Rheumatische Erkrankungen werden durch allopathische Medikamente (heute meist gentechnisch veränderte Antikörper) nicht geheilt; durch bienentherapeutische Produkte (Bienengift, Wabenhonig, Wabenhonig mit Bienenbrot) und Kurpackungen dagegen schon. In Biotech-Firmen ist die Meinung weit verbreitet, wenn man die Welt mechanistisch auslegt, den Menschen als eine Art Maschine betrachtet, hätte man das Vorrecht, an gentechnischen Arzneimitteln herumzuexperimentieren; sollte einmal etwas nicht funktionieren, könne man immer sagen, das sei „mechanistisch nicht erklärbar". Lebensbedrohliches Multiorganversagen durch sogenannte "Zauberkugeln" - das sind zum Beispiel mittels Gentechnik "humanisierte" Ratten-Antikörper. In Tierversuchen über Jahre unauffällige gentechnisch veränderte therapeutische Antikörper können Gesunde in Schwerstkranke verwandeln. Therapeutische Antikörper werden als Hochrisikostoffe eingestuft. Dennoch sollen diese therapeutischen Antikörper oder Biomoleküle dazu eingesetzt werden um alle möglichen Krankheiten wie Allergien, Stoffwechselstörungen, Krebs und Infektionen, zu bekämpfen. Immer neue Nebenwirkungen dieser humanisierten Antikörper wie Natalizumab (Tysabri), Trastuzumab (Herceptin), Bevacizumab (Avastin), Rituximab ("MabThera") treten auf. Trotzdem setzen Biotechnologie Firmen weiterhin auf "humainisierte" Antikörper, das heißt auf "personalisierte Medizin".
Wer
hätte gedacht, daß gerade das landschaftlich schöne Oberbayern
mit Laboren und Produktionsanlagen für therapeutische Proteine (gentechnisch
veränderte Schweine, Kaninchen, Ziegen) übersät ist? Der
Gesundheitskonzern Roche beschäftigt beispielsweise im oberbayrischen
Penzberg fast 5000 Mitarbeiter. Woran arbeiten sie? Zum Beispiel an der
individualisierten Medizin, also neuen Wirkstoffen wie dem Brustkrebsmittel
Herceptin (eine Jahrestherapie kostet rund 40 000 Euro). [6][8]
Wenn schon Krebsmittel wie Avastin nahezu unwirksam sind, welcher wirklich vernünftige Mediziner oder Wissenschaftler ist heute noch der Ansicht, daß rheumatische Erkrankungen durch allopathische Medikamente (heute meist gentechnisch veränderte Antikörper) geheilt werden könnten? Jeder weiß, daß einzig und allein Bienentherapeutische Produkte (Bienengift, Wabenhonig, Wabenhonig mit Bienenbrot) und ein entsprechender Lebenswandel Heilung versprechen. [5][6]
Es sei denn man hieße Thomas Hüning und sei Gründer der Biotechfirma TeGenero. Sicher, dann wäre man der Ansicht: wenn man die Welt mechanistisch auslegt, den Menschen als eine Art Maschine betrachtet, hätte man das Vorrecht, an gentechnischen Arzneimitteln herumzuexperimentieren; sollte einmal etwas nicht funktionieren, könne man immer sagen, das sei „mechanistisch nicht erklärbar" [1]. Im Falle TeGenero und TGN1412 ist es ernst geworden. Die Testpersonen seien wie „Dominosteine" umgekippt. „Sie rissen sich ihre Hemden vom Leib, stöhnten über Fieber, einige schrien, daß sich ihre Köpfe anfühlten, als würden sie zerplatzen". Das verabreichte Medikament TGN 1412 wurde von TeGenero gegen Leukämie, rheumatische Arthritis und multiple Sklerose entwickelt. Schottland Yard hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet. [2]. Alle sechs kerngesunden Männer erlitten Stunden nach der Infusion ein lebensbedrohliches Multiorganversagen. Sie liegen seither auf der Intensivstation der Londoner Northwick-Park-Klinik, zwei schweben weiterhin in akuter Lebensgefahr. [1] Der Vorstand von TeGenero entschuldigte sich bei den Patienten und ihren Familien und sprach von „schockierenden Entwicklungen, die nicht vorhersehbar waren", schließlich habe man sich genau an alles gehalten, was von einer Ethikkommission und von den britischen Aufsichtsbehörden gebilligt worden war. [2]
Was wurde denn eigentlich genehmigt? Forscher um Hünig sprechen in ihrem Patent aus dem Jahr 1999 von einem „einzigartigen Mechanismus", der „sich bei Krankheiten segensreich auswirken" sollte. Der Therapie-Idee folgt die Gründung von TeGenero. Dort versucht man zunächst, den Ratten-Antikörper für einen Einsatz beim Menschen zu optimieren. Dafür muß er „mittels Gentechnik humanisiert" werden. Das Konzept wird von der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA gutgeheißen. Man bekommt vom Bundesforschungsministerium Geld für eine klinische Studie bewilligt. [1]
Auch in Deutschland wurde die Studie sowohl von der ehemaligen Ethikkommission der Ärztekammer Berlin als auch von der für biologische Arzneimittel zuständigen Bundesbehörde, dem Paul Ehrlich-Institut (PEI) in Langen, genehmigt; - ein Zeichen dafür, daß die mechanistische Sichtweise in den Biowissenschaften, insbesondere der Medizin noch weit verbreitet ist.
Derartige Nebenwirkungen dürften die gesamte Biotechbranche, in Frage stellen. Denn wie konnte das in Tierversuchen über Jahre unauffällige Mittel Gesunde in Schwerstkranke verwandeln? Wie dort, so verläßt man sich auch hier auf Simulationen und wundert sich nachher, daß sie mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen: „Allerdings kann kein Labor auf der Welt die Abwehrkräfte des menschlichen Körpers im Labor vollständig simulieren. Untersuchungen an Kaninchen und Affen hatten zuvor selbst bei 500 Mal höheren Dosen als in London angewendet so gut wie keine Nebenwirkungen gezeigt. Kein Immunbiologe der Welt hätte daher damit gerechnet, daß die in fast allen Tests so erfolgreiche Substanz die Versuchspersonen an den Rand des Todes bringen könnte" [1][2]
Dieser Zwischenfall hat dazu geführt, dass therapeutische Antikörper als Hochrisikostoffe eingestuft werden müssen. Dennoch sollen diese Antikörper oder Biomoleküle dazu eingesetzt werden um alle möglichen Krankheiten wie Allergien, Stoffwechselstörungen und Infektionen, zu bekämpfen. Immer neue Nebenwirkungen dieser humanisierten Antikörper wie Natalizumab (Tysabri), Trastuzumab (Herceptin), Bevacizumab (Avastin), Rituximab ("MabThera") treten auf: "Die gedrosselte Abwehr kann gelegentlich jedoch dazu führen, dass ein Virus (JC-Virus), das im Gehirn vieler Menschen schlummert, aktiv wird und eine meist tödliche Infektion verursacht." [3]
Dessen ungeachtet ist der Leiter des Münchner Biotechnologie Unternehmens Morphosys, Simon E. Moroney davon überzeugt, daß man das Marktvolumen für seine gentechnisch erzeugten Antikörper gegen rheumatische Erkrankungen auf insgesamt sechs milliarden Dollar schätzen könne. Allerdings müsse noch die Studienphase II abgewartet werden. Zu viele Tote und Verletzte sollte es vor der Markteinführung nicht geben, auch wenn Novartis seit dem Jahr 2004 sein wichtigster Partner ist und darin geübt katastrophale Entwicklungen schönzureden. [4]
Trotz der haarsträubenden Nebenwirkungen und geringen Wirksamkeit der personalisierten Medizin werden Gencode und Biomarker zum Mantra der "Hochleistungsmedizin" - die in Wirklichkeit allerdings wenig leistet und viel kostet. Der Markt für personalisierte Medizin bezifferte sich nach schätzungen von PricewaterhouseCoopers 2009 allein in den Vereinigten Staaten auf mehr als 150 Milliarden Euro, bei einer Wachstumsrate von 11 Prozent jährlich sei 2015 die Marke von 300 Milliarden Euro überschritten. "Nicht zuletzt an derartigen Umsatzerwartungen entzündet sich die Kritik, die Ausweitung individualisierter Therapien koste mehr, als sie im Einzelfall nütze." [7]
___________________________________________________
[1]
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2006, Nr. 11, p.69
[2]
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2006, Nr. 65, p.9
[3]
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2008, Nr. 271, p. N1
[4]
Trabert, H. 2009: Antikörper als Allzweckwaffe. Morphosys will bald
beweisen, dass seine Antikörper wirken. Kooperationspartner Novartis
hilft dabei. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Nr. 7, p. 46
[5]
Mehr Informationen zu natürlichen Bienenprodukten
wie Wabenhonig, Bienenbrot, Gelée Royale, Tropfhonig, Propolis oder
Kurpackungen im Zentrum für soziale Medizin und natürliche
Bienentherapie (Tel. 05652-917899).
[6]
Zentrum für soziale Medizin und natürliche Bienentherapie 2011:
Natürliche
Therapien und soziale Medizin statt personalisierte Medizin -
Natürliche
Api Therapie mit Bienenbrot, Wabenhonig, Propolis, Gelée Royale,
Tropfhonig. Pressemitteilung
[7]
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2011, Nr. 151, p. B6
[8]
Frankfurter Allgemeine Zeitung 2011, Nr. 150, p. 20
Weitere
Literatur und Hinweise zum Thema:
Neues
aus Wissenschaft, natuerlicher Bienenhaltung und Apitherapie:
Apikultur
und Supplement Apicultural
Review Letters,Archiv
Naturwissenschaft
und
Science
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