Worin
liegt die Kraft des Honigs?
Sicher sind den meisten
Menschen die kulinarischen Eigenschaften des Honigs bekannt - zumindest
des gewöhnlichen „Schleuderhonigs". Aber gerade die Kraft des Tropfhonigs,
des Waben- oder Scheibenhonigs oder des Wabenhonigs mit Bienenbrot
sind weniger bekannt. Letztere eignen sich nicht nur zur Vorbeugung und
Linderung von Erkältungskrankheiten. Früher wußte man,
daß es sinnvoll ist, in der Verlobungszeit viel Honig zu essen damit
später die Kinder kräftig und gut gestaltet zur Welt kommen.
Auch bei vielen Krankheiten ist die Kraft des Honigs sehr vorteilhaft.
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Bienenhonig ist mindestens
schon seit 12.000 Jahren bekannt. Insbesondere in Ägypten war die
Honigkultur verbreitet. Hier diente er in erster Linie zu kultischen und
medizinischen Zwecken. Aus Griechenland sind durch Hippokrates fast 300
verschiedene Honigheilmittel bekannt. Später ist die Kraft des
Honigs von Paracelsus und Rudolf Steiner wieder entdeckt worden: „So
zum Beispiel würde ich es, wenn man mehr einwirken könnte auf
die ganze, ich möchte sagen, soziale Medizin, außerordentlich
günstig finden, wenn Menschen gerade in der Verlobungszeit, also schon
vorbauend, Honig essen würden. Denn sie würden keine rachitischen
Kinder bekommen, weil im Honig diese Kraft liegt, wenn er weiter
durch den Menschen verbreitet wird, auf die Fortpflanzungskraft zu wirken,
nämlich den Kindern ordentliche Formen zu geben. Auf den Knochenbau
des Kindes hinüber wirkt der Honiggenuß der Eltern, namentlich
der Mutter ... Und dann ist insbesondere für Leute, die älter
werden, der Honig ein außerordentlich gesundes Nahrungsmittel, weil
er eigentlich unserem Körper Festigkeit gibt, richtig Festigkeit
gibt. .. der Honig enthält in sich die Kraft, dem Menschen Gestalt
zu geben, Festigkeit zu geben. ... So daß man sagen kann: Eigentlich
müßte der Honig-, der Bienenzucht, noch viel, viel mehr Aufmerksamkeit
zugewendet werden, als ihr zugewendet wird." Mehr
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Die Kraft des
Honigs liegt nicht nur darin, daß er bis zu 30 verschiedene Zuckerarten
enthält wie Frucht- u. Traubenzucker (wird vom Körper leicht
aufgenommen) und fast 200 nachgewiesene Begleitstoffe. Dazu zählen
organische Säuren, Fermente, Vitamine, Aromastoffe und Mineralstoffe
wie Phosphor, Eisen, Calcium, Kupfer, Mangan, Magnesium, Natrium, Kalium,
sowie viele antibakterielle Wirkstoffe (Inhibine die antibiotische Wirkung
haben). Die eigentliche Kraft des naturbelassenen Honigs liegt
allerdings im mit herkömmlichen Messinstrumenten nicht erfassbaren
Bereich. Trotzdem läßt sich die Wirkung einer Honigkur sehr
wohl feststellen.
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Die Honigverordnung
versteht unter Honig natursüßen Stoff, der von Honigbienen erzeugt
wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzenteile
oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen
saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen
Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren (Entzug von Wasser) und in
den Waben des Bienenstocks speichern und reifen lassen.
Die Deutschen sind
beim Honigverbrauch Weltmeister. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch
liegt bei rund 1,4 Kilogramm. Aber nur ein Viertel des deutschen Honigverbrauchs
kann aus heimischer Produktion gedeckt werden. Echter Deutscher Honig wird
nach DIB-Standard erzeugt. Der echte Deutsche Waben- oder Scheibenhonig
und Lauf- oder Tropfhonig läßt sich besonders gut in der artgerechten
oder wesensgemäßen Bienenhaltung erzeugen; diese Honige aus
artgerechter Bienenhaltung zeichnen sich durch besondere Qualitätsanforderungen
aus, die die Anforderungen der Honigverordnung, des deutschen Imkerbundes
(DIB), der EU-Bio-Verordnung und der deutschen Bio-Verbände übersteigen.
Erst in dieser Form zeigt sich die Kraft des Honigs.
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Honig hält sich
bei richtiger Aufbewahrung viele Monate und sogar Jahre. Man sollte jedoch
darauf achten, dass er immer kühl, trocken und dunkel gelagert wird.
Das Glas immer gut verschließen, da Honig schnell Feuchtigkeit und
störende Fremdgerüche annimmt. Wenn er richtig erzeugt und gelagert
wird, bleibt die Kraft des Honigs lange erhalten.
Die Kristallisation
hat keinen Einfluss auf die Honigqualität oder die Kraft des Honigs,
sie ist ein natürlicher Prozess. Bestimmte Sorten, wie Kleehonig,
kristallisieren sofort nach der Honigernte. Andere, Tannenhonig, kristallisieren
erst nach Jahren. Das liegt an dem unterschiedlichem Verhältnis von
Trauben- u. Fruchtzucker. Ist der Traubenzuckeranteil höher, dann
kristallisiert der Honig schneller u. fester aus. Honigglasaufschriften
wie: „Auslese" od. „Auswahl", „wabenecht" , „Imkerhonig" , "kalt geschleudert"
sind lediglich Floskeln, die nichts zu bedeuten haben. Der Honig kann trotzdem
denaturiert sein. Mehr lesen...
Aber Honig ist längst
nicht Honig, wenn auch der Produktionsvorgang (der Biene) immer der gleiche
ist. Denn das Endprodukt, welches durch Tropfen, Schleudern, Filtern oder
Pressen aus den Waben gewonnen wird, unterscheidet sich durch zahlreiche
Eigenschaften. So kann die Farbe von nahezu farblos bis dunkelbraun reichen.
Die Beschaffenheit kann flüssig, dickflüssig oder teilweise durchgehend
kristallin sein. Die Unterschiede in Geschmack und Aroma werden hauptsächlich
von der jeweiligen botanischen Herkunft bestimmt. Je nach Ausgangsstoff
unterscheidet man Blütenhonig und Honigtauhonig. Blütenhonig
stammt vollständig oder überwiegend aus dem Blütennektar.
Honigtauhonig hingegen stammt vom Honigtau zahlreicher Baumarten. Dies
sind Insekten-Ausscheidungen. Die Insekten haben zuvor das Versorgungssystem
von Pflanzen angestochen, die für sie brauchbaren Stoffe verwertet
und den Rest als Honigtau wieder ausgeschieden. Die Bienen sammeln diese
zuckerhaltigen Exkrete ein. Honigtauhonig ist stets dunkel, besonders mineralstoffreich
und besitzt ein malzig-würziges Aroma und ist eher eine Besonderheit.
Kraft des Honigs - hat
die Art und Weise der Gewinnung des Honigs Einfluß auf das Produkt
der Bienen?
1. Die Kraft
des Honigs ist besonders im Wabenhonig ausgeprägt. Waben- oder
Scheibenhonig (Jungfernhonig) ist Honig, der sich noch in den verdeckelten,
brutfreien Zellen der von Bienen selbst gebauten Waben befindet. Die Waben
werden geschnitten u. portionsweise in den Handel gebracht. Wabenhonig
ist ein Produkt, das keinerlei mechanische und thermische Behandlung (wie
Schleudern, Rühren, "Schmelzen, Auftauen") erfahren hat und somit
besonders hochwertig ist. Diese alte germanische Spezialität erfreut
sich deshalb zunehmender Beliebtheit. Allerdings werden immer wieder Testreihen
durchgeführt, in denen zum Teil 90 Prozent des Wabenhonigs beanstandet
werden. Meistens handelt es sich um Importhonig, der Brutreste und
Mittelwände enthält und mit Antibiotika oder Bienenabwehrmitteln
belastet ist. Aber auch einheimischer Wabenhonig ist betroffen, wenn er
nicht gemäß den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße
Bienenhaltung erzeugt und gewonnen wurde. Laut EU-Gesetzgebung sind sogar
künstliche Mittelwände im Wabenhonig erlaubt. - Wo gibt
es denn jetzt noch diese unverfälschte Spezialität der alten
Kelten und Germanen zu kaufen? Nähere Informationen und Bezugsquellen
zum echten Deutschen Wabenhonig/Scheibenhonig mit natürlicher Auskristallisierung
(nicht wärmebehandelt) sind im Zentrum
für wesensgemäße Bienenhaltung oder unter Phon: 05652-917899
erhältlich.
2. Honig mit
Wabenteilen enthält ein bis mehrere Stücke von Wabenhonig.
3. Die Kraft des
Honigs zeigen sich ganz besonders in einer sehr seltenen Spezialität:
Wabenhonig mit Bienenbrot (von den Bienen in neu gebaute Waben gelegter,
und mit einer Honigschicht abgedeckter Pollen). Informationen und Bezugsquellen
sind ebenfalls im
Zentrum für wesensgemäße
Bienenhaltung oder unter Phon: 05652-917899 erhältlich.
4. Tropfhonig (Laufhonig):
Die Kraft des Honigs zeigt sich auch noch gut im naturbelassenen
Tropfhonig. Diese Spezialität gilt nach Wabenhonig als der beste Honig.
Der Imker läßt den Honig aus den entdeckelten Waben fließen.
Diese Methode wird heute nur noch von sehr wenigen Imkern angewandt; in
Deutschland wird diese Methode hauptsächlich vom Zentrum für
wesensgemäße Bienenhaltung und den angeschlossenen zertifizierten
Partner-Imkereien praktiziert. Mehr
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5. Der meist verkaufte
Honig ist Schleuderhonig; er wird aus den entdeckelten Waben geschleudert
(in Zentrifuge). Er ist der gebräuchlichste im Handel. Die Kraft
des Honigs kommt in dieser Varietät nur noch in einer abgeschwächten
Form zum Ausdruck.
6. Beim Presshonig
werden die Waben gepresst oder der Honig wird durch Erwärmung auf
höchstens
45 Grad Celsius gewonnen. Auch hier ist die Kraft des Honigs nur
noch in geringem Maße vorhanden.
7. Neuerdings
wird die Kraft des Honigs fast komplett vernichtet: zum Beispiel
wenn Honig durch die sogenannte Ultrafiltration gefiltert - und damit in
gewisser Weise auch verfälscht wird; denn dieser Honig wird erhitzt
und durch keramische Filter gepresst. Er muß dann als Filterhonig
gekennzeichnet sein und enthält kaum noch honigtypische Bestandteile
wie Pollen. (In der Regel nur bei Importhonigen aus Ländern in denen
eine Kontaminierung des Honigs mit gentechnisch veränderten Pollen
zu befürchten ist)
8. Kunsthonig:
Ist ein dem Bienenhonig ähnliches, aber künstlich Hergestelltes,
Ersatzprodukt. Er besteht aus Invertzucker, der durch die Spaltung von
Rohrzucker künstlich erzeugt wird, aus Restzucker (Saccharose max.
20%), Stärkezucker od. Stärkesirup, Honigaroma, Karamell (=gebrannter
Zucker, der zur Farbgebung dient). Das Mischen von Kunsthonig mit echten
Bienenhonig ist erlaubt, der Verschnitt muß aber als Kunsthonig gekennzeichnet
sein! (Sehr billig und in der Regel nur im Supermarkt erhältlich).
9. Künstlicher
Wabenhonig: Mehr Infos...
Grundsätzlich
gilt, die Kraft des Honigs läßt sich mit herkömmlichen
Analyse Methoden nur unzureichend erfassen. Bei den üblichen Analysen
wird vergleichsweise brachial vorgegangen, weshalb Betrüger bei Lebensmittelkontrollen
oft leichtes Spiel haben. Mehr Infos...
Daher kann die Kraft
des Honigs sehr stark gemindert sein, vor allem wenn die Betriebsweise
des Imkers nicht bestimmten Richtlinien entspricht - die über die
Standards der ökologischen Bienenhaltung hinausgehen müssen.
Wichtiger als eine Analyse des Endproduktes ist die Herkunft des Rohstoffes
und die Betriebsweise des Imkers. Mehr
Infos...
Copyright:
Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung / Centre for ecological
Apiculture / Natural Apitherapy Research Center