gewalt zu beenden und einige Gotteskrieger zu entwaffnen, wurde ein Un-Soldat getötet und acht verletzt. Bei früheren Gefechten zwischen Blauhelmen und örtlichen Milizen starben Anfang April 2018 nach Angaben von Bewohnern des Viertels mindestens 21 Menschen im PK 5. Aus jenem Stadtteil Banguis sollen auch diejenigen stammen, die mit Handgranaten und Schnellfeuergewehren die Kathedrale Notre-Dame de Fatima gestürmt und rund 30 Gläubige massakriert hatten." Von einem "niedrigschwelligen Krieg", der im Land herrsche, spricht der Bischof von Bangassou, Juan-José Aguirre. Der Geistliche macht zudem auf eine neue Gefahr aufmerksam: Unterstützung erhielten die muslimischen Krieger in jüngster Zeit von immer mehr Islamisten, die aus Syrien nach Schwarzafrika strömten. [51]

Viele Afrikaner sind gänzlich bedient von den ungläubigen Sarazenen, den Muslimen, vor allem, wenn ihr Anteil an der Bevölkerung schon 50 % und mehr beträgt und viele Politiker muslimisch sind. Auf Demonstrationen rufen die Nicht-Muslime: "Enough of this Madness" und "Make Nigeria Safe Again". Zehntausende waren auf den Straßen von Afrikas bevölkerungsreichsten Staat unterwegs, in der Hauptstadt Lagos, aber auch in Abuja, wo Erzbischof Anselm Umoren gemeinsam mit weißgekleideten Priestern einen Protestzug von Tausenden Schwarzgewandeter Christen anführte, "um für die Opfer der barbarischen und satanischen Morde zu beten." Bereits seit Jahren tyrannisieren die Islamisten von Boko Hram den Norden des Landes; "rund 20 000 Menschen fielen dem Gemetzel bereits zum Opfer. Nun häufen sich die Massaker auch im Herzen Nigerias." Am Tag der Massenproteste wurden im nigerianischen Bundesstaat Benue die beiden katholischen Priester Joseph Gor und Felix Tyolaha und 17 weitere Gläubige beigesetzt. Vor einem Monat waren sie Opfer eines Blutbads geworden, das Muslime in dem Dorf Mbalom angerichtet hatten. "Am 24. April 2018 hatten Bewaffnete eine Kirche während der Frühmesse gestürmt, um sich geschossen und waren danach mit Geld, Wertgegenständen und dem Kommunionswein getürmt." Dabei ist der Anschlag auf die Kirche kein Einzelfall. Erst in der Sylvesternacht waren in Benue 79 Bauern abgeschlachtet worden. "Die Täter waren Angehörige des muslimischen Fulbe-Stammes, einem einst nomadischen Hirtenvolk, das sich auf die gesamte Sahelzone von Mauretanien bis zum Sudan verteilt und schon im 19. Jahrhundert maßgeblich für die Ausbreitung des Islams in Nigeria verantwortlich war. Am 20. April wurden im Zamfara-Bundesstaat dreißig Menschen massakriert und am 5. Mai mindestens 48 bei einem Überfall in der Stadt Gwaska, rund 330 Kilometer nordwestlich von Abuja. Damit bestätigt sich eine Tendenz, die schon seit Jahren zu beobachten ist. Während es zwischen 2007 und 2011 in Nigeria zu 67 blutigen Auseinandersetzungen zwischen Viehzüchtern und Ackerbauern kam, waren es in den Jahren zwischen 2012 und 2018 bereits 716, mehr als zehn Mal so viel wie in den sechs Jahren davor.Doch so schlimm wie derzeit war es noch nie. Von Jannuar bis Ende April wurden in Nigeria bei Kämpfen zwischen Viehhirten und Ackerbauern  937 Menschen getötet und allein im Benue-Staat 170 000 vertrieben." Problematisch in solchen Ländern ist, wenn der Staatspräsident selbst Moslem ist und seine ungläubigen Brüder, die Moslems, schützt und zu nachsichtig gegenüber muslimischen Verbrechern ist. Ungefähr die Hälfte der knapp 190 Millionen Nigerianer ist muslimisch, die andere christlich. Noch immer kontrollieren muslimische Terroristen in zwei Bundesstaaten größere Landstriche. In letzter Zeit häuften sich sogar Angriffe auf die Millionenstadt Maiduguri. Und immer wieder werden Schulmädchen geraubt und mit muslimischen Gotteskriegern zwangsverheiratet. Im Moment scheint es, als würde es den Islamisten, dank des muslimischen Staatspräsidenten, gelingen, auch im Zentrum Nigerias Fuß zu fassen, und aggressiv den Islam zu verbreiten. "Diese Leute kommen und beginnen, Moscheen zu bauen, obwohl sie wissen, dass die Menschen hier christlich sind", sagt Pater Amos Mbachie, Priester der St.-Theresa-Gemeinde in Makurdi. "Sie bleiben einfach hier, vertreiben die Einheimischen, setzen Kirchen in Brand und töten die Priester." [52]

"Hebe deine Augen auf zu den Höhen und siehe, wie du dich allenthalben preisgegeben hast. An den Straßen sitzest du und lauerst auf sie wie ein Araber in der Wüste und verunreinigst das Land mit deiner Hurerei und Bosheit." [53]

"Ich will euch Hirten geben nach meinem Herzen, die euch weiden sollen mit Einsicht und Weisheit." [54]

"Gehet durch die Gassen Jerusalems und schaut und merkt auf und sucht auf den Straßen der Stadt, ob ihr jemand findet, der Recht übt und auf Wahrheit hält, so will ich ihr gnädig sein. Und wenn sie auch sprechen: "Bei dem lebendigen Gott!", so schwören sie doch falsch. Herr, deine Augen sehen auf Wahrhaftigkeit." [55]

"Wie soll ich dir denn gnädig sein? Deine Söhne haben mich verlassen und schwören bei dem, der nicht Gott ist." [56]

"Denn sie gieren alle, klein und groß; nach unrechtem Gewinn, und Propheten und Priester, gehen alle mit Lüge um und heilen den Schaden meines Volkes nur obenhin, indem sie sagen: "Friede! Friede!", und ist doch nicht Friede." [57] 

"So spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: Bessert euer Leben und euer Tun, so will ich bei euch wohnen an diesem Ort. Verlasst euch nicht auf Lügenworte, wenn sie sagen: Hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel, hier ist des Herrn Tempel! Sondern bessert euer Leben und euer Tun, dass ihr recht handelt einer gegen den andern und keine Gewalt übt gegen Fremdlinge, Waisen und Witwen und nicht unschuldiges Blut vergießt an diesem Ort, und nicht andern Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden: so will ich immer und ewig bei euch wohnen an diesem Ort, in dem Lande, das ich euren Vätern gegeben habe. Aber nun verlasset ihr euch auf Lügen, die nichts nütze sind." [58] 

"Die Wahrheit ist dahin und ausgerottet aus ihrem Munde." [59] 

"Sie halten so fest am falschen Gottesdienst, dass sie nicht umkehren wollen. Ich sehe und höre, dass sie nicht die Wahrheit reden. Es gibt niemand, dem seine Bosheit leid wäre und der spräche: Was hab ich doch getan! Sie laufen alle ihren Lauf wie ein Hengst, der in der Schlacht dahinstürmt. Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen, aber mein Volk will das Recht des Herrn nicht wissen." [60] 

"Sie schießen mit ihren Zungen lauter Lüge und keine Wahrheit und treiben's mit Gewalt im Lande und gehen von einer Bosheit zur andern und achten mich nicht, spricht der Herr." [61] 

"Sie reden kein wahres Wort; sie haben sich daran gewöhnt, dass einer den andern betrügt. Sie freveln, und es ist ihnen leid umzukehren.  Es ist allenthalben nichts als Trug unter ihnen, und vor lauter Trug wollen sie mich nicht kennen, spricht der Herr." [62] 

"Ein Weiser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich kenne, dass ich der Herr bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der Herr." [63] 

"So spricht der Herr: Ihr sollt nicht den Gottesdienst der Heiden annehmen und sollt euch nicht fürchten vor den Zeichen des Himmels, wie die Heiden sich fürchten. Denn ihre Götter sind alle nichts." [64] 

"Herr, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not. Die Heiden werden zu mir kommen von der Welt Enden und sagen: Nur Lügen haben unsre Väter gehabt, nichtige Götter, die nicht helfen können. Wie kann ein Mensch Götter machen, die doch keine Götter sind? Darum siehe, nun will ich sie lehren und meine Hand und Gewalt ihnen kundtun, daß sie erfahren sollen, ich heiße der Herr." [65]

"So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verläßt und hält Fleisch für seinen Arm, und weicht mit seinem Herzen vom Herrn. Der wird sein wie ein Dornstrauch in der Wüste und wird nicht sehen das Gute, das kommt, sondern er wird bleiben in der Dürre der Wüste, im unfruchtbaren Lande, wo niemand wohnt.  Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verläßt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün, und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte." [66] 

"Sie opfern den nichtigen Göttern. Die haben sie zu Fall gebracht auf den alten Wegen und lassen sie nun gehen auf ungebahnten Straßen, auf dass ihr Land zur Wüste werde, ihnen zur ewigen Schande, dass, wer vorübergeht, sich entsetze und den Kopf schüttle." [67] 

"Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, dass ich dem David einen gerechten Sproß erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.  Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, dass man ihn nennen wird: Der Herr unsre Gerechtigkeit. Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der Herr, dass man nicht mehr sagen wird: So wahr der Herr lebt, der die Kinder Israel aus Ägyptenland geführt hat! sondern: So wahr der Herr lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel herausgeführt und hergebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Landen, wohin er sie verstoßen hatte. Und sie sollen in ihrem Lande wohnen. Mein Herz will mir im Leibe brechen, alle meine Gebeine zittern; mir ist wie einem trunkenen Mann und wie einem, der vom Wein taumelt, vor dem Herrn und vor seinen heiligen Worten. Denn das Land ist voller Ehebrecher, und wegen des Fluches vertrocknet das Land und die Weideplätze in der Steppe verdorren. Böse ist wonach sie streben, und ihr Stärke ist Unrecht. Denn Propheten wie Priester sind ruchlos; auch in meinem Hause finde ich ihre Bosheit, spricht der Herr. Darum ist ihr Weg wie ein glatter Weg auf dem sie im Finstern gleiten und fallen; denn ich will Unheil über sie kommen lassen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der Herr. Auch bei den Propheten zu Samaria sah ich Anstößiges, daß sie weissagten im Namen des Baal und verführten mein Volk Israel; aber bei den Propheten zu Jerusalem sehe ich Greuel, wie sie ehebrechen und gehen mit Lügen um und stärken die Boshaften, auf dass sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit. Sie sind alle vor mir gleichwie Sodom, und die Bürger zu Jerusalem wie Gomorra. Darum spricht der Herr Zebaoth von den Propheten: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und mit Gift tränken; denn von den Propheten zu Jerusalem geht das ruchlose Wesen aus ins ganze Land. So spricht der Herr Zebaoth: hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen. Sie betrügen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des Herrn Munde. Sie sagen denen, die mich lästern: "Der Herr hat's gesagt, es wird euch wohl gehen"; und allen, die nach ihres Herzens Dünkel wandeln, sagen sie: "Es wird kein Unheil über euch kommen." Aber wer ist im Rat des Herrn gestanden, der sein Wort gesehen und gehört habe? Wer hat sein Wort vernommen und gehört? Siehe, es wird ein Wetter des Herrn mit Grimm kommen und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. Und des Herrn Zorn wird nicht nachlassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen. Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie. Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren. Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde füllt? spricht der Herr. Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt. Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen und wollen, dass mein Volk meines Namens vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt? gleichwie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal. Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der Predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der Herr. Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt? Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die mein Wort stehlen einer dem andern. Siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: Er hat's gesagt. Siehe, ich will an die Propheten, die falsche Träume erzählen, spricht der Herr, und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der Herr." [68] 

"So spricht der Herr: Wenn ich jemals meinen Bund nicht hielte mit Tag und Nacht noch die Ordnungen des Himmels und der Erde, so wollte ich auch verwerfen das Geschlecht Jakobs und Davids, meines Knechts, dass sie nicht mehr aus ihrem Geschlecht Herrscher nehme über die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Denn ich will ihr Geschick wenden und mich über sie erbarmen." [69] 

"Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht (Lev 26, 11): "Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Darum "gehet aus von ihnen und sondert euch ab", spricht der Herr, "und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein", spricht der allmächtige Herr." [70] 

"Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium, obwohl es doch kein anderes gibt, nur dass etliche da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. Aber wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch würde Evangelium predigen anders, als wir euch gepredigt haben, der sei verflucht! Wie wir eben gesagt haben, so sagen wir abermals: Wenn jemand euch Evangelium predigt anders, als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zu Gefallen? Oder gedenke ich, Menschen gefällig zu sein? Wenn ich den Menschen noch gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht." [71] 

"Er hat die Reiche und die Gewaltigen ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus. So lasset nun niemand euch Gewissen machen über Speise oder über Trank oder über bestimmte Feiertage oder Neumonde oder Sabbate. Das alles ist nur der Schatten von dem, was zukünftig sein soll; aber leibhaftig ist es in Christus. Lasset euch niemand das Ziel verrücken, der sich gefällt  in falscher Demut und Verehrung der Engel, und sich mit Gesichten rühmt und ist ohne Ursache aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und hält sich nicht an das Haupt, von dem her der ganze Leib durch Gelenke und Bänder gestützt und zusammengehalten wird und so wächst zur der Größe, wie Gött es will." [72] 

Nicht nur in den Staaten, die dem Bund angehören, den der wahre Gott mit den Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hat, sondern auch in Israel selbst gibt es Probleme mit den sogenannten Venusanbetern oder Sarazenen, die heute Muslime genannt werden, die sogar das Zentralheiligtum, den Tempelberg mit Felsendom, in Jerusalem besetzt halten und Terror im Land verbreiten, "verwüsteten die Wohnung seines Heiligtums" und warfen "die Wahrheit zu Boden" (Dan 8, 12). So werden in Israel von Mitgliedern einer Extremistengruppe "Islamischer Dschihad" ständig Beobachtungsposten angegriffen und Sprengsätze am Grenzzaun deponiert. Die Sprengsätze werden dann von Pionieren gesprengt. Im Gazastreifen, hinter der Al-Hasayna-Moschee peitschen die muslimischen Redner die Menge an. Zu sehen sind überall Fahnen jener islamischen Länder, die der palästinensischen Sache folgen. "Khaled al Batsch zeigt sich in der Menge, ein Anführer des 'Islamischen Dschihad', der nach der Hamas schlagkräftigsten Miliz im Gazastreifen." Seine Gruppe befindet sich in offenen Kampfhandlungen mit Israel. kürzlich wurden wieder mehr als 25 Mörsergranaten von Gaza auf die israelische Stadt Sderot abgeschossen. "Die meisten Geschosse fing das israelische Abwehrsystem "Iron Dome" ab, eines aber landete im Hof eines zu der Zeit geschlossenen Kindergartens." Die Mörsergranaten stammen aus iranischer Produktion und sind von Theran an den "Islamischen Dschihad" geliefert worden. Die Angriffe geschehen in der Regel in Absprache mit der Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert.  [73] 

In Europa werden Islamisten sogar kräftig unterstützt. Oft sind die Behörden überfordert wie in NRW unter der an Merkel orientierten Laschet-Lindner-Administration. Dort gelingt es Islamisten regelmäßig "sich den Rechtsstaat zunutze zu machen". Man denke an den Tunesier Samy A., der einst Leibwächter von Usama Bin Ladin gewesen ist. Da nicht sicher ist, dass er in Tunesien einen angenehmen Gefängnisaufenthalt haben werde, haben die Behörden in NRW ein Abschiebeverbot erlassen. "Deshalb darf der mittlerweile 42 Jahre alte Mann mit seiner (zwischenzeitlich eingebürgerten) Frau und seinen Kindern, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, in Bochum leben. Zudem müssen ihn die Steuerzahler alimentieren; 1167, 84 Euro stehen dem Gefährder und seiner Familie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Monat für Monat zu. Nicht bekannt ist, wie viel die Dauerüberwachung des Mannes kostet, dessen fortwährende Gefährlichkeit das nordrhein-westfälische Innenministerium im Sommer 2012 für den Landtag in einem Bericht ausführlich einschätzte. Insbesondere bei vielen jungen Muslimen gelte der Salafist als religiöse Autorität. Der Prediger vermittle seinen Anhängern den Eindruck, sein eigener Lebenswandel einschließlich seiner militärischen Ausbildung in einem Al-Qaida-Lager sei vorbildlich und entspreche der Ausübung der Religion, hieß es in dem Bericht." [74] 

Von Muslimen werden Opferfeste gefeiert, wie es im Götzendienst üblich ist; auch daran lässt sich erkennen, dass die Muslime nicht den wahren Gott anbeten, denn dieser sagt ausdrücklich:"Denn ich habe Lust an der Liebe, und nicht am Opfer,  an der Erkenntnis Gottes, und nicht am Brandopfer." (Hos 6, 6) Sogar Christen und sogenannte "Anthroposophen" unterstützen Organisationen, die Kinder in die Irre leiten indem sie ihnen Koranunterricht erteilen und unsinnige Feste feiern: "Im August feiern Ägypten und SEKEM das Eid Al-Adha, eines der beiden großen islamischen Feste. Unter den Muslimen weltweit ist es auch als das größte Eid oder Opferfest bekannt. Bereits am frühen Morgen gehen die Menschen in die Moscheen, um dort mit ihren Familien und Freunden zu beten. Wer es sich finanziell leisten kann opfert ein Tier, dessen Fleisch mit der Familie aber auch mit ärmeren Menschen geteilt wird. Das Eid Al-Adha wird zum Höhepunkt der  Wallfahrt nach Mekka gefeiert. Die islamische Pilgerfahrt, besser bekannt als Hajj, ist die fünfte der fünf Säulen des Islam. Allerdings ist die Hajj nicht für alle Muslime verpflichtend, sondern nur für diejenigen, die finanziell und körperlich dazu fähig sind. Anlässlich des Eid Al-Adha gibt SEKEM den Mitarbeitern einige Tage frei, damit sie mit ihren Familien und Freunden feiern können." Partnerorganisationen, mit denen der Chef, Herr Abouleish, zusammenarbeitet, wie zum Beispiel GLS-Bank und Demeter, unterstützen die Bestrebungen Abouleishs, die kosmische Bedeutung des Christus herunterzuspielen und den Islam zu fördern. Dabei wurde schon immer abgeraten vom Opferfest und vom "Essen des Götzenopferfleisches". Denn was die Heiden, also auch die Muslime, opfern, "das opfern sie den bösen Geistern und nicht Gott." Und man solle nicht "in der Teufel Gemeinschaft sein". Und wurde Gottes Wort mit List verfälscht wie im Koran, so ist es den Moslems verdeckt, "den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes." Daher auch: "Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen." Man solle sich schließlich nicht einfangen lassen durch eine falsche Philosophie und "leeren Trug, gegründet auf der Menschen Lehre und auf die Elemente der Welt, und nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und ihr habt diese Fülle in ihm, welcher ist das Haupt aller Reiche und Gewalten." [75] 

Bei sehr vielen ist der Geist durch den Falschglauben abgestumpft und vermag das Geheimnis Gottes nicht zu fassen

"Denn gegen die nicht erkannte oder beschwerliche Wahrheit widersetzt sich der Irrtum törichten oder entarteten Wollens. Maßlos ist nämlich jede Hartnäckigkeit übernommener Willenshaltungen; und in ungebeugter Regung beharrt das Streben zum Widerspruch, wo das Wollen nicht der Einsicht unterworfen noch Bemühung um die Lehre aufgewandt wird, sondern wo wir für dasjenige, was wir wollen, die Vernünftigkeit zusammensuchen und die Lehre an das angleichen, worum wir uns bemühen. Die Lehre, die man sich erdichtet, wird vollends mehr eine solche des Namens als des Wesens sein; und es wird nicht die Kenntnis des Wahren, sondern der Willkür Bestand haben, die der Wille zur Verteidigung seiner Launen sich zurechtgelegt hat, die nicht das Drängen des Willens durch die Einsicht vernünftiger Wahrheit anregt. Durch diese Verfehlungen der eifrig beteiligten Willensregungen erheben sich alle die Einwände der widerstrebenden Absichten. Zwischen der Behauptung des Wahren und der Rechtfertigung des Willkürlich-gewählten wird ein hartnäckiger Kampf ausgefochten, da sowohl die Wahrheit sich behauptet als der Wille sich schützt. Im übrigen: wenn das Wollen der Einsicht nicht vorausginge, wenn es vielmehr durch die Erkenntnis des Wahren zum Wollen des Wahren angeregt würde, dann würde man niemals die Lehre des Willens suchen, sondern die Einsicht in die Lehre würde jeglichen Willensvollzug anregen, und jegliche Behauptung der Wahrheit würde unwidersprochen bleiben. Denn jeder einzelne würde nicht die Wahrheit dessen vertreten, was er wollte, sondern das zu wollen begonnen haben, was wahr ist." - Hilarius von Poitiers, De trinitate X 
Um diese verkehrten Willenseinflüsse, die sich früher bei Arianern und heute bei Muslimen finden, hat der Apostel sehr wohl gewusst. Deswegen sagt er in seinem Brief an Timotheus, unter vielen Vorschriften für die Bekundung des Glaubens und die Verkündigung des Wortes: „Eine Zeit wird sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihrem Begehren sich Lehrer zusammensuchen, die den Ohren schmeicheln, da sie von der Wahrheit ihr Hören abwenden, zu erdichtetem Gerede aber sich hinwenden werden.” (2 Tim. 4, 3 f.) Wenn sie sich nämlich vermöge falschgläubigen Bemühens ausserhalb des Ertragen-könnens der gesunden Lehre befinden, dann werden sie sich für den Gegenstand ihres Begehrens Lehrer zusammensuchen, die nämlich solche Fündlein von Lehren zusammentragen, die auf ihr begehrliches Verlangen zugeschnitten sind. Sie wünschen nicht belehrt zu werden, sondern versammeln ihre Lehrer nach Maßgabe ihres Begehrens, damit die Überzahl der ausgesuchten und zusammengeholten Lehrer den Lehren des begehrlichen Verlangens ein Genüge tue. Und in was für einem Geist endlich dieser so "große Wahn törichten Irrglaubens die gesunde Lehre nicht erträgt und eine verderbte ersehnt", wenn das einer nicht weiß, der möge es aus dem Schreiben des gleichen Apostels an den gleichen Timotheus erkennen: „Der Geist sagt aber ganz offensichtlich, dass in den jüngsten Zeiten einige vom Glauben abweichen werden, indem sie auf verführerische Geister achten, auf die Lehren von Dämonen, die in Verstellung lügnerisch reden.” (1 Tim. 4, 1 f.) Was für ein Fortschritt in der Lehre ist es denn doch, mehr zu suchen, was einem gefällt, als was gelehrt werden soll? Oder was für eine Ehrfurcht vor der Lehre ist es, nicht die pflichtgemäße Lehre zu ersehnen, sondern "nach Eigenwünschen die Lehre zusammenzustellen? Aber dazu verleiten die Lockmittel der verführerischen Geister, sie bekräftigen die Falschreden ihrer geheuchelten Gläubigkeit. Denn der Einbuße an Glauben folgt lügnerische Verstellung, damit wenigstens in Worten die Frömmigkeit vorhanden sei", die das Gewissen verloren hat. "Diese geheuchelte Gläubigkeit machen sie mit all dem Lügenaufwand ihrer Worte doch nur dadurch falschgläubig, dass sie durch die Erfindungen ihrer falschen Lehre die Heiligkeit des Glaubens verderben, sofern ihre Lehre mehr nach ihrem begehrlichen Wünschen als nach dem Glauben der Evangelien zusammengestellt ist." In Begehrlichkeit nämlich werden ihre Ohren gereizt; wegen eines Genießens, das im Hören unbeherrscht ist, werden sie durch eine wunschgemäße, neuartige Lehre aufgestachelt; und vom Hinhören auf die Wahrheit völlig entfremdet, werfen sie sich willenlos ganz an erdichtetes Gerede weg. Durch ihren Wortreichtum wollen sie den Anschein der Wahrheit erwecken, während sie das Wahre weder sprechen noch hören können. Falschlehrer wie die Muslime beraten heute sogar die Politiker. [76]

"Bei sehr vielen ist der Geist durch den Falschglauben abgestumpft und vermag das Geheimnis Gottes nicht zu fassen, oder durch die Herrschaft des Widersachergeistes ist der Wahn unter dem Anschein der Gläubigkeit geneigt, Gott zu schmähen." Die Moscheen der Sarazenen oder Muslimen, wie man sie heute nennt, sind ausgekleidet mit Koranversen, die den wahren Gott schmähen und stattdessen den falschen Gott Allah verehren, der von seinem einzigen Propheten Mohammed erfunden wurde. Heute versuchen die Priester der Sarazenen, die Imame, durch "Spitzfindigkeit und Ohrenschmeichelei" ihren Falschglauben als Religion zu verkaufen und für sich Religionsfreiheit zu reklamieren. Diese Behauptungen gilt es nicht nur zu meiden, sondern zu widerlegen. [77] 

"Vorher schon hat der selige Apostel Paulus das vorausgesehen, wie wir schon oft dargetan haben. Deswegen hat er zur Vorsicht gemahnt mit seinem Wort: „Seht zu, dass keiner euch beraube durch Weltweisheit und eitle Täuschung, gemäß Menschenüberlieferung, gemäß den Grundmächten der Welt und nicht gemäß Christus, in dem die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt!” (Kol. 2, 8 f.) Zurückhalten muss man sich also gegen die Weltweisheit; und die Bemühungen menschlicher Überlieferungen gilt es nicht so sehr zu meiden als zu widerlegen. Auch darf man diesen nicht nachgeben, als ob sie mehr Sieg gewännen, als sie Täuschung verüben. Wir nämlich verkünden Christus als die Kraft Gottes und die Weisheit Gottes; darum ist es nur billig, wenn wir die menschlichen Lehren nicht so sehr fliehen als tatkräftig zurückweisen; und auch dies, den allzu Schlichten mit Wehr und Lehre beizuspringen, damit sie von ihnen nicht beraubt werden. Denn da die Weisheit alles vermag und Gott eben in ihr alles mit Weisheit vermag und weder der Kraft die Vernunft, noch der Vernunft die Kraft fehlt, so müssen diejenigen, die Christus der Welt verkünden, den falschgläubigen und unvollkommenen Lehren der Welt mit dem Wissen allmächtiger Weisheit begegnen, nach jenem Wort des seligen Apostels: „Unsere Waffen sind nämlich nicht die des Fleisches, sondern die Macht Gottes, zum Niederreißen der Befestigungen; sie zerstören die Trugschlüsse und jedes Bollwerk, das hochgebaut wurde wider Gottes Erkenntnis.” (2 Kor. 10, 4 f.) Der Apostel hat keinen hilf- und vernunftlosen Glauben hinterlassen. Wenn er auch vor allem zum Heile dient, so kann er doch nur durch Lehre dargelegt werden. Zwar besitzt er unter den Widrigkeiten einen sicheren Hort der Zuflucht, nicht aber behält er eine fortdauernde Behütung davor, sich nicht wehren zu müssen. Er wird den Schwachen nach der Flucht ein sicheres Lager sein; nicht aber auch soll denen die Tapferkeit überflüssig sein, die ein Lager besitzen. Die unverschämten Wortgefechte gegen Gott gilt es also zu zerschlagen, die Schutzwehren trügerischer Gründe zu vernichten, die zum Falschglauben hochgereckten Geister zu zertrümmern: und das nicht mit Waffen des Fleisches, sondern des Geistes, nicht mit irdischer Lehre, sondern mit himmlischer Weisheit. So groß wie der Abstand zwischen Göttlichem und Menschlichem ist, so hoch soll auch himmlisches Wissen über irdisches Bemühen hinausragen." - Hilarius von Poitiers, De trinitate XII, 20

 

II

Der „Dekolonialismus“, eine Form von intellektuellem Terror? - Erneuerer der Académie française; die Linke verklärt den Islam zur „Religion der Armen“

Die berühmte Académie française, der Alain Finkielkraut bereits angehört, könnte wieder zu alten Ruhm gelangen, wenn von ihr eine Reform aller Universitäten ausginge. 2018 wurde der Begriff „Rasse“ aus der französischen Verfassung gestrichen, in den akademischen Institutionen ist er dagegen Gegenstand eines Kulturkampfs, in dem es um den „Hegemonieanspruch“ an den Universitäten geht. In die Öffentlichkeit kam die Debatte durch ein Manifest, das achtzig namhafte Intellektuelle im Nachrichtenmagazin „Le Point“ veröffentlichten. Der aus den „postkolonialen Studien“ hervorgegangene „Dekolonialismus“, schreiben die Autoren, sei zur Ideologie geworden: "Sie wird als wissenschaftliche Wahrheit ausgegeben, die Gegner würden diskreditiert und des Rassismus wie der Islamophobie bezichtigt. Ausserdem verweigerten sich die „Dekolonialisten“ jeglicher Debatte. Ihre Methoden seien eine Form von intellektuellem Terror. Unterzeichnet haben dieses Manifest unter anderen Élisabeth Badinter, Alain Finkielkraut, Jean-Pierre Le Goff, Pierre Nora, Mona Ozouf und auch der algerische Schriftsteller Boualem Sansal. Es stützt sich auf eine breite Bestandsaufnahme. Die „dekoloniale Bewegung“, so die Autoren, werde von mehr als zwei Dutzend Vereinigungen getragen, die Zugang zu Theatern, Museen und Universitäten haben. Ein vor kurzem in der renommierten „Fondation Maison des Sciences de l’homme“ zum Thema „Gender, Nation, Laizismus“ veranstaltetes Seminar befasste sich mit Themen wie „Gender-Kolonialismus“, „Weißer Feminismus“, „Gender–Rasse–Macht“. Eine in ihren Anfängen emanzipatorische Bewegung würde auf diese Weise in ihr Gegenteil verkehrt, meinen die Unterzeichner des Manifests: „Mit dem Feminismus wird das Tragen des Schleiers legitimiert. Mit dem Laizismus werden die religiösen Forderungen begründet. Der Universalismus muss die ethnische Absonderung der Parallelgesellschaften rechtfertigen.“ Eine Selbstverständlichkeit sei für die „Dekolonialisten“, einen „Staatsrassismus“ anzuprangern und gleichzeitig von ebendiesem Staat Wohlwollen wie Subventionen einzufordern und auch zu bekommen. Das Manifest enthält eine lange Liste der Attacken, Prozesse, Polemiken, die im Zeichen der „Dekolonisation“ gegen Intellektuelle und Institutionen (Theater, Galerien) geführt werden. Im Visier der als „Anti-Aufklärer“ angesehenen Gegner stehen etwa der Geograph Christophe Guilluy und die Demographin Michèle Tribalat, zahlreiche Historiker, die sich gegen die Erinnerungs-Gesetze wehren (Marcel Gauchet) oder den islamischen Antisemitismus (Georges Bensoussan) benennen. Aufgeführt werden zudem die Kampagnen gegen den Schriftsteller Kamel Daoud, der über die Silvesternacht in Köln geschrieben hatte, und ein gegen Pascal Bruckner angestrengter Prozess. Bruckner hat die Einführung des Begriffs der „Islamophobie“ als Versuch charakterisiert, jegliche Kritik am Islam unmöglich zu machen. Zu den Unterzeichnern des Manifests gehört auch die Journalistin Zineb el Rhazoui, die bei „Charlie Hebdo“ arbeitete." [78] 

Wen erinnert das nicht an die Personalpolitik an Universitäten und in Ämtern bis hin zu Amtsgerichten, zur Zeit der Merkel-Administration in Deutschland? "Für die „Dekolonialisten“ gilt das Verbot des Schleiers als Kolonialismus und der Laizismus als islamfeindlich, kommentiert ein Beitrag in „Le Monde“. Ihr Einfluss und ihre Seilschaften bestimmen an manchen Universitäten die Personalpolitik. Als Drahtzieher der „dekolonialen Strategie“ hat der „Figaro“ drei Professoren am „Collège de France“ ausgemacht: Pierre Rosanvallon, Patrick Boucheron und François Héran. Dem Zeitgeschichtler und Politikwissenschaftler Rosanvallon und dem Historiker Boucheron, dessen „Histoire mondiale de la France“ zum Bestseller wurde, wird vorgeworfen, die „dekolonialen Studien“ zu fördern. Héran, der einen Lehrstuhl für „Migrationsbewegungen und Gesellschaften“ innehat, gerät auch deshalb ins Visier der Ankläger, weil er die Thesen von Stephen Smith über eine anstehende Völkerwanderung aus Schwarzafrika als „Hirngespinst“ bezeichnet, von dem die Rechtsextremisten profitierten. Die akademischen Kämpfe scheinen an Schärfe zuzunehmen. Der Soziologe Stéphane Dorin wurde von der Universität Limoges freigestellt, weil er gegen ein Seminar der „dekolonialen Studien“ mit Houria Bouteldja protestierte. Bouteldja ist eine der Begründerinnen der „Eingeborenen der Republik“ und hält dem antikolonialistischen Begriff der „Négritude“ jenen der „Blanchité“ entgegen: „Die 'Blanchité‘ ist eine Festung, und jeder Weiße baut an ihr mit.“ Nach dem Attentat auf jüdische Schüler in Toulouse identifizierte sie sich mit deren Mörder: „Ich bin Mohammed Merah.“ Die Gegner des „Dekolonialismus“ sind damit die Erneuerer der Académie française und könnten auch deutschen Universitäten als Vorbild dienen, in denen bereits Islamwissenschaften den Platz der Byzantinistik, also der Wissenschaft vom christlichen Orient, eingenommen haben. "Seit zwei Jahrzehnten werden Juden in Frankreich wieder ermordet, weil sie Juden sind: Von
islamistischen Terroristen und von „gewöhnlichen“ Kriminellen, die überzeugt sind, bei ihnen Geld zu finden. Vierzig Prozent der rassistischen Attacken betreffen Juden, die ein Prozent der Bevölkerung ausmachen. Zum historischen
Judenhass kam der importierte Antisemitismus in den Banlieues. Weite Teile der Gesellschaft sind von ihm infiziert. Er verbreitet sich in den Universitäten, die den „dekolonialen Studien“ frönen. Die Linke verklärt den Islam zur „Religion der Armen“ und verwechselt die Attentate mit dem Widerstand gegen die Faschisten im Krieg." Der Exodus hat begonnen, konstatiert Danny Trom in „La France sans les juifs“, und schreibt: "Er wird ganz Europa erfassen. Früher waren die Juden vom Wohlwollen der Könige abhängig. Frankreich war eine verlässliche Schutzmacht – mit zwei Ausnahmen: 1394, als die Juden aus dem Königreich verjagt wurden, und 1940. Die Aufklärung und die Revolution hatten ihre Emanzipation durchgesetzt. Die Juden sind untrennbar mit der Geschichte der Republik verbunden, daran änderte auch die Dreyfus-Affäre nichts. 1914 waren sie assimiliert und Teil der nationalen „Union sacrée“. Der Bruch damit geht auf Vichy zurück, die islamische Einwanderung hat ihn vertieft. In der Geschichte war der Islam in Frankreich nicht präsent. Der Republik, deren laizistische Grundfeste er untergräbt, ist er fremd und feindlich geblieben. Er will – so Trom – die Vertreibung der Juden aus Frankreich. Die Zahl jener, die aus den Vorstädten in andere Quartiere umgezogen sind, ist nicht bekannt." Für Trom wird der Exodus zu einem Europa ohne Juden führen. Er begründet seine Prognose auch mit der Stimmungslage. Die „Ethik des schlechten Gewissens“ lehnt Grenzen ab und heißt vor allem islamische Flüchtlinge willkommen. In Frankreich fühlen sich viele Juden inzwischen näher beim „Rassemblement National“ von Marine Le Pen, die sich von den antisemitischen Provokationen ihres Vaters losgesagt hat, als bei den multikulturellen Linken und Grünen, die zu den unerbittlichsten Kritikern
Israels gehören. Der Politologe Jean-Yves Camus, Frankreichs aufmerksamster Beobachter der rechtsradikalen Szene, zieht eine klare Grenze, die von ihnen oft überschritten werde: „Es ist legitim, Israels Politik zu kritisieren. Doch den seit siebzig Jahren existierenden Staat in Frage zu stellen ist antisemitisch.“ Andererseits sind die von der antitotalitären und antifaschistischen Aufklärung geprägten Eliten Frankreichs und auch Deutschlands – ökologisch, urban, multikulturell – zusehends versucht, den Antisemitismus zu instrumentalisieren, um die Kritik an ihnen zu verunmöglichen. Im Fernsehen fertigte EU-Kommissar Pierre Moscovici eine harmlose Bemerkung ab: „Wieder einmal so ein kleiner antisemitischer Seitenhieb der Gegner Europas.“ Im Frühjahr 2016 wurde Alain Finkielkraut bei der wochenlangen Besetzung der Place de la République durch die linksradikale „Nuit Debout“ beschimpft und bespuckt, noch ohne Rückgriff auf antisemitisches Vokabular. Passanten mussten den Philosophen schützen. Finkielkraut schreibt über die linken und rechten Auschwitz-Lügner, den islamischen Antisemitismus und die „imaginären Juden“. Im Februar 2019 geriet er in Paris zufälligerweise in eine Demonstration und wurde erkannt. "Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ist in Frankreich ein prominenter Jude in der Öffentlichkeit von einer hasserfüllten Meute, in der die Gesichter zu erkennen sind, als Jude niedergeschrien worden. Diesmal mussten ihn die Polizisten schützen." [79] 

Staatliche deutsche und amerikanische Universitäten wie die Yale University sind allerdings noch meilenweit von den Erneuerern der Académie française entfernt, was durch Islamwissenschaftler wie Frank Griffel und die dazugehörigen pro-islamischen Journalisten wie Rainer Hermann immer wieder bestätigt wird. Der an der amerikanischen Yale University lehrende deutsche Islamwissenschaftler Frank Griffel verfälscht die Geschichte schon genauso wie es an islamischen Universitäten der Fall ist. Er meint, "die großen muslimischen Philosophen Avicenna (980 bis 1037) und Averroës (1126 bis 1198) hatten noch in der Tradition der griechischen Philosophie
gedacht. Vor allem die Schriften des Averroes hatten großen Anteil an der Wiedergeburt der westlichen Philosophie; der Bruch erfolgte mit dem ersten nachklassischen Philosophen Fachreddin al Razi (1149 bis 1210)." Avicenna  und vor allem Averroës sind aber vor allem als Verfälscher der aristotelischen Philosophie in die Geschichte eingegangen. In Europa verbreiteten sich zwar die arabischen Wissenschaften, die den Werken der Griechen entlehnt waren. Islamische Gelehrte wie Avicenna, Avempace, Avicebron, Algacel und Averroes führten in Europa den Aristotelismus ein. Damals erregte eine ganze Gruppe, "die den Arabern blind bis in ihre tollsten Verirrungen hinein folgte, sehr starke Bedenken. Viele von den Parisern, sagte Albert der Grosse, sind nicht der Philosophie gefolgt, sondern den Sophismen." Die Lehre vom Menschen und der geistigen Seele sollten für das christliche Abendland verhängnisvoll sein; "Averroes und seine Schüler behaupteten, sie sei eine in allen, wodurch folgerichtig die menschliche Persönlichkeit und die Unsterblichkeit aufgehoben wurden." [80] 

Andere islamische Philosophen wie Razi zweifeln daran , dass "Gott einen freien Willen habe", was zur islamischen Philosophie eines "Fatum Mahometanum" passt, nicht jedoch zur europäischen Philosophie. Frank Griffel sagt zwar richtig, "die arabisch-islamische Gesellschaft habe als zurückgeblieben gegolten", aber den Schluss, den er darus zieht, ist auch im Sinne der Gegner des „Dekolonialismus“ falsch: Griffel sagt, die arabisch-islamische Gesellschaft sei also „reif für das Eingreifen des europäischen Kolonialismus“ gewesen oder: "auch der moderne Islam sei wesentlich vom Prozess der Kolonialisierung geprägt." Eine derartige Geschichtsklitterung steht den islamischen Universitäten in nichts nach. Dabei schreiben sogar schon Autoren aus islamischen Ländern, "im Grunde ist die islamische Kultur nichts anderes als die Matrix aller Hinzudichtungen, die im Geist der noblen Lüge und des frommen Betrugs erfolgten." Das afrikanische Elend kommt durch den Islam und "ist älter als der Kolonialismus, und die Korruption der lokalen Machthaber reicht tiefer, als die gängigen Theorien der Entfremdung durch äußere Eroberung erfassen." [81] 
 

Salman Rushdie, Autor des Buches 'Die Satanischen Verse‘; Banlieues des Propheten und die Grünen als Förderer der Vollverschleierung; „Gang der Barbaren“ und Banlieue-Star Dieudonné 

Islamkritische Schriftsteller werden in islamischen Ländern mit dem Tode bedroht. 1989 war im Teheraner Rundfunk zu hören: „Hiermit informiere ich die frommen Muslime in aller Welt darüber, dass der Autor des Buches 'Die Satanischen Verse‘ zusammen mit allen Unterstützern zum Tode verurteilt ist. Ich rufe alle Muslime auf, sie, ohne zu zögern, zu töten.“ Sollte jemand im Zuge von Aktionen seinerseits getötet werden, dann würde er zum Märtyrer. Dieser Aufruf von Ajatollah Chomeini, dem iranischen Revolutionsführer und geistlichen Oberhaupt des Landes, wurde als autoritative Rechtsauslegung annonciert, als „Fatwa“. Der für westliche Ohren neue Begriff war schnell in aller Munde. In den Monaten zuvor, nach dem Erscheinen der „Satanischen Verse“ Ende September 1988, waren Kritik und Proteste stetig gewachsen. "Indien und andere Länder verhängten Einfuhrverbote. In Großbritannien fanden die ersten Demonstrationen von Muslimen zunächst wenig Beachtung. Aber dann wurde in Bradford, der „Curry-Kapitale“ in West Yorkshire mit ihrem hohen Anteil von Migrantenfamilien aus dem indischen Subkontinent, am 4. Januar 1989 eine öffentliche Verbrennung der „Satanischen Verse“ inszeniert, ein Vorgeschmack auf die Tötungsparolen und die symbolischen Hinrichtungen, die das Leben des Schriftstellers von nun an begleiten sollten. Am 28. Januar erreichten die Proteste London. 8000 Muslime marschierten zum Hyde Park. Die Demonstranten in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad am 12. Februar beließen es nicht bei Parolen wie „Hängt Salman Rushdie!“. Sie stürmten ein US-Kulturzentrum und holten die amerikanische Flagge vom Dach. Die Polizei eröffnete das Feuer und tötete mehrere Protestierende. Mit seiner zwei Tage später veröffentlichten Fatwa setzte sich Chomeini gleichsam an die Spitze des Protestes. Weit über Iran und über die Gemeinschaft der Schiiten hinaus wurde er zum Idol vieler Muslime, die ihren Glauben, ja ihre Identität durch die „Satanischen Verse“ geschmäht sahen." Der 1947 in Bombay geborene Salman Rushdie war längst ein international bekannter Schriftsteller. Sein Roman „Mitternachtskinder“ war 1981 mit dem renommierten Booker Prize ausgezeichnet worden. Schon im Alter von 13 Jahren war Rushdie nach England gekommen, hatte Geschichte studiert und als Werbetexter gearbeitet. Trotz einer eher religionsfernen Sozialisation blieb er doch dauerhaft von den mythischen Traditionen seines Herkunftslandes fasziniert und verwob sie in komplexer Weise in die Handlungsstränge seiner Bücher – Literaturkritiker priesen seinen „magischen Realismus“. Auch die „Satanischen Verse“ waren davon geprägt, insbesondere die in den eigentlichen Handlungsstrang eingeschobenen Traumsequenzen eines Protagonisten, an denen sich die öffentliche Empörung der Muslime entzündete. "Sie handeln vom Propheten Mahound, dessen religiösen Offenbarungen und seinem rigiden Regime in der Wüstenstadt Jahilia. Der Dichter Baal, der Gegenspieler des Propheten, kann sich zunächst in einem vornehmen Bordell verstecken. Dort überredet er die Prostituierten zu einem Rollenspiel, bei dem sie für ihre Freier die zwölf Frauen des Propheten mimen; er selbst wird in die Rolle Mahounds gedrängt und heiratet die zwölf. Letztlich aber wird das Bordell geschlossen, die Frauen und dann auch Baal werden verhaftet und zum Tode verurteilt. Viele Details dieser Geschichte erregten den Zorn frommer Muslime, angefangen mit dem Namen Mahound, einem im Mittelalter von Christen verwendeten Schmähnamen für Mohammed, über Jahilia („Unwissenheit“) als Pseudonym für Mekka bis zu „Unterwerfung“ als Name der neuen Religion, der auf „Islam“ anspielt (Unterwerfung unter beziehungsweise Hingabe an Gott). Besonders die Bordellszene fand heftigen öffentlichen Widerspruch, nicht selten in verzerrender Weise durch die Behauptung, die Frauen Mohammeds würden als Huren dargestellt. Rushdie seinerseits leugnete nicht, ein provozierendes Buch geschrieben zu haben."  [82] 

Da schon damals viele Muslime und damit auch Islamisten in Europa lebten, wurde Salman Rushdie selbst dort bedroht. Der 14. Februar 1989 markiert für Salman Rushdie den Beginn eines fast zehnjährigen Leidensweges. Von einem Tag auf den anderen musste der Schriftsteller ein unstetes Wanderleben im Verborgenen und unter der ständigen Obhut von Sicherheitsleuten führen. Heute liest man oft von einer überwältigenden Solidarität mit dem Verfolgten. "Tatsächlich formierte sich bald ein internationales Verteidigungskomitee, zu dem in Deutschland etwa Günter Grass und Günter Wallraff gehörten. Auf der anderen Seite unterstützten Stimmen aus den Reihen britischer Muslime den Mordaufruf Chomeinis, darunter der zum Islam konvertierte Sänger Yusuf Islam alias Cat Stevens. Rushdie sah sich überdies mit einer Tory-Regierung konfrontiert, die nur widerwillig den Schutz des Thatcher-Kritikers übernahm, dazu mit Teilen der öffentlichen Meinung, die die hohen Kosten für den Schutz seiner Person heftig kritisierte. Häufig wurde ihm eine Teilschuld zugeschoben – er hätte wissen müssen, welche Reaktionen sein Roman auslösen würde, so der Tenor seiner Kritiker. Es dauerte viele Jahre, bevor öffentlicher Druck und eine entschiedene Haltung der internationalen Diplomatie Iran zum Einlenken bewegen konnten. Dabei spielte eine wichtige Rolle, dass 1997 durch die Wahl Mohammed Chatamis zum Präsidenten der gemäßigte Flügel gestärkt worden war. 1998 erklärten offizielle iranische Stellen, man wolle den Mordaufruf nicht mehr weiterverfolgen. Im März 2002 wurde der Personenschutz für Rushdie aufgehoben." Über dem glimpflichen Ausgang, den die Sache für Rushdie nahm, darf nicht vergessen werden, dass die Fatwa viele Opfer forderte. "Ende März 1989 wurden zwei belgische Muslime nach ihrer öffentlichen Kritik an der Fatwa unter nie geklärten Umständen erschossen. Kurz hintereinander kam es im Sommer 1991 zu Angriffen auf Übersetzer des Romans, wobei der Japaner Hitoshi Igarashi getötet und der Italiener Ettore Capriolo schwer verletzt wurde. Nie aufgeklärt wurde der Mordversuch am norwegischen Verleger William Nygaard im Oktober 1993. Als „Rushdie riot“ ging schließlich der nächtliche Brandanschlag auf ein Hotel im türkischen Sivas Anfang Juli 1993 in die Geschichte ein, bei dem 37 Menschen ums Leben kamen. Er hatte vor allem Aziz Nesin gegolten, der zuvor Teile der „Satanischen Verse“ in der Türkei veröffentlicht hatte. Die Bedeutung der Affäre Rushdie weist jedoch weit über den Kreis der unmittelbar Betroffenen hinaus. Sie markiert eine welthistorische Zäsur. Den zeitgenössischen Beobachtern war das allerdings kaum bewusst. Alle Augen richteten sich damals auf den politischen Wandel in Osteuropa, der Anfang 1989 in Polen und Ungarn schon deutlich sichtbar war. Mit der Öffnung der Berliner Mauer am 9. November sollte er seinen dramatischen Höhepunkt finden. Das intellektuelle Manifest zu diesem Umbruch verfasste im Sommer jenes Jahres der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama, indem er „Das Ende der Geschichte“ ausrief und den weltweiten Siegeszug der liberalen Demokratie prophezeite – eine kapitale Fehldiagnose, wie sich bald erwies. Wenige Jahre später, 1993, stellte Samuel P. Huntington dem „Ende der Geschichte“ die plakative These über den „Kampf der Kulturen“ entgegen: Nicht mehr der alte ideologische Gegensatz zwischen Kapitalismus und Kommunismus sei der Motor des „clash of civilizations“, sondern der Konflikt widerstreitender kultureller und religiöser Identitäten. Als wichtigste Bruchlinie rückte schnell der Gegensatz zwischen „der“ westlichen Welt und „dem“ Islam ins Zentrum der Debatte. Mit der Affäre Rushdie wurde die Frage der Gotteslästerung zu einem ihrer zentralen Kristallisationspunkte. Und sie sollte es bis heute bleiben. Weltweite Schlagzeilen machte 2004 die Ermordung des Regisseurs Theo van Gogh in Antwerpen. Sein Mörder rechtfertigte die Tat als Rache für die Beleidigung des Propheten durch einen Film, den van Gogh gemacht hatte. Mit dem dänischen Karikaturenstreit kehrte das Thema Gotteslästerung im Jahr 2005 vollends auf die Weltbühne zurück. In den folgenden Jahren rückte das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ als Vorkämpfer westlicher Meinungs- und Kunstfreiheit ins Zentrum der Konflikte. Den gewaltsamen Höhepunkt dieser Auseinandersetzung markiert das Attentat auf die Redaktionsräume von „Charlie Hebdo“ am 7. Januar 2015, bei dem insgesamt zwölf Personen ermordet wurden. „Wir haben den Propheten Mohammed gerächt!“, riefen die beiden Attentäter auf der Flucht. All diese Vorgänge stellen gewissermaßen eine Reprise der Rushdie-Affäre dar, allerdings mit charakteristischen Steigerungen und Unterschieden. Die Zahl der Gewalttaten und der Toten stieg ebenso wie das Ausmaß der weltweiten Mobilisierung, für die der Aufbruch ins Zeitalter der digitalen Kommunikation wesentlich war. Mediale Unterschiede lassen sich besonders in Hinblick auf die Streitobjekte selbst ausmachen. Ging es bei Rushdie um einen umfangreichen Roman, so standen bei den Karikaturen der dänischen Zeitung „Jyllands Posten“ ebenso wie bei „Charlie Hebdo“ griffige Bilder im Mittelpunkt. Nicht alle waren so polemisch wie die Zeichnung von Kurt Westergaard, dessen Prophetenkopf statt eines Turbans eine Bombe mit brennender Lunte trägt; aber alle bargen angesichts des islamischen Bilderverbotes ein veritables Provokationspotential. Genau darauf zielte die Redaktion der „Jyllands Posten“: Mit der Veröffentlichung der Karikaturen sollte erprobt werden, ob die muslimischen Gemeinschaften so viel Schmähungen auszuhalten bereit seien, wie es das Leben in der liberalen Demokratie erfordere." [83] 

Obwohl der Islam schon von christlichen Philosophen wie Thomas von Aquin, Cusanus, Anselm von Canterbury scharf kritisiert und ad absurdum geführt wurde, belebten sich mit der Rushdie-Affäre nun auch wieder die innerchristlichen Kontroversen. Schon der Erzbischof von Canterbury verleugnete das Christentum indem er eine Woche nach der Fatwa erklärte, er halte Kritik am Islam für falsch. Später nahmen christliche Würdenträger das Kreuz ab, als sie den Felsendom betraten. "In anderen Ländern lebte die Debatte ebenfalls wieder auf, so in Deutschland, wo periodisch darüber gestritten wurde, ob Paragraph 166 StGB über die Beschimpfung religiöser Bekenntnisse verschärft oder wenigstens strikter interpretiert werden sollte. Durchgesetzt haben sich derartige Bestrebungen nicht. Eher wurden einschlägige Strafrechtsnormen gestrichen, etwa im Jahr 2008 in Großbritannien. Ebenso wie später in Dänemark scheiterten muslimische Verbände in England damit, die vermeintlichen Lästerungen strafrechtlich zu sanktionieren." Wenn die Gesetze dem Christentum Schutz versprechen, dann gilt dies natürlich nicht für die Irrlehre des Islams. Das Schlagwort „Islamophobie“ machte weltweit Karriere, als politischer Vorwurf und sogar als wissenschaftliches Konzept. Tatsächlich häufen sich seit 1989 Belege für rassistische Diffamierung und Stereotypisierung. „Kulturkampf“ war noch eine der weniger harschen Vokabeln. Sogar vom Bürgerkrieg zwischen „Einheimischen“ und „Muslimen“ war die Rede, auch wenn Letztere in Aarhus, Bradford oder Zwolle geboren worden waren. Martin Amis sah 1989 eine neue Inquisition auf den Rockschößen schwarzgewandeter Imame an die Macht gelangen. Noch kurz vor seiner Ermordung beharrte der „Charlie-Hebdo“-Chefredakteur Stéphane Charbonnier auf der Unterscheidung zwischen Rassismus und Religionskritik. Zu behaupten, „man könne über alles lachen, außer über einige Aspekte des Islams, weil die Muslime viel empfindlicher reagieren als die übrige Bevölkerung“, sei nichts anderes als selbst diffamierend und rassistisch. Außerdem würde die Rücksichtnahme auf muslimische Befindlichkeiten auf lange Sicht Denkverbote entstehen lassen und letztlich die Meinungsfreiheit beseitigen. [84] 

Ein neues Buch der beiden „Le Monde“-Reporter Gérard Davet und Fabrice Lhomme mit dem Titel „Inch’Allah“ handelt vom Islam als Problem für Europa und andere Länder. Davet und Lhomme sind mit ihren Enthüllungen über François Hollande in dem Bestseller „Un Président ne devrait pas dire ça“ (etwa: Ein Präsident sollte so nicht reden) berühmt geworden. Der glücklose Sozialist brachte sie dann auch auf die Idee zu „Inch’Allah“. In ihrem Vorwort erinnern sie an Hollandes Äußerung in dem Bestseller, es sei „wahr, dass es ein Problem mit dem Islam gibt. Niemand zweifelt daran.“ Er fürchte, dass es zu einer Sezession bestimmter Wohnviertel komme, in denen der Islam die Werte der Republik ersetze. „Wie können wir diese Teilung abwenden? Denn genau das ist es, was sich derzeit vollzieht: eine Teilung.“ Fünf Journalistenschüler des namhaften „Centre de Formation de Journalistes“ haben ein Jahr lang unter der Leitung von Davet und Lhomme im Département Seine-Saint-Denis recherchiert und nach Anhaltspunkten für Hollandes These gesucht. Das Département liegt im Norden von Paris und hat traurige Berühmtheit: Von hier gingen die Banlieue-Unruhen des Jahres 2005 aus. Ein Jahrzehnt später ereigneten sich hier, in der Nähe des „Stade de France“, die ersten Anschläge jener Terrornacht, deren Höhepunkt das Blutbad im Pariser Konzertsaal „Bataclan“ wurde. "Politiker und Städteplaner wollen diesen sozialen Brennpunkt bis zu den Olympischen Sommerspielen 2024 in ein Schaufenster für gelungene Modernisierung und Integration verwandeln. Im Département Seine-Saint-Denis sollen das Olympische Dorf und das Pressezentrum entstehen, zudem wird ein neues Olympia-Schwimmbad gebaut. Metrolinien werden verlängert und eine neue Schnellzugverbindung zum Flughafen Charles de Gaulle errichtet. Vor diesem Hintergrund wirkt „Inch’Allah“ wie ein 290 Seiten langer Warnschrei. Denn das Buch strotzt vor Beispielen einer Islamisierung aller Lebensbereiche, die ein im olympischen Geist vereintes Département als irrealen Wunschtraum erscheinen lässt. Ein Kapitel ist den städtischen Verkehrsbetrieben RATP gewidmet. Um zu verhindern, dass Busse in den Hochhaussiedlungen der Trabantenstädte mit Steinen oder Flaschen beworfen und Fahrer angegriffen werden, sei die RATP dazu übergegangen, nur noch Personal aus der jeweiligen „Banlieue“ einzusetzen. Der RATP-Chef Christian Blanc habe bereits 1989 die Devise ausgegeben, dass die Fahrer den Fahrgästen ähneln müssten."  Auf diese Weise seien im größten Busdepot des Départements Gebetsräume entstanden, obwohl die RATP eigentlich keine religiösen Praktiken am Arbeitsplatz duldet. Immer häufiger komme es vor, dass sich Fahrer weigerten, einen Bus zu fahren, in dem zuvor eine Frau das Lenkrad gehalten habe. Ein einflussreicher Gewerkschaftschef, Nordine Bennecer, wird mit den Worten zitiert, es handele sich dabei nicht um Diskriminierung, sondern „um eine andere Vorstellung vom Geschlechterverhältnis“. Die Autoren schildern den Fall des Franzosen Samy Amimour, der als Busfahrer in diesem Depot unter den Einfluss von Islamisten geriet. "Es fing damit an, dass er Frauen nicht mehr die Hand schütteln wollte. Am 13. November 2015 zählte Amimour dann zu den Terroristen, die im Bataclan in die Menge schossen. In dem Buch heißt es, bei der RATP sei man sich der Islamisierungstendenz in Seine Saint-Denis bewusst. Allein zwischen Oktober und Dezember 2017 seien deshalb 659 interne Ermittlungen angelaufen. Ein anderer Abschnitt gilt der Gynäkologin Ghada Hatem aus dem Krankenhaus Delafontaine. Sie hat sich darauf spezialisiert, die Jungfernhäutchen junger Frauen wiederherzustellen, weil diese sonst in ihren Familien Strafen befürchten müssen. „Es gibt in Saint-Denis überhaupt keine soziale Durchmischung mehr. Die Religion wird aggressiv herausgekehrt“, wird die Ärztin zitiert. Schon zehnjährige Mädchen müssten sich verschleiern. Frauen würden immer stärker dazu gedrängt, sich islamischen Kleidervorschriften zu beugen." Die Autoren schreiben, auch Antisemitismus und Homophobie unter Schülern würden immer öfter mit dem Islam begründet. Viele Lehrer hätten kapituliert, und "viele Lokalpolitiker in Seine-Saint-Denis trieben mit Versprechen an die überwiegend muslimische Wählerschaft die Islamisierung noch weiter voran. In Sevran etwa habe der grüne Bürgermeister Stéphane Gatignan dem Druck muslimischer Verbände nachgegeben und eine neue
Moschee über 5000 Quadratmeter genehmigt – just vor dem zweiten Wahlgang der Kommunalwahlen 2004. Gatignan wurde dann mit den Stimmen der muslimischen Franzosen wiedergewählt." [85] 

Auch in Deutschland stehen die Grünen für eine Förderung des Islamismus. In Mainz hat die Rot-Grüne Regierung Jahreland eine muslimische Kita gefördert. Nun steht die muslimische Kita unter Extremismusverdacht und wird von den Behörden geschlossen, die lange als "Musterbeispiel für gute Integration" gegolten hatte. Der vor zehn Jahren in Mainz eröffnete Al-Nur-Kindergarten, bisher die einzige muslimische Kindertagesstätte in Rheinland-Pfalz, muss seinen Betrieb bis Ende März einstellen. "Ein entsprechender Bescheid sei dem Träger, dem 1998 gegründeten Moscheeverein Arab Nil-Rhein, zugestellt worden, teilte gestern das Land Rheinland-Pfalz mit, das selbst eine gründliche Überprüfung der Einrichtung angeordnet hatte. Die Stadt Mainz kündigte gestern an, keine Zuschüsse mehr an die Elterninitiative zu überweisen. Dem Trägerverein, der in einem Gebäude an der Mombacher Straße in der Neustadt seinen Sitz hat, war immer wieder vorgeworfen worden, Kontakte zur Muslimbruderschaft und zur salafistischen Bewegung zu unterhalten. In Einzelfällen habe er auch deren Inhalte vertreten. Der Verfassungsschutz hatte sich dieser Auffassung angeschlossen. Der Verein und dessen Vorsitzender Samy El Hagrasy hatten die Kritik als „politisch motiviert“ zurückgewiesen. Beanstandet wurden unter anderem ein Auftritt des umstrittenen saudischen Gelehrten Muhammad Al Arifi vor mehr als sechs Jahren, aber auch das Verteilen von als jugendgefährdend eingestuften Schriften bei einer Feier im Jahr 2015 sowie zuletzt die Zusammenarbeit mit der in Katar beheimateten Islamic Online University, deren Gründer Bilal Philips als Hassprediger eingestuft wird." Bis zuletzt hatte der durch die Irrlehre des Islams verblendete El Hagrasy beteuert, dass das Kindeswohl in dem Haus an der Mombacher Straße gesichert sei. Der vom Finanzamt "als gemeinnützig anerkannte Moscheeverein", der sich eigenen Angaben zufolge seit Jahren um den "interkulturellen und interreligiösen Dialog" bemüht, nutzt die oberen Etagen. Er verfolgt laut Selbstauskunft das Ziel, „den Muslimen in Mainz einen sozialen Treffpunkt zu schaffen und gleichzeitig Informations- und Austauschmöglichkeiten für Nichtmuslime zu bieten“. In diesem Sinn beteiligte sich der Verein Arab Nil-Rhein zum Beispiel an Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Moschee, um auch christliche Kinder in die Moschee zu locken und sie zur Irrlehre des Islams zu verführen und engagierte sich im Arbeitskreis Mainzer Muslime, deren Vorsitzender El Hagrasy bis vor wenigen Wochen war. "Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte das Modellprojekt „Al-Nur-Kita“ lange positiv begleitet. Doch zwei von ihr in Auftrag gegebene Gutachten und ein vom Verfassungsschutz angefertigtes Papier ließen am Ende offenbar kaum mehr Zweifel daran, dass die Mainzer Moschee vielfältige Beziehungen zu extrem konservativen und fundamentalistischen, wenn nicht gar extremistischen Kreisen habe. El Hagrasy, der gestern von einer „ungerechten und unfairen Entscheidung“ sprach, gegen die man rechtlich vorgehen wolle, hatte stets auf bedauerliche Einzelfälle verwiesen und darum gebeten, die Arbeit des von ihm mit aufgebauten und geprägten Vereins „in seiner Gesamtheit“ zu würdigen. Nach eingehender Überprüfung durch das Landesjugendamt hieß es dazu gestern jedoch, dass der Kita-Träger „nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes“ stehe." Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat also bei dem "rot-grünen Integrationsprojekt" viel zu lange weggeschaut, obwohl es genügend Hinweise auf Verfehlungen gegeben habe. Auch Finanzämter haben jahrelang indirekt die Förderung des Islamismus vorangetrieben zum Beispiel durch eine spezielle Schröpftechnik und indem sie muslimische Moscheevereine "als gemeinnützig" anerkennen. Der Verein Arab Nil-Rhein, wurde von den Grünen und nicht zuletzt auch vom Finanzamt der Bevölkerung lange "als wichtiger Partner zur Integration verkauft und geradezu hofiert“ Die Schließung der Kindertagesstätte ist konsequent und richtig, kommt allerdings viel zu spät. Dabei hatte sich der Vorsitzende immer solche Mühe gegeben, sein wahres Gesicht nicht zu zeigen, "etwa am Tag der offenen Moschee – die gereichte Tasse Tee und das Gespräch mit dem stets freundlichen und dialogbereiten Vorsitzenden Samy El Hagrasy". Was sich im Innern des Moscheevereins wirklich tat, was genau dort gesagt und gepredigt wurde, blieb Besuchern in aller Regel verborgen. Nur gelegentlich fiel einem der Gäste auf, dass dort islamische Schriften in den Regalen standen, die alles andere als gemäßigt seien. Hin und wieder schauten zudem Redner vorbei, die zuvor andernorts als Hassprediger aufgefallen waren. Alles nur „bedauerliche Einzelfälle“ hieß es dazu auf Nachfragen beschwichtigend. "Dass so ein undurchsichtiger Ort nicht der richtige Platz für eine Modell-Kita sein kann, wurde jetzt auch von der Landesregierung erkannt, die ebenso wie die Stadt Mainz viel zu lange am Al-Nur-Kindergarten festhielt." Es gab einfach zu viele Ungereimtheiten gibt, "die sich selbst vom redegewandten El Hagrasy nicht mehr wegdiskutieren lassen. Zum Beispiel, warum man sich als offizielle Prüfungsstelle für eine Online-Universität hat anerkennen lassen, deren zur salafistischen Szene gehörender Begründer unter anderem die Todessstrafe für Homosexuelle befürwortet." [86] 

Das zuständige Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) hatte dem Trägerverein im Februar 2019 die Betriebserlaubnis für den Kindergarten entzogen; Ende März soll er schließen. Der Kindergarten „Al Nur“ ist der erste und einzige muslimische in Rheinland-Pfalz. "2009 eröffnet, galt er als Modellprojekt, das von Anfang an vom zuständigen Landesamt beraten und begleitet wurde." Dem Trägerverein „Arab Nil-Rhein“ wird vorgeworfen, er
vertrete Inhalte der Ideologie der Muslimbruderschaft sowie des Salafismus. Die Kritik an den Behörden (LSJV) und Finanzamt sind berechtigt, man habe „viel zu lange weggeschaut“. Der Schritt sei „überfällig“, nach zehn Jahren des „Wegschauens“. Tatsächlich war der Moscheeverein immer wieder in die Schlagzeilen geraten – und die Landesregierung hatte sich Zeit gelassen. Zwei Gutachten ließ sie dazu anfertigen, die zum Ergebnis kamen, dass es Zweifel an der Verfassungstreue des Vereins gibt. Enthalten war darin auch eine Stellungnahme des Landesverfassungsschutzes. Der informierte das zuständige Landesamt dann abermals in einem gesonderten, nichtöffentlichen Bericht. Darin wurden nach Angaben eines Sprechers des Landesinnenministeriums weitere Erkenntnisse mitgeteilt, die noch über jene in den Gutachten hinausgingen. [87] 

In Amerika steht das Repräsentantenhaus in Washington für die Förderung des Islamismus. Dort hatte eine islamische Abgeordnete der Demokraten für Ärger gesorgt. Zwar hat sich nach einer scharfen Verurteilung durch die gesamte Fraktionsführung der Demokraten im Repräsentantenhaus in Washington die Abgeordnete Ilhan Omar für eine Äußerung entschuldigt, in der sie nahelegte, die israelfreundliche Politik der Republikaner sei durch Spenden erkauft worden. Omar ist eine der beiden ersten Musliminnen im amerikanischen Kongress. Die in Somalia geborene Demokratin aus Minneapolis hatte im Februar 2019 in Bezug auf die proisraelische Interessengruppe Aipac
(American Israel Public Affairs Committee) auf Twitter geschrieben: „It’s all about the Benjamins baby“, also: Es gehe immer um die „Benjamins“ – eine Anspielung auf Benjamin Franklin, dessen Porträt die 100-Dollar-Note ziert. Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses und die die muslimischen Abgeordneten erst zugelassen hatte, veröffentlichte daraufhin ein Statement, in dem sie Omar vorwarf, sich „antisemitischer Redewendungen“ bedient zu haben. Zudem basierten ihre Anschuldigungen gegen Unterstützer Israels auf Vorurteilen und seien zutiefst beleidigend. Eine Entschuldigung wird wohl nicht ausreichend sein, weshalb wahrscheinlich weitere
Strafmaßnahmen, etwa der Verlust ihres Sitzes im Auswärtigen Ausschuss, folgen. Es ist nicht das erste Mal, dass Omar mit Äußerungen für Ärger sorgt, die als antisemitisch gewertet werden. [88] 

Frankreich erlebt eine neue Welle des vor allem muslimischen Antisemitismus. Simone Veils Sohn Pierre-François Veil sagt  „Polizisten werden angegriffen. Es wird sich an Symbolen der Republik vergangen, am Triumphbogen.
Wen wundert es da wirklich, dass auch Ikonen angegriffen werden, Ikonen wie meine Mutter oder Ilan Halimi.“ Der Foltermord an Ilan Halimi hatte 2006 die französische Gesellschaft aufgerüttelt. Der junge Mann war von einer Vorstadtbande, die sich selbst „Gang der Barbaren“ taufte, entführt und drei Wochen lang misshandelt worden – weil er Jude war. Die „Barbaren“, größtenteils muslimische Franzosen mit Migrationshintergrund, wollten Geld von seiner Familie erpressen, denn „Juden sind reich“. Sie ließen Halimi erst wieder frei, als dieser schon schwer verletzt war. Mit letzter Kraft schleppte sich Halimi bis zu den Bahngleisen in der 24 Kilometer südwestlich von Paris gelegenen Vorstadt Sainte-Genevieve-des-Bois. Doch für den Gefolterten kam jede Hilfe zu spät. An dieser Stelle wurde ein Baum zu seinem Gedenken gepflanzt – denn Ilan heißt Baum auf Hebräisch. Zum zehnten Todestag kam noch ein Olivenbaum hinzu, als Zeichen des Friedens. An beiden Bäumen haben sich jetzt unbekannte Täter vergangen, kurz vor der Gedenkzeremonie zum 13. Todestag. Einer der beiden Bäume wurde bis zum Stumpf abgesägt,
dem Olivenbaum die Äste weggeschnitten. Der Anwalt der Familie Halimi, Francis Szpiner, sagte, die Mutter des Ermordeten habe lange gezögert, ihren Sohn in Frankreich beizusetzen, denn er solle in Frieden ruhen. Leider hätten ihre Befürchtungen sich bewahrheitet. „Ich trauere und empfinde Ekel angesichts des Antisemitismus, der jeden Tag erstarkt und sich ohne Komplexe zeigt“, sagte Szpiner. „Ich bin bestürzt über das Erstarken des Antisemitismus in unserem Land“, pflichtete ihm Senator Olivier Léonhardt bei, der 2006 Bürgermeister in Sainte-Genevieve-des-Bois gewesen war. „Der Antisemitismus ist wie ein Gift. Er greift an, er breitet sich langsam aus, und er tötet“, sagte der Innenminister in Sainte-Genevieve-des-Bois. Der Präsident des französischen Zentralrats der Juden, Joel Mergui, sagte, es sei nicht erstaunlich, dass antisemitische Äußerungen und Übergriffe im aktuell angespannten Klima der
französischen Gesellschaft zunähmen. Frankreich hat seit 2012 einen Regierungsbeauftragten im Kampf gegen Antisemitismus, es hat etliche Kampfansagen, Aufrufe und großangelegte Aufklärungskampagnen in Schulen und
Jugendverbänden gegeben. Doch die Regierung ist machtlos gegen den wachsenden Antisemitismus. „Seit dem Jahresbeginn 2018 gibt es ein beunruhigendes, angsterfülltes Klima“, sagt Potier, der Antisemitismusbeauftragte. "Zum Judenhass, der in der muslimisch geprägten Einwandererjugend verwurzelt sei, komme ein Wiederaufflammen des rechtsextremen Antisemitismus, der sich zuvor hinter Sprüchen wie „Macron, der Rothschild-Banker“ verborgen habe." [89] 

Deutsche Universitäten wie die Universität Kiel verbieten Vollverschleierung. Bildungsministerin Prien begrüßt den Beschluss, der grüne Koalitionspartner hätte gern mehr Vollverschleierung und Islamismus an deutschen Universitäten. "Die Universität Kiel hat eine Vollverschleierung des Gesichts in Lehrveranstaltungen verboten. In einem Richtlinienbeschluss des Präsidiums der Universität heißt es, zu den Mindestvoraussetzungen für die zur Erfüllung universitärer Aufgaben erforderliche Kommunikation in Forschung, Lehre und Verwaltung gehöre die offene Kommunikation, „welche nicht nur auf dem gesprochenen Wort, sondern auch auf Mimik und Gestik beruht“. Weiter heißt es: „Da ein Gesichtsschleier diese offene Kommunikation behindert, darf dieser in Lehrveranstaltungen, Prüfungen und Gesprächen, die sich auf Studium, Lehre und Beratung im weitesten Sinne beziehen, nicht getragen werden.“ Die Bildungsministerin in Schleswig-Holstein begrüßte den Beschluss und kündigte darüber hinaus eine Gesetzesinitiative an, die das Tragen von Gesichtsschleiern in Schulen verbieten soll. „Wir stellen den Schulen bereits eine Handlungsleitlinie zu diesem Thema zur Verfügung, aber wir müssen auch darüber sprechen, ob man im Rahmen der nächsten größeren Schulgesetznovelle eine Rechtsgrundlage im Schulgesetz schafft“, sagte Prien. Hintergrund der Entscheidung ist eine Auseinandersetzung mit einer Studentin muslimischen Irrglaubens. "Diese, es soll sich um eine deutsche Konvertitin handeln, war im Dezember zu einer Botanikvorlesung und dem dazugehörigen Tutorium im Niqab erschienen. Beim Niqab sind Körper und Gesicht verhüllt, nur ein Schlitz für die Augen bleibt frei. Im Tutorium habe der Dozent ein „Störgefühl“ empfunden, sagte ein Sprecher der Universität Kiel. Er habe die Studentin darauf hingewiesen, sie sei aber aus religiösen Gründen nicht bereit gewesen, die Verhüllung abzulegen. Daraufhin habe sich der Dozent an Stellen innerhalb der Universität gewendet, es habe in verschiedenen Kreisen – unter anderem mit der Vizepräsidentin der Universität, einer Islamwissenschaftlerin – mit der Studentin Gespräche gegeben." Es gehe um eine gesellschaftliche Debatte, die geführt werden müsse. Bei Themen wie Vollverschleierung und Vielehen müsse er auch sagen können, dass er das nicht wolle. Viele begrüssten die Entscheidung der Universität. Nur die Grünen äusserten Kritik am Verbot der Vollverschleierung. Der Universität Kiel droht nun ein Rechtsstreit wegen des von ihr verhängten Verbots einer Vollverschleierung in den Lehrveranstaltungen. Das Präsidium der Universität hatte dazu eine Richtlinie beschlossen, nachdem eine Studentin Ende vergangenen Jahres im Niqab zu einer Lehrveranstaltung erschienen war. "Die Studentin, eine zum Islam konvertierte Deutsche, kündigte nun an, „auf alle Fälle“ juristisch gegen das Verbot vorzugehen. Es hätten sich bereits mehrere Anwälte des Falls angenommen, sagte sie." Die irrgläubige Konvertitin äusserte, sie betrachte das Tragen des Niqab „in allererster Linie als Gottesdienst, durch den ich mich Gott nähere“. Das Präsidium hatte in dem Beschluss geschrieben, zu den Mindestvoraussetzungen für die zur Erfüllung universitärer Aufgaben erforderliche Kommunikation in Forschung, Lehre und Verwaltung gehöre die offene Kommunikation, welche nicht nur auf dem gesprochenen Wort, sondern auch auf Mimik und Gestik beruhe. [90] 

Auch in anderen europäischen Ländern wie Schweden und Dänemark hat die liberale Flüchtlingspolitik "längst ihre Schattenseiten offenbart: misslungene Integration, Parallelgesellschaften. Dänemark hatte einst eine liberale Einwanderungspolitik verfolgt. Und wie in Schweden war der gut ausgebaute, mit hohen Steuern finanzierte Wohlfahrtsstaat attraktiv für Menschen aus anderen Ländern. "Aber schon Ende der achtziger Jahre hatten sozialdemokratische Lokalpolitiker vor den Folgen gewarnt. Die Sozialdemokraten, sieggewohnt, ignorierten die Warnungen." Davon profitierte die Dänische Volkspartei und stieg rasch auf. Von 2001 an stützte sie viele Jahre lang die bürgerlichen Regierungen. Sie ließ sich ihre Stimmen mit einer steten Verschärfung der Flüchtlings- und Integrationspolitik entlohnen. "Inzwischen ist die Volkspartei die zweitstärkste Kraft im Parlament." Kürzlich stimmte die Volkspartei zusammen mit der bürgerlichen Regierung für ein Burka- und Niqab-Verbot. Frauen müssen Strafe bezahlen und nach hause gehen oder auf das Polizeirevier. Es drohen Strafen von 1000 Kronen (130 Euro). Wer viermal oder öfter gegen das Verbot verstößt, kann eine Geldstrafe von 10 000 Kronen bekommen. [91] 

In Frankreich brüllen "die Männer in gelben Westen", die sich vor allem aus Linken und Muslimen aus den Banlieues zusammensetzen, unüberhörbar antisemitische Parolen. Sie gelten einem älteren Mann in dunklem Mantel, dem Philosophen Alain Finkielkraut. Der 69 Jahre alte Intellektuelle war am Samstag im Montparnasse-Viertel zufällig auf dem Bürgersteig Demonstranten der „Gelbwesten“-Bewegung begegnet und von ihnen erkannt worden. Finkielkraut, der häufig im Fernsehen auftritt, zählt seit 2014 zu den „Unsterblichen“ der Académie française. Die Polizei musste einschreiten, damit der Philosoph unbeschadet seinen Weg fortsetzen konnte. Augenzeugen nahmen die Szene auf und verbreiteten sie in den sozialen Netzwerken. „Ich habe einen absoluten Hass gespürt“, sagte Finkielkraut der Sonntagszeitung „Le Journal du dimanche“. Er sei dankbar gewesen, dass die Sicherheitskräfte so schnell eingegriffen hätten, denn er habe sich bedroht gefühlt. „Unter den ,Gelbwesten‘ ist der Hass auf Juden sehr verbreitet. Ich musste für meine Bekanntheit büßen“, sagte Finkielkraut. Finkielkraut sagte am Sonntag in der Zeitung „Le Parisien“, die Leute, die ihn beschimpften, seien politisch schwer einzuordnen gewesen. Es sei „eine Mischung aus Leuten aus der Banlieue, der extremen Linken und von Bewunderern Alain Sorals“ gewesen. Soral ist ein rechtsextremer Essayist, der 2009 bei den Europawahlen mit einem antizionistischen Programm kandidierte. Mit dem Banlieue-Star Dieudonné arbeitete er 2012 für den Film „L’antisémite“ zusammen, dessen Vorführung beim
Filmfestival in Cannes verboten wurde. Dieudonné gilt als„Erfinder“ des Quenelle-Grußes, eine Art umgekehrter Hitler-Gruß. Schon zuvor gab es Berichte, wonach sich ein Teil der „Gelbwesten“-Demonstranten mit dem Quenelle-Gruß untereinander begrüßen. Finkielkraut äußerte, die „Gelbwesten“ hätten auch sein Engagement für den Staat Israel ins Visier genommen. So waren Rufe zu hören wie „Dreckiger Zionist“, „Geh zurück nach Tel Aviv!“ und „Frankreich gehört uns“. Er sagte, sie könnten nicht zu den „ursprünglichen ,Gelbwesten‘“ gehören. Finkielkraut zählte zu den Intellektuellen, die in den ersten Wochen die Anliegen der „Gelbwesten“ verteidigten. Er ist ein ausgemachter Kritiker Präsident Macrons. Vor dem Übergriff hatte er sich in der Samstagsausgabe der Zeitung „Le Figaro“ von der Protestbewegung jedoch deutlich distanziert und ihr „Arroganz“ vorgeworfen. Er erinnerte in dem Gespräch an die Quenelle-Grüße und Parolen, die klar antisemitisch motiviert seien. Im rechten Parteienspektrum stieß der Angriff auf Finkielkraut auf einhellige Verurteilung. Marine Le Pen bezeichnete ihn als „schockierend“. Er zeige, dass die Demonstration der „Gelbwesten“ von Mitgliedern der „antisemitischen extremen Linken“ unterwandert sei, meinte die Vorsitzende des Rassemblement National (vormals: Front National). Der Spitzenkandidat der Republikaner für die Europawahlen, François-Xavier Bellamy, verurteilte den Zwischenfall und verlangte, dass die Täter gefasst und bestraft werden. Die Staatsanwaltschaft in Paris hat Ermittlungen eingeleitet. "Auffällig war hingegen das Schweigen des linken Wortführers Jean-Luc Mélenchon (La France Insoumise). Obwohl der frühere Präsidentschaftskandidat, der 2017 mehr als 19 Prozent der Stimmen errang, im Internet sehr aktiv ist, fehlte jegliche
Äußerung von ihm zu dem antisemitischen Zwischenfall. Stattdessen twitterte Mélenchon: „Bravo Gelbwesten!“ Die „Polizeirepression“ habe die Protestbewegung nicht geschwächt. Beim 14. Protestsamstag waren in ganz Frankreich 41500 Demonstranten auf die Straße gezogen, davon 5000 in Paris. Aufmerksamkeit zog der linke Anwalt Jean-Pierre Mignard mit der Äußerung auf sich, Finkielkraut habe den Zwischenfall heraufbeschworen. Es wäre ratsamer gewesen, wenn er sich von der Straße ferngehalten hätte. „Außerdem ist er zum Glück nicht geschlagen worden. Das hätte alles geändert“, twitterte Mignard, der als Anwalt der Familien der Jugendlichen in Clichy-sous-Bois in Frankreich bekannt geworden ist, deren Tod 2005 die Banlieue-Unruhen auslöste. Finkielkraut hat 2013 in seinem Essay „Die unglückliche Identität“ vor den Folgen der Masseneinwanderung gewarnt. "Darin kritisierte er scharf die Neigung der Linken, den Antisemitismus in der Einwandererjugend zu leugnen." [92]

Frühere Präsidenten forderten, der Staat müsse endlich Autorität zeigen. Der erstarkte Antisemitismus sei "eine Folge des von Salafisten und anderen radikalen Predigern propagierten Judenhasses". Während die Franzosen friedlich gegen den Antisemitismus protestierten, nahm die Polizei einen der Männer fest, die den Philosophen Alain Finkielkraut während der „Gelbwesten“-Demonstration in Paris hasserfüllt beschimpft hatten. "Es handelt sich um den 36 Jahre alten Benjamin W. aus Mülhausen (Mulhouse) im Elsass, der zum Islam konvertiert ist und sich seither Souleyman nennen lässt. Der Mann hatte Finkielkraut zugerufen: „Hau ab, dreckiger Scheißzionist, verrecke! Frankreich gehört uns!“ Er beschimpfte den Sohn eines Holocaust-Überlebenden auch als „Drecksrasse“. Nach Angaben der Ermittler steht Benjamin W. im Bann salafistischer Prediger. Sein rötlich gefärbter Bart deutete schon darauf hin, dass er sich den Salafisten zugehörig fühlt. Benjamin W. wurde in Frankreich geboren, seine Mutter ist Französin, sein Vater stammt aus Algerien." Nach Informationen der Ermittler übt er scharfe Kritik an der
israelischen Siedlungspolitik und arbeitet seit Jahren für einen Verein zur Hilfe der Palästinenser in Mülhausen. Für diesen Verein reiste er in Lager in den Libanon. Im bürgerlichen Leben verdient er sein Geld mit einem eigenen
Telefonladen. "Benjamin W., Vater von fünf Kindern, soll ein großer Fan des „Komikers“ Dieudonné sein, dessen Ein-Mann-Shows für antisemitische Witze und Hetze gegen Eliten und Presse bekannt sind. Die Regierung ist bislang kaum aktiv geworden, um den Einfluss von salafistischen Hasspredigern zu begrenzen. Wie Jean Leonetti, früherer Europaminister (Republikaner) und Bürgermeister von Antibes, am Mittwoch beklagte, gibt es mindestens 150 Moscheen in Frankreich, in denen Hassprediger offen Antisemitismus propagieren. Ein Imam in Toulouse etwa habe den „Krieg gegen die Juden“ gepredigt, ohne dass er behelligt wurde." Nicht nur in Frankreich, auch in anderen europäischen Ländern wie Deutschland gibt es hunderte Moscheen, in denen Islamisten nichts anderes tun als die "Ohren der Unkundigen vollzublasen" mit der "Künstlichkeit ihres Falschredens" (Hilarius) [93]
 
 




Anmerkungen

[1] Weitere Literatur in Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles. Akademie der Kunst und Philosophie
[2] Weitere Literatur in Kurs Nr. 543 Deutscher Idealismus.  Ib.
[3] Vgl. Kurse Nr. 568 Nikolaus von Kues / Nicolaus Cusanus / Nicolai de Cusa, Nr. 546 Religionslehre.  Ib.
[4] Weitere Literatur in Kurs Nr. 547 Einführung in die Philosophie.  Ib.
[5] Vgl. Kurse Nr. 503 Nominalistische Weltanschauungen, Nr. 545 Sittenlehre, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre.  Ib.
[6] Der Angriff der muslimischen Terroristen auf das Stade de France im November 2015 (Freundschaftsspiel Frankreich-Deutschland) galt nicht dem Fussball oder dem Sport per se. Aber der freundschaftlichen Begegnung zweier, wie der IS schrieb, "Kreuzfahrer-Nationen". Spätestens nach den Attentaten von Paris muss sich Frankreich endlich ernsthaft die Frage stellen, warum die Integration vieler Zuwanderer aus Nord- und Schwarzafrika gescheitert ist. Mit "Moralkursen" an staatlichen Schulen, wie sie Bildungsministerin Vallaud-Belkarem nach den islamischen Jannuar-Anschlägen verordnet hat, kann die Identitätskrise der Passfranzosen der zweiten und dritten Einwanderergeneration nicht gelöst werden. In den brodelnden Banlieue-Vorstädten kommt es immer wider zu Gewaltausbrüchen und zu Strassenschlachten mit der Polizei, forciert von überwiegend maghrebinischen Jugendbanden. Brandstiftungen gehören dabei zum Alltag. 2005 wurden bei Unruhen, die fast zwei Wochen andauerten, mehrere Tausend Autos zerstört. Die Polizei nahm etwa 2500 Personen fest, überwiegend junge Leute. Marine Le Pen forderte damals den Einsatz der Armee in den Vorstädten und den Ausnahmezustand - für eine Art Reconquista dieser Gebiete. In den vergangenen Jahren wurden diese Quartiere aber auch Reservoirs für Islamisten und Rekrutierer des islamischen Terrors. "Mehr als 1550 Kämpfer soll der 'islamische Staat' in Frankreich für den Krieg in Syrien angeworben haben. Das sind mehr als in jedem anderen Land. Und was für Deutschland bisher ein theoretisches Szenario ist, haben Frankreich und Belgien schon erlebt: Terrorangriffe durch Eückkehrer." Etwa dreitausend Personen würden wegen ihrer Verbindungen zu Terrornetzwerken überwacht. Das sind dreimal mehr als in Deutschland und offenbar zu viele für die französischen Sicherheitsbehörden. "Ausserdem steigt ihre Zahl rasant. Rund eintausend Syrien-Kämpfer sollen ins Land zurückgekehrt sein." Die Ereignisse von Paris werden nicht nur in Frankreich die Debatten über das Verhältnis von Islamismus und Islam und über die Milieus anfachen, die den Terrorismus nähren. "Der massenhafte Zustrom von jungen Männern aus Krisen- und Kriegsgebieten des Nahen und Mittleren Ostens treibt vielen deutschen Sicherheitsfachleuten Schweißperlen auf die Stirn: nicht, weil sie fürchteten, dass die Trecks zur Hälfte aus schon zu allem entschlossenen Fanatikern bestünden. Doch kommen da zuhauf Menschen ins Land, die jene Parallelgesellschaften vergrössern könnten, die es in Deutschland gibt, mehr aber noch in den Vorstädten Frankreichs. Die sind so verschlossen, dass es selbst den wenig zimperlichen französischen Sicherheitsbehörden nicht gelingt, sie in der nötigen Weise zu durchleuchten und zu kontrollieren". Für die Werber des islamischen Terrorismus aber sind die Ansammlungen von leicht radikalisierbaren und von Gewalterfahrungen geprägten zornigen jungen Männern ein ideales Terrain. Die endgültige Radikalisierung findet dann in Moscheen und Gefängnissen statt, wie bei dem Briten "Dschihadi John" alias Mohammed Emwatzi (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2015, Nr. 46, p. 1, 7, 12, 14 und 39)
[7] Kegel, S. 2015: Ein Gespräch mit Boualem Sansal. Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 268, p. 9. Boualem Sansal, 1949 im algerischen Theniet El Had geboren, ist promovierter Volkswirt und arbeitete bis zu seiner Entlassung 1999 im algerischen Wirtschaftsministerium. Im selben Jahr erschien sein Debütroman „Le serment des barbares“ („Der Schwur der Barbaren“), dem weitere Romane und viele Preise folgten, darunter 2011 der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Soeben erschien in Frankreich seine vieldiskutierte Dystopie „2084“. Heute lebt Sansal mit seiner Familie in der Nähe von Algier. Zum Islam im Verhältnis zum Christentum vgl. Kurse Nr. 568 Nikolaus von Kues / Nicolaus Cusanus / Nicolai de Cusa, Nr. 512 Novalis.  Ib.
[8] Weitere Literatur in Kurs Nr. 549 Wirtschaftslehre. Akademie der Kunst und Philosophie
[9] Science Review Letters 2015, 14, Nr. 654 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 279, p. 20
[10] Freytag, B. et al 2015: Geld kennt keine Moral. Trotz der Nähe zum Terror nimmt die deutsche Wirtschaft munter Geld von arabischen Potentaten. Muss das sein? Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 277, p. 21
[11] "Der Nährboden des Terrors. Seit einem halben Jahrhundert exportiert Saudi-Arabien mit Milliarden Petrodollars seinen intoleranten Islam in alle Welt – und fördert damit gezielt den Extremismus". (Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 276, p. 2)
[12] Vgl. Kurse Nr. 568 Nikolaus von Kues / Nicolaus Cusanus / Nicolai de Cusa, Nr. 505 Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung.  Ib.
[13] Vgl. Kurse Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 564 St. Augustinus, Nr. 020 Goethe: Wissenschaft, Kunst und Religion.  Ib.
[14] Vgl. Anm. 1 und Kurse Nr. 503 Nominalistische Weltanschauungen, Nr. 564 St. Augustinus, Nr. 562 Dante Alighieri, Nr. 545 Sittenlehre, Nr. 510 Schelling: Philosophie der Offenbarung, Nr. 512 Novalis.  Ib.
[15] Science Review Letters 2015, 14, Nr. 657 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 284, p. 18; Nr. 285, p. 15
[16] Burger, R. 2015: Abenteuerliche Anerkennung. Frankfurter Allgemeine Zeitung 2015, Nr. 284, p. 8
[17] Vgl. Kurs Nr. 551 G.W.F. Hegel - Philosophie der Wissenschaft, Kunst und Religion - Philosophy of Science, Art and Religion.  Ib.
[18] Science Review Letters 2017, 16, Nr. 779 und Frankfurter Allgemeine Zeitung 2017, Nr. 35, p. 2; Schirmbeck, S. 2016: Sie hassen uns. Die giftige Mischung aus nordafrikanisch-arabischer Kultur und Religion, die sich in der Kölner Silvesternacht Bahn brach, wird in Deutschland noch immer beschönigt oder beschwiegen. Islamkritik ist überfällig. Frankfurt a.M.
[19] Frankfurter Allgemeine Zeitung 2016, Nr. 9, p. 12
[20] Aus dem neuen Zwischenbericht zur Aufarbeitung der massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Sivesternacht in Köln, geht hervor, dass 149 der 153 Tatverdächtigen, die bisher ermittelt wurden, muslimische Ausländer waren. Von ihnen sind wiederum die meisten Asylbewerber und Migranten mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. "Zwei Drittel der Tatverdächtigen Ausländer stammen aus Marokko oder Algerien." Über 1500 Straftaten mit mehr als 1200 Opfern wurden erfasst, Sexualdelikte und Diebstahlsdelikte. In anderen deutschen Städten wurden ähnliche Straftaten aufgedeckt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung 2016, Nr. 81, p. 1)
[21] Der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Aiman Mazyek, gilt als "selbsternannter Ober-Muslim", "Chef-Lobbyist" oder "Posterboy der Muslime". Jetzt hat er ein Buch geschrieben, in dem Koran-Zitate belegen sollen, wie "der Islam" nun wirklich sei oder was als "unislamisch" abqualifiziert werden kann. Sein "Zielpublikum" träumt Mazyek, "ist der Ottonormalverbraucher, der sagt, das Gesicht kennst du doch, und da schmöker' ich mal rein." Von Muslimen wird er gelobt: "Der Typ macht viel." Was heisst das genau? "Was das genau heißt, lässt sich beim Jahresempfang der Caritas erahnen. Schon im Publikum sitzend, hat er die SPD-Frau vor sich umarmt und sich mit dem Kirchenmann auf dem Nachbarstuhl ausgetauscht. Nach dem offiziellen Teil wieselt er durch die Menge, um gezielt hier einen Minister, dort einen Prälaten die Hand zu schütteln und drei Sätze Smalltalk zu machen. Als er mit seinem Wasserglas an einem der Stehtische lehnt, eilt eine ranghohe Vertreterin des Deutschen Roten Kreuzes hinzu, extra um ihn zu begrüßen." (Schaaf, J. 2016: Das Gesicht kennst du doch. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 2016, Nr. 18, p. 9); vgl. auch Kurse Nr. 568 Nikolaus von Kues / Nicolaus Cusanus / Nicolai de Cusa, Nr. 505 Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung.  Ib.
[22] Siehe Anm. 13
[23] Das Selbstmordattentat, bei dem die Selbstsprengung als Handlungsmuster vorgegeben ist, und seine mediale Inszenierung waren ursprünglich eine Erfindung linksgerichteter palästinensischer Terrororganisationen. Ihre Attentäter wurden in den siebziger Jahren unter der säkularen Bezeichnung „Selbstmordkommando“ auf Todesmission geschickt. Ein Jahrzehnt später prägte, um das mit Selbstmordanschlägen kollidierende Suizidverbot im Islam zu umgehen, die proiranische libanesische Schiitenmiliz Hizbullah für ihre  Selbstmordbomber den islamisch konnotierten Ehrentitel „Istischhadi“ – gemeint ist damit ein Dschihadist, dessen Selbsttötung im Rahmen einer „Märtyrertod-Operation“ (amaliya istischhadiya) erfolgt. Der Begriff machte eine ebenso steile Karrierre wie die Waffe des Selbstmordattentats. Auch für sunnitische Suizidbomber, die Schiiten angreifen, stellt er eine begehrte Ehrenbezeichnung dar, obgleich der Terminus schiitischer Provenienz ist. So wurde der „Istischhadi“ schnell zum Inbegriff islamistischen Heldentums. Den Ruhm allerdings muss er sich auf sunnitischer Seite seit einigen Jahren immer häufiger mit einem neuen Terrorkollegen teilen: dem „Inghimasi“. Der Infinitiv „Inghimas“ hat im Arabischen zweierlei Bedeutungen: „eintauchen“, weit in das Lager des Feindes, um ihn dort zu überraschen; und „sich (absolut) hingeben“. Den neuen islamistischen Terminus technicus für  Selbstmordkämpfer "hat allem Anschein nach Al Qaida  im Irak eingeführt, noch ehe sie sich in die beiden rivalisierenden Lager „Islamischer Staat“ und „Nusra-Front“ spaltete." Anders als der „klassische“ Selbstmordattentäter, der in einem weitgehend standardisierten Ablauf nur per Knopfdruck Sprenggürtel oder Autobombe zündet, hat der „Inghimasi“ weit komplexere Aufgaben zu bewältigen, die bei aller Variation nur auf das eine abzielen: die Effizienz des Angriffs und möglichst die Zahl der Opfer maximal zu steigern. Die IS-Terrormiliz steht der Rivalin „Nusra-Front“ in nichts nach und rühmt sich ebenfalls ihrer „Inghimasiyin“, die es, häufig in kleinen Gruppen, immer wieder schaffen, tief in Feindesgebiet vorzudringen und den Gegner erst in Feuergefechte zu verwickeln und ihm dann durch die Detonation mitgeführter Bomben große Verluste zuzufügen. Im Gegensatz zu den Todesfahrten der Selbstmordattentäter, die von den Terrororganisationen regelmäßig aus größerer Entfernung gefilmt werden, können solche Operationen kaum auf Video festgehalten werden. "Wohl auch deshalb verwendet der IS in seinen Kriegsmeldungen häufig den Terminus „Inghimasi“, der offensichtlich noch mehr Angst einzuflößen vermag, weil seine genaue Bedeutung selbst arabischen Lesern nicht unbedingt klar ist; davon zeugen die sich häufenden Erklärungsversuche führender arabischer Medien. So fühlte sich Anfang Juli die in London erscheinende internationale saudische Zeitung „Al-Sharq Al-Awsat“ bemüßigt, über das rätselhafte Phänomen der „Inghimasi“-Terroristen aufzuklären, die sie als die „neue vierte Generation der IS-Selbstmordattentäter“ beschrieb." In Frankreich war man auf sie schon kurz nach den Pariser Anschlägen im vergangenen November aufmerksam geworden. Die Wochenzeitschrift „Actualité Juive“ sprach mit dem französischen Dschihadismus-Experten Romain Caillet, der die Selbstmordattentäter vom Bataclan als „Inghimasis“ bezeichnete. Auf die Gefährlichkeit dieses neuen Terroristentyps wies kürzlich in „Le Monde“ auch der an der École Normale Supérieure lehrende amerikanische Anthropologe Scott Atran hin. Dass Mohamed Lahouaiej-Bouhlel, dem aus Tunesien stammenden Attentäter von Nizza, der neue Typus des dschihadistischen Helden entgangen sein sollte, scheint unwahrscheinlich; ist dieser doch derzeit im arabischen Internet in aller Munde. Im Fall des „Inghimasi“ ist es für die Islamisten leichter, zu Legitimierungszwecken wie auch als Inspiration kühne Heldentaten aus der Zeit des Propheten zu beschwören, als bei dem bereits vertrauten Typ des Selbstmordbombers, der ein Produkt des modernen technischen Zeitalters ist. (Frankfurter Allgemeine Zeitung 2016, Nr. 167, p. 9 und Anm. 12)
[24] zu: "Imame in Moscheen und Koranschulen predigen das Antichristentum" vgl. Kurse Nr. 570 Hilarius von Poitiers, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher II, Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Nr. 583 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period V, Ib. sowie  FAZ 2016, Nr. 168
[25] Peter Schröder, Trust in Early Modern International Political Thought, Cambridge University Press 2017; Science Review Letters 2017, 16, Nr. 769 und FAS 2017, Nr. 23, p. 2; Frankfurter Allgemeine Zeitung 2017, Nr. 130, p. N3; Nr. 133, p. 6; Nr. 132, p. 2; Nr. 2, p. 5; Vgl. auch Abschnitt und Anm.7, 12-14 und 17 sowie Kurse Nr. 545 Sittenlehre, Nr. 568 Nikolaus von Kues / Nicolaus Cusanus / Nicolai de Cusa, Nr. 552 William Shakespeare, Nr. 554 Friedrich Hölderlin, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 325 Kunst und Architektur der Gotik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre.  Ib.
[26] Science Review Letters 2017, 16, Nr. 866 und FAS 2017, Nr. 49, p. 5
[27] Ib.
[28] Ib.
[29] FAZ 2018, Nr. 276; vgl. Anm. 30f
[30] Science Review Letters 2018, 17, Nr. 968 und FAZ 2018, Nr. 281; vgl. Kurse Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 570 Hilarius von Poitiers, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Ib.
[31] Ib. 
[32] Ib.
[33] Ib.
[34] Ib.
[35] Science Review Letters 2018, 17, Nr. 970 und FAZ 2018, Nr. 292; Nr. 291; Nr. 290; Michaela Wiegel 2018: Hass auf Frankreich. Der mutmaßliche Attentäter von Straßburg steht für eine entwurzelte Einwanderergeneration, die in den Parallelgesellschaften der Vorstädte von klein auf mit Gewalt aufwuchs. Paris/Franfurt a.M.; vgl. Kurse Nr. 544 Staats- und Rechtslehre, Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 570 Hilarius von Poitiers, Ib.
[36] Ib.
[37] Ib.
[38] Science Review Letters 2017, 16, Nr. 789 und Frankfurter Allgemeine Woche 2016, Nr. 18, p. 17-21; Neue Westfälische vom 14. April 2017; vgl. Sloterdijk (2012) und Kurse Nr. 544 Staats- und Rechtslehre, Nr. 506 Wladimir Solowjew, Nr. 545 Sittenlehre. Ib.
[39] "Zusätzlich schuf die Sekte zahllose interne Funktionsrollen, 'Auditoren', 'Registrare', 'Ethik-Offiziere', und jede Menge neue Wichtigkeiten in Form von Supervisions- und Kontrollaufgaben - die phantasievollen Repliken einer kirchlichen Hierarchie.... Ein System gegenseitiger Kontrolle stabilisierte den Betrieb; die diskrete Überwachung der Mitglieder zur Früherkennung von Skepsis rundete das Paket der Kirchennachahmungsmassnahmen ab." Sloterdijk in Kurs Nr. 541 Europäische Philosophie. Ib.
[40] Sloterdijk meint, bei Licht betrachtet bedeute das Straßburger Urteil lediglich eine Aussage des Gerichtes über sich selbst, insofern es sich in Parodiefragen für nicht urteilsfähig erkläre. Nach einer verwandten Logik seien die Security-Angestellten an Flugplätzen gehalten, einem Spaßvogel zum Abflugbereich kategorisch zu verwehren, da den Kontrolleuren nicht zuzumuten sei, eine Äußerung anders als wörtlich zu verstehen. Mehr dazu In den Kursen Nr. 544 Staats- und Rechtslehre und Nr. 541 Europäische Philosophie. Ib.
[41] Faz 2018, Nr. 295; zu: Problematisch ist, wenn muslimische Kindergärtnerinnen, LehrerInnen oder Imame in Kindergärten, Schulen und Moscheevereinen den Kindern unreflektiert die Irrlehren, die vom "Geist des Irrtums" stammen, beibringen. Hilarius spricht von "aufschwatzen" und davon, dass sie nicht mit der Vernunft erkennen, dass sie die Ohren der Unkundigen volltönen und dass allen Irrlehrern wie den Muslimen "weder ein Wort der Weisheit eigen ist noch ein Wort der Wissenschaft noch echter Glaube", vgl. Anm. 24
[42] Api Review Letters 2018, 17, 1174 und FAZ 2018, Nr. 295; vgl. auch Zentrum für wesensgemaesse Bienenhaltung / Zentrum für natürliche Bienentherapie 2018: Gefährliche Suessigkeiten. Pressemitteilung
[43] Science Review Letters 2018, 17, Nr. 952 und FAS 2018, Nr. 36, p. 39; FAZ 2018, Nr. 277; Nr. 227, p. 10; Nr. 226, p. 2; Nr. 222, p. 8; Nr. 221, p. 5;  zu islamistischen deutsch-türkischen Moscheegemeinden wie Ditib und Atib vgl. auch Kurse Nr. 544 Staats- und Rechtslehre, Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 570 Hilarius von Poitiers, Ib.
[44] Ib.; zu Rem Koolhaas vgl. Anm. 30ff
[45] Ib.
[46] Science Review Letters 2018, 17, Nr. , 954, 949; 2017, 16, Nr. 839 und FAS 2018, Nr. 42, p. 20; 2017, Nr. 36, p. 17; Frankfurter Allgemeine Zeitung 2016, Nr. 84, p. 14; zum Islam als Religion der "Rückwärtsgewandtheit und Unterdrückung" oder als Dämonenkult vgl. Katharina Müller-Güldemeister 2017: Mein Stück Stoff. Frankfurt a.M.; Frankfurter Allgemeine Magazin 9/2018, p. 39, 74-76; 9/2017, p. 56-57 sowie Kurse Nr. 505 Schopenhauer, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Ib.; zum Prinzip der Gerechtigkeit, Zuwanderung aus christlichen Ländern, zum bayrischen und italienischen Kreuz-Erlass und geduldete Sklavenhaltung im islamischen Kulturkreis, bei arabischen Mode-Queens vgl. Science Review Letters 2018, 17, Nr. 940 und Christ in der Gegenwart 2018, 70, Nr. 28, p. 315; FAZ 2018, Nr. 171, p. 13 und Kurs Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV. Ib.
[47] Ib.
[48] Ib.
[49] Ib.
[50] zu: islamische Schriftsteller vgl. Abschnitt und Anm. 35ff.; Thilo Thielke 2018: Satanische Morde. In Nigeria nimmt die Gewalt muslimischer Viehzüchter gegen christliche Ackerbauern zu. Der Konflikt droht zum Religionskrieg zu werden. Frankfurt a.M.; FAZ 2018, Nr. 121, p. 5; Nr. 116, p. 5; 2016, Nr. 34, p. 2; Tidiane N'Diaye 2008: Le génocide voilé. Enquete historique, Gallimard nach Sloterdijk 2012. Durch Moscheen und islamische Flüchtlinge soll der Westen erobert werden. In ähnlicher Weise hat man früher die orientalischen Christen, aber auch Hindus und Buddhisten dezimiert: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." (Recep Tayyip Erdogan); zum missbräuchlichen Gebrauch des Namens Gottes im Koran und über nicht erleuchtete selbst ernannte Propheten vgl. Kurse Nr. 505 Arthur Schopenhauer, Nr. 501 Thomas von Aquin: Summa Theol., Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 568 Nikolaus von Kues / Nicolaus Cusanus / Nicolai de Cusa, Nr. 512 Novalis, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur, Nr. 557 - Ariosto. Ib.
[51] Ib.
[52] Ib.
[53] Jer 3, 2
[54] Jer 3, 15
[55] Jer 5, 1-3; zum falschen Schwören vgl. Kurs  Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Ib.
[56] Jer 5, 7
[57] Jer 6, 13-14
[58] Jer 7, 3-8
[59] Jer 7, 28
[60] Jer 8, 5-7
[61] Jer 9, 2 
[62] Jer 9, 4-5
[63] Jer 9, 22-23
[64] Jer 10, 2-3
[65] Jer 16, 19-21
[66] Jer 17, 5-8
[67] Jer 18, 15-16
[68] Jer 23, 5-32
[69] Jer 33, 25-26
[70] Ezech. 13, 3; 2 Kor 6, 14-18; Jes 52, 11; Jer 31, 9; Gal 1, 6-10; Kol 2, 16-19
[71] Ib.
[72] Ib.
[73] 1 Kor 8, 10, 14-22, 2 Kor 4, 2-4; Kol 2, 8-10; FAZ 2018, Nr. 121, p. 4; Nr. 123, p. 5; zu muslimischen Gefährdern vgl. FAZ 2018, Nr. 99, p. 8;  zu Muslimen als Venusanbeter vgl. Abschnitt und Anm. 29  und 59; zum Opferfest der Muslime vgl. Kurse Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 568 Nikolaus von Kues / Nicolaus Cusanus / Nicolai de Cusa. Ib.
[74] Ib.
[75] Ib.
[76] Ib.; zu Falschlehrer wie Arianer und Muslime, die heute sogar die Politiker beraten: "Diese geheuchelte Gläubigkeit machen sie mit all dem Lügenaufwand ihrer Worte doch nur dadurch falschgläubig, dass sie durch die Erfindungen ihrer falschen Lehre die Heiligkeit des Glaubens verderben, sofern ihre Lehre mehr nach ihrem begehrlichen Wünschen als nach dem Glauben der Evangelien zusammengestellt ist." und Hilarius berichtet über die Schmähreden der Arianer, wie man heute über die Muslime berichten könnte, wie sie nichts anderes tun als die "Ohren der Unkundigen vollzublasen" mit der "Künstlichkeit ihres Falschredens" vgl. Kurse Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Nr. 512 Novalis, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 505 Schopenhauer, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre, Nr. 545 Sittenlehre. Ib.
[77] Ib. ; zu: "Bei sehr vielen ist der Geist durch den Falschglauben abgestumpft und vermag das Geheimnis Gottes nicht zu fassen, oder durch die Herrschaft des Widersachergeistes ist der Wahn unter dem Anschein der Gläubigkeit geneigt, Gott zu schmähen." Die Moscheen der Sarazenen oder Muslime, wie man sie heute nennt, sind ausgekleidet mit Koranversen, die den wahren Gott schmähen und stattdessen den falschen Gott Allah verehren, der von seinem einzigen Propheten Mohammed erfunden wurde. Heute versuchen die Priester der Sarazenen, die Imame, durch "Spitzfindigkeit und Ohrenschmeichelei" ihren Falschglauben als Religion zu verkaufen und für sich Religionsfreiheit zu reklamieren, vgl. Anm. 76
[78] Science Review Letters 2019, 18, Nr. 983 und FAZ 2019, Nr. 12; Nr. 22; Nr. 42; zu: Die Gegner des „Dekolonialismus“ sind damit die Erneuerer der Académie française und könnten auch deutschen und amerikanischen Universitäten als Vorbild dienen, in denen bereits Islamwissenschaften den Platz der Byzantinistik, also der Wissenschaft vom christlichen Orient, eingenommen haben; Averroes und andere islamische Philosophen verfälschten die aristotelische Philosophie vgl. Anm. 35-40, 50 und 75 ff. sowie Kurse Nr. 500 Thomas von Aquin: Summa contra Gentiles, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Ib.
[79] Ib.; vgl. Anm. 78 und 92
[80] Ib.
[81] Ib.; zum Fatum Mahometanum und zu: Eine derartige Geschichtsklitterung steht den islamischen Universitäten in nichts nach. Dabei schreiben sogar schon Autoren aus islamischen Ländern, "im Grunde ist die islamische Kultur nichts anderes als die Matrix aller Hinzudichtungen, die im Geist der noblen Lüge und des frommen Betrugs erfolgten." Das afrikanische Elend kommt durch den Islam und "ist älter als der Kolonialismus, und die Korruption der lokalen Machthaber reicht tiefer, als die gängigen Theorien der Entfremdung durch äußere Eroberung erfassen," vgl. Anm. 50 und Kurse Nr. 505 Schopenhauer, Nr. 567 Gottfried Wilhelm Leibniz. Ib.
[82] Gerd Schwerhoff 2019: Ein Zusammenprall der Kulturen? Vor 30 Jahren rief der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini zum Mord an dem Schriftsteller Salman Rushdie und seinen Unterstützern auf. Leben wir seither in einem neuen Zeitalter der Blasphemie? Frankfurt a.M., Dresden; Michaela Wiegel 2019: Die Banlieues des Propheten. Die muslimischen Milieus der französischen Vorstädte igeln sich ein. Die Politik schaut zu. Frankfurt a.M.; Ders. 2019: Der Hass auf Juden wächst. Mehr antisemitische Straftaten in Frankreich, Ib.; Ders. 2019: Ich habe einen absoluten Hass gespürt. „Gelbwesten“ beschimpfen den Philosophen Finkielkraut auf offener Straße als „Drecksjuden“– die Polizei muss einschreiten. Ib. Science Review Letters 2019, 18, Nr. 991 und FAZ 2019, Nr. 35; Nr. 36; Nr. 37; Nr. 38; Nr. 41; Nr. 42; Nr. 44; FAS 2019, Nr. 6; zu Islamisten, die nichts anderes tun als die "Ohren der Unkundigen vollzublasen" mit der "Künstlichkeit ihres Falschredens" vgl. Kurse Nr. 570 Hilarius von Poitiers, Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Nr. 512 Novalis, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 505 Schopenhauer, Nr. 544 Staats- und Rechtslehre, Nr. 545 Sittenlehre. Ib. 
[82] Ib. 
[83] Ib.
[84] Ib.; zu Islamophobie vgl. Anm. 35 ff. und 81
[85] Ib.
[86] Ib.; zu: Auch Finanzämter haben jahrelang indirekt die Förderung des Islamismus vorangetrieben zum Beispiel indem sie muslimische bzw. islamistische Moscheevereine weiterhin "als gemeinnützig" anerkennen. Der Verein Arab Nil-Rhein, wurde von den Grünen und nicht zuletzt auch vom Finanzamt der Bevölkerung lange "als wichtiger Partner zur Integration verkauft und geradezu hofiert“ vgl. Anm. 76 ff. 
[87] Ib.
[88] Ib.
[89] Ib.; zum Antisemitismus als Teil der islamischen Kultur, vgl. Anm. 26 ff. 
[90] Ib.; zur Vollverschleierung vgl. Anm. 82 und 91 
[91] Ib.; zu: "Burka- und Niqab-Verbot. Frauen müssen Strafe bezahlen und nach hause gehen oder auf das Polizeirevier. Es drohen Strafen von 1000 Kronen (130 Euro). Wer viermal oder öfter gegen das Verbot verstößt, kann eine Geldstrafe von 10 000 Kronen bekommen", vgl. Anm. 90 und Kurs Nr. 544 Staats- und Rechtslehre, Ib.
[92] Ib.; vgl. Anm. 78 f, 82 ff. und 89 ff.
[93] Ib.
 
 

Zur Philosophie und Kultugeschichte des Mittelalters, der Schule von Chartres und der Renaissance vgl. Kurse: Nr. 581 Bernhard von Chartres, Nr. 580 Wilhelm von Conches, Nr. 579 Albertus Magnus, Nr. 578 Pierre Abaelard, Nr. 574 Johannes von Salisbury, Nr. 577 Petrus Lombardus, Nr. 576 Gilbert de la Porrée / Gilbert von Poitiers, Nr. 565 Johannes Scotus Eriugena, Nr. 575 Thierry de ChartresNr. 571 Alanus ab Insulis, Nr. 572 Anselm von Canterbury, Nr. 570 Hilarius von Poitiers, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher I, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher II, Nr. 568 Nicolaus Cusanus - Renaissance Philosopher III, Nr. 564 St. Ambrosius, Nr. 564 St. Augustinus, Nr. 500 Thomas von Aquin I: Summa contra Gentiles, Nr. 501 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period II: Summa Theol., Nr. 502 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period III, Nr. 582 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period IV, Nr. 583 St.Thomas Aquinas - Philosopher of Gothic period V, Nr. 566 Meister Eckhart , Nr. 562 Dante, Nr. 320 Romanische Kunst und Architektur , Nr. 325 Kunst und Architektur der Gothik, Nr. 326 Kunst und Architektur der Renaissance, Nr. 350 Byzantinische Kunst und Architektur. Akademie der Kunst und Philosophie
 
 

Hier kannst Du Dich direkt für den Fernkurs registrieren 
oder Mitglied der Akademie der Kunst und Philosophie werden 
Allgemeine Infos zu den Kursen

Registration form
How to support the Academy of Arts and Philosophy
More Info
 

Folge uns in den sozialen Netzwerken:

Kunst und Architektur der Renaissance | Gothische Kunst und Architektur | Romanische Kunst und Architektur | Byzantinische Kunst und Architektur | Perugino | Raffael| Albrecht Dürer | Albrecht Altdorfer | Sandro Botticelli | Girolamo dai Libri | Domenico Ghirlandaio | Defendente Ferrari | Borgognone | Pinturicchio | Piero della Francesca | Mantegna | Fra-Angelico | Benozzo Gozzoli | Jan van Eyck | El Greco | Correggio | Murillo | Paolo Veronese | Tizian

Miguel de Cervantes | William Shakespeare  | Sir Walter Scott | Plato | Aristoteles | Johann Wolfgang von Goethe | Friedrich Schiller | Friedrich HölderlinNovalis | Arthur Schopenhauer | Matthias Claudius | Johann Gottlieb Fichte | Friedrich Wilhelm Joseph Schelling | Georg Wilhelm Friedrich Hegel | Wladimir Solowjew | Fjodor M. Dostojewskij | Gottfried Wilhelm Leibniz | St.Thomas Aquinas | Johannes Scottus Eriugena  | St. Ambrosius | St. Augustinus | Meister Eckhart | Nicolaus Cusanus | Wilhelm von Conches | Petrus Abaelardus | Petrus-Lombardus | Hilarius von Poitiers | Alanus ab Insulis | Albertus Magnus | Anselm von CanterburyAngelus Silesius | Dante Alighieri | Torquato Tasso | Ariosto | Calderón de la Barca | Rousseau | Walter von der Vogelweide | Wolfram von Eschenbach

Akademie der Kunst und Philosophie / Academy of Arts and Philosophy
https://www.facebook.com/ApiReviewLetters.ScienceReviewLetters
https://www.linkedin.com/in/michaelthiele
https://www.facebook.com/SaveBeecolonies
https://www.facebook.com/ZentrumfuerwesensgemaesseBienenhaltung
https://www.facebook.com/CentreforEcologicalApiculture
https://www.facebook.com/NaturalApitherapyResearchCentre.AcademyofSciences
https://www.facebook.com/Beetherapy.AcademyofSciences



Copyright © 2012-2019 Akademie der Kunst und Philosophie
Letzte Bearbeitung:22.02.2019