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Ähnlich wie bei Bienenwachs, Wabenhonig und Propolis ist bei Bienenbrot die Herkunft des Rohstoffs und die Betriebsweise des Imkers sowie die Art der Ernte nicht zu vernachlässigen. Im Handel erhältliches "Perga" ist vollkommen ungeeignet, denn dabei handelt es sich um ein mit Hilfe einer Pollenstanze aus alten Brutwaben herausgelöstes, eine Woche lang getrocknetes Bienenbrot - also ein inzwischen denaturiertes, halb oxidiertes Bienenbrot, das in dieser Form keine einzige gesunde Biene zu sich nehmen würde. [1]
Kürzlich warnte Anatoly Okonchuk vom Moskauer Ausschuss für Lebensmittelsicherheit vor dem Verzehr von verstrahlten Pilzen, Blaubeeren, Brombeeren und weiteren Produkten. Auch Bienenprodukte wie Propolis, Pollen und Bienenbrot aus Osteuropa können betroffen sein. Allein im Juni wurden auf Moskaus Märkten 300 kg radioaktiv verseuchte Blaubeeren konfisziert, die aus Weißrussland stammen sollen. Leider ist dieses Problem nicht auf Osteuropa beschränkt. Um belastete Produkte ins westliche Ausland verkaufen zu können, werden sie umetikettiert und ein niedrigerer Strahlenwert angegeben. So wurde beispielsweise für eine Ladung Pfifferlinge aus Bulgarien eine Cäsium-Aktivität von 54 Becquerel/kg angegeben, die Stichprobenmessung lieferte hingegen einen Wert von 2470 Bq/kg. Andere Stichproben sollen sogar bis zu 8000 Bq/kg ergeben haben. Wenn EU-Kontrolleure belastete Produkte durch Stichproben entdecken, werden sie in der Regel umdeklariert in ein europäisches Nachbarland geschickt, durch das sie zuvor transportiert wurden. Auf diese Weise können zum Beispiel Früchte oder Bienenprodukte mit hoher radioaktiver Belastung von Zollbeamten zurück nach Deutschland geschickt werden, wo sie von ahnungslosen Verbrauchern gekauft und verzehrt werden. [1][4][5][10][11]
Wer mit der natürlichen Bienentherapie beginnt, sollte daher darauf achten, daß ursprüngliche und unbelastete Bienenprodukte verwendet werden wie zum Beispiel Wabenhonig, Wabenhonig mit Bienenbrot, Tropfhonig, Gelée Royale mit Tropfhonig und Roh-Propolis sowie Propolis-Tinktur (nach Rezeptur des Zentrums für natürliche Bienentherapie). Die bienen- oder apitherapeutischen Produkte, insbesondere Bienenbrot und Wabenhonig sollten von Imkern stammen, die nach den Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung zertifiziert sind, sonst kann eine Schädigung der Bienenerzeugnisse durch Hitzeeinwirkung oder Belastung mit Antibiotika, Radioaktivität, Insektiziden, Akariziden und Schwermetallen nicht ausgeschlossen werden. Wichtig ist auch, daß das Bienenbrot mit den ursprünglichen Naturwaben angeboten wird und nicht als "Perga" einzeln aus irgendwelchen mit Keimen und anderen Rückständen belasteten Brutwaben herausgelöst wurde und somit nicht nur mit Sauerstoff in Berührung gekommen ist, sondern auch solches Bienenbrot enthält, das von den Bienen überhaupt nicht mehr zum Verzehr vorgesehen war. Meist in älteren Brutwaben findet sich sogenannter "begrabener" Pollen. Dabei handelt es sich um mit Pestiziden kontaminierten Pollen, der von Bienen aussortiert, das heißt mit einer dicken Propolisschicht "begraben" wurde. Aber genau dieses Bienenbrot, oder zumindest Teile davon werden im Handel unter dem Namen "Perga" vertrieben. Die herkömmliche Wander-, Magazin- und Rähmchenbetriebsweise, übrigens auch die jetzt in Mode gekommene Bienenkistenimkerei - wie sie auch unter Bio-Imkern üblich ist - eignet sich grundsätzlich nicht für die Erzeugung apitherapeutischer Produkte, vor allem nicht für die Erzeugung von Bienenbrot und Wabenhonig. [1][2][3][4][5][6][7][8][9][12]
________________________________________________________________
[1]
Thiele, M. 2008: Bienenbrot: auf die Herkunft, die Betriebsweise des Imkers
und Art der Ernte kommt es an. Wie gewinne ich unbelastetes Bienenbrot
aus Naturbau nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße
Bienenhaltung? Api Review Letters 2008, 7, Nr. 294. Eine Produktliste
der Imkereien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung
kann hier eingesehen werden.
Mehr...
[2]
Thiele, M. 2009: Wie läßt sich die Belastung der Bienenprodukte
mit Antibiotika vermeiden und wie gewinnt man rückstandsfreie apitherapeutische
Bienenprodukte?
Apicultural Review Letters 2009, 8,Nr. 335
[3]
Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2011: Qualität
von Bienenwachs aus Naturwabenbau, Propolis, Pollen, Bienenbrot und Wabenhonig.
Presse-Mitteilung
[4]
Thiele, M. 2008: Welche Gifte sind heute im Bienenwachs und anderen Bienenprodukten
zu finden? Wie gewinne ich unbelastetes Bienenwachs aus Naturbau nach Richtlinien
des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung? Api Review
Letters 7, Nr. 273
[5]
Thiele, M. 2008: Propolis als Schadstoffspeicher und Bioindikator? Wie
gewinne ich unbelastetes Roh-Propolis aus Naturbau nach Richtlinien des
Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung? Api Review
Letters 7, Nr. 292
[6]
In Bezug auf krebserregende, biotechnologisch erzeugte Zuckerersatzstoffe
wie Isomalt und Aspartame siehe: Zentrum für wesensgemäße
Bienenhaltung 2010: Wabenhonig
und Tropfhonig statt Zucker, gefährliche Süßigkeiten aus
gentechnisch erzeugten Rohstoffen, "zuckerfreie" Getränke, Zuckerersatz-,
Zusatz- und Aromastoffe. Pressmitteilung
[7]
Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2011: Alte
Traditionen in Imkerei und Weinbau Pressemitteilung
[8]
siehe auch: Zweisemestrige
Ausbildung/Fortbildung natürliche Bienentherapie / Apitherapie im
Zentrum für soziale Medizin und natürliche Bienentherapie
[9]
Erfragen Sie: Bezugsquellen für unbelastetes deutsches Bienenbrot,
Bienenwachs aus Naturbau, echten deutschen Wabenhonig, Wabenhonig mit Bienenbrot,
Natur Honig (Tropfhonig aus Naturbauwaben), Propolis, Gelee Royal. Kontakt:
Zentrum
für wesensgemäße Bienenhaltung, e-mail: apitherapy@thiele-und-thiele-consult.de,
Tel.: 05652 917899. Oder siehe: Produktliste
[10]
N& H 10/2010, p. 56 - 57
[11]
Zentrum für natürliche Bienentherapie 2010: Natuerliche
Bienenwellness und Bienentherapie / Apitherapie II - bei Morbus Crohn,
Colitis ulcerosa, chronischen Darmentzündungen, Gastritis, Magengeschwüren,
Heliobacter-Infektion, Divertikulose, Prostatitis, Apicultural Review
Letters 2010, 9, 500
[12]
Zentrum für natürliche Bienentherapie 2010: Natuerliche
Bienenwellness und Bienentherapie / Apitherapie III - bei Erkrankungen
des zentralen Nervensystems: Multiple Sklerose (MS), Gedaechtnisstörungen,
Demenz, Alzheimer, Parkinsonsche Krankheit, Amyotrophische Lateralsklerose
(ALS), Apicultural Review Letters 2010, 9, 503
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