Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung


 

Wer gentechnisch manipulierte Pflanzen oder Tiere in die Landschaft freisetzt, oder dies zu verantworten hat, handelt grob fahrlässig und kann verklagt werden Teil I

(aus: Apicultural Review Letters 2007, 6,Nr. 121)

Wie in den Expertisen* erläutert (Apicultural Review Letters 2007, 6, 116-120) muß mit Schäden mindestens in Milliardenhöhe gerechnet werden, wenn gentechnisch manipulierte Pflanzen oder Tiere in die Landschaft freigesetzt werden. Allein in den USA wird durch den Ausfall der Bestäubungsleistung der Bienen ("Colony Collapse Disorder") mit einem Schaden von rund 50 Mrd. US $ gerechnet. Sollen die gesamten Schäden für Imker, Landwirte, Bürger und die Natur beziffert werden, dürften 800 Mrd. US $ wohl kaum ausreichen.

Landwirte, Firmen und Politiker, die entweder gentechnisch manipulierte Pflanzen oder Tiere in die Landschaft freisetzen oder dies zu verantworten haben, indem sie Gesetze erlassen, die eine Freisetzung ermöglichen, handeln grob fahrlässig und können wegen Veruntreuung verklagt werden. Denn Steuergelder in Milliardenhöhe sind nötig, die Schäden wieder zu beheben - wenn sie denn überhaupt behoben werden können.

In Deutschland haben die Freilassung gentechnisch veränderter Pflanzen vor allem Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer zu verantworten.

Die Vorstandschefs der Firmen, die für die "grüne" Gentechnik forschen, wie die BASF, versuchen zunehmend ihre Hände in Unschuld zu waschen, indem sie unangenehme Aufgaben wie die Vermarktung - sprich: Freisetzung - an ohnehin schon korrupte Firmen abgeben. Nach BASF-Vorstandschef Jürgen Hamprecht, solle Monsanto die gesamten gentechnischen Produkte vermarkten. Monsanto sei in diesen Dingen kompetent: Monsanto wisse, wie man Politiker und Entscheidungsträger besteche, Gensaaten der Bevölkerung unbemerkt unterjubele, und wie man das ganze Zeug, das in Europa ja niemand haben will, in den Entwicklungs- und Schwellenländern als besonders hochwertig verkaufen kann.

"Mit Monsanto sei ein Partner gefunden worden, der sämtliche Kompetenzen mitbringe, um Produkte auf den Markt zu bringen. Der Schwerpunkt der BASF in der grünen Gentechnik liegt in der Forschung. Wir haben heute keinen Marktzugang sagt BASF-Vorstandschef Jürgen Hamprecht" (FAZ 2007, Nr. 69, p. 16).

Wenn derartige "Kompetenzen" als legal bezeichnet werden, ist es kein Wunder, wenn die Bürger aus Notwehr zivilen Ungehorsam gegen die Agro-Gentechnik begehen und versuchen, die Freisetzung gentechnisch veränderter Saaten zu verhindern.

Grundsätzlich macht sich jeder, der die Landschaft nachhaltig verunreinigt oder zerstört, strafbar. Dies gilt für Ölkonzerne, die ihre Tanker vor den Küsten verunglücken lassen genauso wie für die Verantwortlichen der Agro-Gentechnik. Man muß sich nicht darüber unterhalten, ob es strafbar ist, sondern wie hoch die Strafe sein muß, damit die Landschaft auch für zukünftige Generationen genutzt werden kann. Von Koexistenz und Sicherheitsabständen redet kein Sachverständiger, sondern nur Laien wie Annette Schavan und Horst Seehofer.
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*)Expertisen haben gezeigt, daß eine "industrielle" Magazinimkerei im Zusammenhang mit hoher Pestizidbelastung und biotechnologischer Verseuchung der Landschaft zum Verschwinden der Bienenvölker eines ganzen Landes führen kann. Sachverständige sind erstaunt, daß die Bienenvölker in den USA erst jetzt am sogenannten "Colony Collapse Disorder" landesweit zusammenbrechen (Apicultural Review letters 2007, 6, Nr. 116-121).
 
 
 

Wer gentechnisch manipulierte Pflanzen oder Tiere in die Landschaft freisetzt, oder dies zu verantworten hat, handelt grob fahrlässig und kann verklagt werden Teil II

(aus: Apicultural Review Letters 2007, 6,Nr. 125)

Das Leben in der Hauptstadt Berlin und der Urlaub an der Ostsee in Mecklenburg Vorpommern könnte so schön sein, ja man könnte von hoher Lebensqualität in diesen Regionen sprechen - wenn es nicht einen Umstand zu bedenken gäbe.

Tatsache ist nämlich, daß das gesamte Umland von Berlin, Potsdam, Schwerin, Rostock (Touristenregion Darß-Zingst) aber auch Dresden zur Zeit mit gentechnisch veränderten Pflanzen wie Mais, Raps, Kartoffel und Weizen verseucht wird.*

Das erstmalige Fehlverhalten Annette Schavans und Horst Seehofers  - ihr kritikloses „Ja" zur grünen Gentechnik - überträgt sich nun auf die nachgeordnete Sicherheitsbehörde, das Bundesamt für Verbraucherschutz (BLV). Die Abteilung Gentechnik unter Leitung von Dr. Hans-Jörg Buhk hat zu verantworten, daß zur Zeit die schönsten Touristenregionen in Meck-Pom großräumig verseucht werden. Der Genraps-Anbau beispielsweise in Groß Lüsewitz hat das Potential halb Deutschland zu verseuchen. Nicht nur anbauende Landwirte haben mit erheblichen Schadensersatzansprüchen zu rechnen, auch Dr. Hans-Jörg Buhk und seine Crew vom BLV müssen im Klagefall mit einer nicht unerheblichen Freiheitsstrafe rechnen, denn sie haben nicht nur den Verbraucherschutz sträflich vernachlässigt, sondern sind auch dabei, Vermögenswerte der Bürger der Bundesrepublik Deutschland vielleicht für immer zu zerstören.

Buhk & Co, die sich zur Zeit eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach der Anderen zuziehen, sind die Handlanger und führen nur aus, was kurzsichtige Politiker (Bundesforschungsministerin Schavan & Co) veranlasst haben.

Man sollte meinen, die Europäische Sicherheitsbehörde (EFSA) und das Deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BLV) unter Leitung von Präsident Dr. Christian Grugel seien in der Lage, das entsprechende Personal zu rekrutieren - also Sachverständige und keine Handlanger der Politik und Biotech-Industrie.

Tatsache ist jedoch, daß beide Sicherheitsbehörden nicht einen einzigen Sachverständigen beschäftigen, der die Risiken der Gentechnik richtig beurteilen könnte - zum Schaden der Bürger, Landwirte, Imker und Touristen vor allem in den Bundesländern: Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, aber auch Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg.

Sollte diesen Handlangern der Biotech-Industrie und einer halbblinden und in ihrem Denkvermögen stark eingeschränkten Bundesforschungsministerin nicht bald das Handwerk gelegt werden, wird es nichts aus „Greentech made in Germany".

150 Milliarden Euro nehme die deutsche Öko-Branche jährlich ein, wurde kürzlich ermittelt (FAS 2007/Nr. 13, p. 48). Es gibt Gutachter, die trauen „Greentech made in Germany" im Jahr 2030 mehr als eine Billion Euro Umsatz zu - also mehr als die aktuellen Vorzeigebranchen Autoindustrie und Maschinenbau zusammen (ibd.). Würde man den Umsatz der „grünen" Gentechnik inklusive Umweltschäden hinzurechnen, käme bestenfalls eine Art „Null-Summen-Spiel" dabei heraus; eher ein Verlustgeschäft.

Nur „Greentech made in Germany" ohne „grüne" Gentechnik hat Vorbildcharakter und ist interessant auch für sogenannte Entwicklungsländer.

Die Tätigkeiten von Entwicklungshilfe-Organisationen wie USAID, AUSAID, GTZ, ISAAA etc. Sind nach neusten Erkenntnissen ohnehin überflüssig, ja sogar schädlich, wie das Institut „Inter Region Economic Network" in Nairobi unter Leitung von James Shikwati herausgefunden hat (FAZ 2007/Nr. 80, p. 13).

Von Staaten mit ausgeprägter Biotech-Industrie wird die Entwicklungshilfe vor allem dazu verwendet, gentechnisch veränderte Saaten in die Entwicklungs- und Schwellenländer einzuschleusen - mit fatalen Folgen, wie immer wieder berichtet wird; und natürlich ohne jede „Corporate social Responsibility".

Weitere Literatur und Hinweise zum Thema:
Neues aus Wissenschaft, natuerlicher Bienenhaltung und Apitherapie:
Apikultur und Supplement Apicultural Review Letters,Archiv
Naturwissenschaft und Science Review Letters

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Expertisen zur Gentechnik
Online-Bücher (in englischer Sprache):Side-Effects of Pesticides and crops modified by Agro-Biotechnology
 
 

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