130.
Brief
23.
April 2007
Die
Bienentherapeutische Bedeutung von Wabenhonig (Scheibenhonig), Frischpollen
bzw. Wabenhonig mit Bienenbrot wird immer noch unterschätzt. Krankheiten
wie Rheuma, Osteoporose, Paradontose, Allergien (Pollenallergien, Heuschnupfen)
und Haarausfall, kann durch regelmäßige Einnahme der oben genannten
Bienenerzeugnisse vorgebeugt werden; in der Regel ist auch eine Heilung
möglich. Wichtig ist nur, daß vorher der Schlafplatz auf geopathische
Störungen sowie künstliche elektromagnetische Felder (Hausstrom,
statische elektrische und/oder magnetische Felder im Wohnbereich, Mobilfunk,
Radar u.a.) untersucht wird.
„Grundsätzlich sind alle chronischen elektromagnetischen Belastungen des Körpers begleitet von Unverträglichkeiten / Allergien gegenüber Nahrungsmitteln und anderen Stoffen, massiven Veränderungen des Säure-Basen-Haushaltes und vielfachen gutartigen und bösartigen Erkrankungen, die mit anderen Diagnose- und Therapieansätzen nicht richtig fassbar und nicht erfolgreich zu therapieren sind. Bei Krebserkrankungen werden immer elektromagnetische Überlastungen aufgrund natürlicher oder künstlicher Phänomene gefunden." (Dr. Med. E. Herrmann, Geopathie und elektromagnetische Belastung)
Diese Störungen lassen sich durch neuere Meßtechniken gut ermitteln; außerdem ist die moderne Biophotonik in der Lage, sehr schnell und schmerzlos herauszufinden, gegen welche Lebensmittel oder Stoffe man allergisch ist.
Grundsätzlich ist eine Allergie immer ein nicht zu unterschätzendes Anzeichen, daß schon lange etwas nicht in Ordnung ist. Würde man jetzt nichts unternehmen, den Schlafplatz zum Beispiel nicht untersuchen lassen usw., können später schwere Krankheiten wie Krebs auftreten.
Die Schulmedizin tappt hier weitgehend im Dunkeln. Selbst die neueste Generation „Biologica" (gentechnisch hergestellte Medikamente) schafft mehr unangenehme Nebenwirkungen als daß sie eine sinnvolle Heilung herbeiführt. Hier einige Beispiele:
So solle das gentechnisch hergestellte Parathormon und der Wirkstoff Strontiumranelat den Knochenaufbau fördern - dies gelte aber „nicht für jeden Osteoporosepatienten" ((FAZ 2007/Nr. 90, p. N2). Es gibt gentechnisch hergestellte „Designer-Proteine", die zur Behandlung von Rheuma eingesetzt werden. Welche Folgen ihre langfristige Verwendung haben würde, konnte allerdings Niemand vorhersagen. „Schon bekannt ist das erhöhte Risiko für Infektionen, Herzschwäche, Lymphome, Autoimmunreaktionen und eine Entmarkung der Nervenscheiden. ... Das Risiko erwies sich als doppelt so hoch wie bei einer Therapie mit herkömmlichen Medikamenten" (FAZ 2007/Nr. 91, p. 34). Von einer zweifelhaften Berühmtheit ist auch das von der Firma Amgen herausgebrachte Medikament Epogen („Epo"), ein gentechnisch hergestelltes menschliches Hormon, das dazu dienen sollte die Produktion roter Blutkörperchen anzuregen, das aber vor allem als Dopingmittel bekannt wurde und fast 7 Milliarden Dollar in die Kassen von Amgen spülte. „Das entsprach annähernd der Hälfte des gesamten Konzernumsatzes von 14, 3 Milliarden Dollar. ... Bei Amgen-Medikamenten und einem konkurrierenden Mittel des Unternehmens Johnson & Johnson waren in Tests an Patienten schwerwiegende gesundheitliche Probleme aufgetreten. Infolgedessen forderte die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA Amgen im März auf, auf den Verpackungen von Epogen und Aranesp sogenannte „Black-Box"-Hinweise zu plazieren. Das sind in Amerika die stärksten möglichen Warnhinweise vor Nebenwirkungen" (FAZ 2007/Nr. 85, p. 17). Das will was heißen, wo die FDA doch sonst eine so zulassungsfreudige Behörde ist, und sogar Medikamente (zum Beispiel „Lipobay") zuläßt, die den Menschen statt zu heilen, direkt von den Lebenden zu den Toten befördert! Nach derartigen Nachrichten ist es nachvollziehbar, daß die Wagniskapitalgeber ihr Interesse an Biotechnologie verlieren (FAZ 2007/Nr. 93, p. 26).
Alle die hier zitierten gentechnischen Medikamente sind eigentlich völlig überflüssig, denn gegen Rheuma oder Mangel an roten Blutkörperchen gibt es seit Jahrtausenden die vorzüglichsten Mittel, nämlich Tropfhonig und Wabenhonig. In der Naturheilkunde wird damit schon lange gearbeitet. Rudolf Steiner hat in seinem interessanten Vortragszyklus „Über das Wesen der Bienen" einen Artikel von Dr. P. Emrich in der „Schweizerischen Bienen-Zeitung" vom März 1923 besprochen, in dem es um Honigkuren zur Steigerung der roten Blutkörperchen ging.
„Wir haben also einen elfjährigen Knaben; der hat acht Wochen eine Honigkur durchgemacht und hat dadurch eine sehr bedeutsame Verbesserung seiner Drüsen erlangt. Auch ein Lungenspitzenkatarrh ist besser geworden, und die roten Blutkörperchen, die eigentlich bedeutsamen Teile, sind von 53 Prozent auf 75 Prozent gestiegen. ... Die Versuche zeigen, daß Kinder in diesem Alter, also sagen wir ungefähr im schulpflichtigen Alter, von der Honigkur außerordentlich viel haben." (351/p.161)
„Und dann ist insbesondere für Leute, die älter werden, der Honig ein außerordentlich gesundes Nahrungsmittel, weil er eigentlich unserem Körper Festigkeit gibt, richtig Festigkeit gibt" (351/p.145).
Man sollte nur darauf achten, daß
die Bienenerzeugnisse nicht aus der üblichen Rähmchen und Magazinimkerei
stammen, sondern aus wesensgemäßer Bienenhaltung. Wer die „fortdauernde
Fruchtbarkeit bei der Bienenzucht" im Gegensatz zum kurzfristigen Aufschwung
in der künstlichen Bienenzucht fördern möchte (kuzfristig,
weil bereits etwa 1 Millionen Bienenvölker in den USA an der mysteriösen
Krankheit CCD gestorben sind), sollte sich an die Imkereien
des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung wenden.
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Die Kritischen Apikulturbriefe Vol.
4, Nr. 1-4 zuerst veröffentlicht 2005 bei Apiservices - Virtuelle
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die
Gesamtausgabe der Briefe erscheint in der Fachzeitschrift "Apikultur"