Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung

Was heißt fruchtbare und nachhaltige Bienenzucht
gemäß Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung und natürliche Bienentherapie?


Sinnvoll für Bienen und Imker, Sinnvoll für Mensch und Erde. Fruchtbare Bienenzucht im Solarzeitalter -
ohne Tierquälerei, d.h. ohne künstliche Königinnenzucht, Magazine, verdrahtete Rähmchen,
künstliche Wabenteile und fossile Energie
 

"Der Edle ist freundlich zu Tieren" Menzius (372 - 289 v. Chr.)

"Was vor allem nötig ist, ist, daß man die Dinge beim rechten Namen nennen kann." Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

"Angenommen, ein Mann stiehlt täglich seinem Nachbarn ein Huhn. Und es sagt jemand zu ihm: 'Das schickt sich nicht für einen anständigen Menschen.' Jener aber sagt: 'Ich will es einschränken und nur jeden Monat ein Huhn stehlen. Im nächsten Jahr dann will ich's aufgeben.' - Wenn man erkannt hat, daß etwas ungerecht ist, so muß man es sofort sein lassen und nicht bis zum nächsten Jahr warten." Menzius (372 - 289 v. Chr.)
 

Über das Wesen der Bienen, alte Traditionen in der Imkerei, Bio Honig, ökologischer Honig, Bio-Imkerei, biologische, ökologische Bienenhaltung in Oberträgerbeuten (Top bar hive), Honig Qualität, wo gibt es unbelastetes deutsches Bienenwachs aus Naturbau?, Kur mit Bienentherapeutischen Produkten wie Wabenhonig, Propolis, natürliches Bienenbrot und Natur Honig (Tropfhonig aus Naturbauwaben) - nicht zu verwechseln mit Bio Honig und Perga, Kurse zur wesensgemäßen Bienenhaltung

1. Eine harmonische Entwicklung des Bienenvolkes im Jahreslauf statt ausgiebiges Wandern mit den Bienenvölkern wie es leider auch bei Bio Imkern sehr verbreitet ist, weshalb Bio-Bienenprodukte mitunter stark mit Pestiziden belastet sein können, Bienenkommunikation, CCD, Quarks & Co, Apimondia Konferenz Ökologische Bienenhaltung
2. Standorte mit artenreicher Flora, keine Agro-Gentechnik und andere Umweltbelastungen, Graswurzelbewegung in Bayern und anderen Bundesländern gegen die grüne Gentechnik, Gentechnik-Desaster
3. Schwarmtrieb als natürliche Vermehrungsgrundlage, keine künstliche Königinnenzucht
4. Keine instrumentelle Besamung, kein Flügel-Beschneiden der Bienenkönigin oder andere künstliche Züchtungsmethoden, Bio-Imker
5. Honig-/Waben- Scheibenhonig-, Propolis- und Bienenwachsqualität: Keine Honigverfälschung durch Ultrafiltration, Keine Wärmebehandlung bei Honigernte und Abfüllung, keinen künstlichen Wabenhonig (z.B. "Bee-O-Pac-System", "Ross-Rounds", Hogg, Romanov)
6. Bienenwohnungen aus natürlichen Materialien, keine Fütterung mit Zucker, Sojamehl, Milchpulver oder functional food mit künstlich zugesetzten Vitaminen, kein "Abräumen"
7. Naturwabenbau durch die Bienen selbst, keine Kunststoffwaben, kein künstliches Wachs wie Paraffin oder Syncera, keine Pressing Methode, Biohonig, Perga
8. Heilmittel aus Stoffen, die natürliche Bestandteile des Honigs sind. Mehr Infos in Tageskursen, Fernkurs, Ausbildung zum natürlichen Bienenzüchter
9. Tropfhonig, Bienenbrot, Pollen, Propolis und Bienenwachs - Bienen wissen alles über ihre Spezialitäten und Delikatessen, Biohonig, Prozedur der Denaturierung bei Biohonig. Was heißt kalt geschleudert? Wird selbst Biohonig erhitzt?
10. Über das Wesen der Bienen
11. Wie erkenne ich Bienenerzeugnisse, die von Imkereien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung stammen? Es werden zunehmend Imker gesucht, die die Ausbildung zum natürlichen Bienenzüchter (Nr. 61) erfolgreich abgeschlossen haben!
12. Der Vorteil von Oberträgerbeuten, den sogenannten Top-bar-hives, im Gegensatz zur Magazin- und Warré-Beute oder "Bienenkiste"
 

1. Eine harmonische Entwicklung des Bienenvolkes im Jahreslauf

Es ist die Art und Weise der Bienenhaltung; die Förderung einer harmonischen bzw. natürlichen Entwicklung des Bienenvolkes im Jahreslauf. Darauf wird in der wesensgemäßen Bienenhaltung ein besonderes Augenmerk gerichtet. Leider wird in vielen Imkereien (auch Bio-Imkereien) dieser Punkt vernachlässigt. In den USA sind Imkerei-Betriebe mit 50.000 Völkern keine Seltenheit. Die Bienenvölker werden in Einheiten von 500 Völkern auf LKWs verladen und mit offenen Fluglöchern tagelang zum Teil mehr als 4.000 km weit transportiert. Die Haltungsbedingungen in Europa und speziell Deutschland sind ähnlich; die Rähmchen- und Magazinimkerei, die das Gegenteil einer artgerechten Bienenhaltung darstellt, ist weit verbreitet - auch unter Bio Imkern(!); ebenfalls wird ausgiebig mit den Bienen gewandert; 30.000 km pro Jahr sind für eine derartige Imkerei keine Seltenheit - weshalb CCD auch in Deutschland auftreten kann.

Ein ausgiebiges Wandern mit den Bienenvölkern ist leider auch bei Bio Imkern sehr verbreitet, weshalb Bio-Bienenprodukte mitunter stark mit Pestiziden und Antibiotika belastet sein können. Mehr...

Wir brauchen nicht irgendeine weitere Form der industriellen Bienenhaltung, sondern wesensgemäße Bienenhaltung im Zeitalter der "Solar Economy". Magazin-Imkerei und künstliche Zuchtmethoden sind Wirtschaftsformen aus dem vergangenen Zeitalter der fossilen Energie, das durch Raubbau an der Natur gekennzeichnet ist. "Solar Economy" heißt von Goethe und Beuys lernen; auf die Bienen bezogen heißt es, auf Tierquälerei verzichten (Apicultural Review letters 2007, 6, Nr. 195).

Eine "industrielle" Magazinimkerei wie sie leider auch bei Bio-Imkern zur Erzeugung von Bio-Honig anzutreffen ist, eine hohe Insekizidbelastung und gentechnisch veränderter Pollen führen mehr und mehr zu seltsamen Erkrankungen der Bienen weltweit. In der Regel bricht das Kommunikationssystem eines Bienenvolkes zusammen. "Colony Collapse Disorder" (CCD) ist die Folge (Apicultural Review letters 2007, 6, Nr. 116-121).

Film und Linkliste zum Thema Bienensterben im WDR bei der bemerkenswerten Sendung Quarks & Co:
Quarks & Co.
Weitere Links: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/0715/linktipps_bienen.jsp
Apimondia Konferenz Ökologische Bienenhaltung

Imkerei Kurse: zur artgerechten und wesensgemaessen Bienenhaltung ohne Magazine,  Rähmchen und künstliche Mittelwände: Man/Frau beginnt mit praktischen Imkereikursen für Anfänger, dem Fernkurs oder einem Tageskurs. Anmeldung unter: Tel. 05652-917899

Wer gar nicht mehr warten kann, beginnt sofort mit dem Fernkurs zur wesensgemaessen Bienenhaltung in Obertraegerbeuten: Anmeldeformular ausfüllen, ausdrucken und per Post oder e-mail an unten angegebene Adresse absenden!

Weiterbildung und Imkereibedarf:
Für Berufsimker oder Diejenigen, die es werden möchten, ist eine Weiterbildung im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung sinnvoll. Zudem können Beuten wie der Top-bar-hive, die nach den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung entworfen wurden, erworben werden - inklusive Top-bars. (Tel. 05652-917899)
Ausbildung/ Fortbildung zur  "Imkerei des Zentrums für wesensgemaesse Bienenhaltung"

Weitere Literatur:
Thiele, M. 2010: Bienenkiste, Warré oder Top bar hive - welcher Bienenkasten ist besonders für Anfänger und Hobbyimker gut geeignet? Presse Mitteilung

Förderung der alternativen Imkerei ohne Tierquälerei:
12 Wege wie Sie Bienenvölker schützen können. Mehr Infos...
 

2. Standorte mit artenreicher Flora, keine Agro-Gentechnik und andere Umweltbelastungen

Die Bienenvölker befinden sich auf Standorten mit natürlicher und artenreicher Flora, außerhalb von Gebieten der Agro-Gentechnik. Länder, die großflächig agrobiotechnisch veränderte Nutzpflanzen anbauen wie die USA, Kanada, China, Philippinen, Rumänien, Tschechei, Slovakei, Polen, Mexiko, Brasilien, Süd Afrika, Australien, Indien, Uruguay, Paraguay, Argentinien, Spanien, Portugal sind kaum noch in der Lage Bio-Honig, zertifizierte A-Klasse Bienen-Produkte sowie Apitherapie-Produkte zu erzeugen - vor allem wenn der Anbau genmanipulierter Feldfrüchte wie Raps, Soja und Mais außer Kontrolle gerät, wie dies zur Zeit in fast allen großen Honig-Exportländern der Fall ist (inklusive Rumänien, USA und Kanada). Bienenerzeugnisse aus Ländern, die in der Nähe von radioaktiv verseuchten Regionen oder aus Gebieten mit intensivem Obstanbau stammen, können ebenfalls nicht für apitherapeutische Zwecke verwendet werden.

Zum Thema grüne Gentechnik: Unabhängige Wissenschaftler entlarven das Versagen der zuständigen Behörden und zeigen die wirklichen, für Natur und Umwelt und die Gesundheit des Menschen schädigenden Wirkungen der Gentechnik auf. Die zuständigen Behörden in den USA werden gerichtlich gezwungen, geheime Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Danach hätte nie ein gentechnisch verändertes Samenkorn im Freiland ausgesät werden dürfen - weder zu wissenschaftlichen noch zu kommerziellen Zwecken. Erst recht hätten nie gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in die menschliche Nahrungskette gelangen dürfen. Mehr...

Gentechnik-Desaster: Die US Regierung zahlt jährlich Milliarden-Beträge an Farmer wegen der grünen Gentechnik. Farmer, die gentechnisch veränderte Planzen anbauen, können sich nur über Wasser halten durch die hohen Subventionen der US Regierung. Die gentechnische Verschmutzung durch heutige GVOs könnte theoretisch den Effekt der Globalen Erwärmung und des nuklearen Abfalls überdauern. Gentechnisch veränderte Zuckerrüben. Auch kleine Verunreinigungen können sehr schädlich sein, wie ein Beispiel zeigt. Eine Sorte tötete über 100 Amerikaner und hinterließ 5.000-10.000 Kranke und dauerhaft Geschädigte. Mehr...

Biosicherheit? Unwissenschaftliche Annahmen die Basis für Zulassungen gentechnisch veränderter Organismen? Sind möglicherweise giftige GMOs in die Umwelt freigesetzt worden? Reine Propaganda für die Biotechnologie wird als Wissenschaft verkauft. Mehr...

Gravierende Nebenwirkungen der grünen Gentechnik auf Honigbienen und andere Nutzinsekten siehe Zentrum für Lebensmittelsicherheit und Graswurzelbewegung "Zivilcourage":

Risiken der Agro-Biotechnologie
http://www.zivilcourage-miesbach.de/Bienen.html
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Die fünf wichtigsten gentechnisch veränderten Pflanzen sind Soja, Mais, Baumwolle, Raps und Zuckerrüben. Produkte die aus diesen Gentech-Pflanzen hergestellt werden wie Sirup, Apifonda, Zucker, Lecithine usw. sind giftiger als erwartet. Sogar FDA und EFSA haben über Jahre falsche Empfehlungen gegeben; sie haben kläglich versagt zusammen mit führenden Politikern
Graswurzelbewegung in Bayern und anderen Bundesländern gegen die grüne Gentechnik. www.zivilcourage-miesbach.de/Wichtige-Informationen.html
 

3. Schwarmtrieb als natürliche Vermehrungsgrundlage, keine künstliche Königinnenzucht

Wußten Sie, daß die meisten Imker, auch Bio-Imker (biologische/ ökologische Bienenhaltung nach EG-Öko-Verordnung und Richtlinien der meisten Bio-Verbände) ihre Bienenköniginnen aus Arbeiterinnen - larven großziehen lassen (sogenanntes "Umlarven")* obwohl dies gegen jede Vernunft und aus Sicht des Bienenwesens selbstverständlich ist, daß eine Königin nur eine gute Königin wird, die schon als Ei in einer speziellen runden Königinnenzelle gelegen hat und von Anfang an mit Gelee Royale, dem Königinnen-Futtersaft ernährt wurde? Zudem ist diese Technik nicht ganz ungefährlich. Wenn einzelne wenige Tiere tausendfach vermehrt werden, ist das nichts anderes als Massentierhaltung. Bei der Biene können durch Umlarven Tausende Königinnen jährlich von einer einzigen "Zuchtmutter" nachgezogen werden. Kommt dann noch die künstliche Besamung hinzu, hat die Natur keine Chance mehr, die züchterisch bedingte genetische Verarmung und damit Degeneration der Bienenvölker aufzuhalten.
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*) Dr. Gerhard Liebig praktiziert das Umlarven schon in seinen Anfängerkursen und nennt es "kommunale Völkervermehrung: gemeinsam macht es mehr Spaß: Auch das Umlarven kann man zusammen organisieren". Auch die Schwarmkontrolle ist alles andere als naturgemäß: "Sicherheitshalber schneide ich bei jeder Königin etwa drei Millimeter von der Flügelspitze eines großen Flügels ab. Falls ich die Weiselzelle übersehe und ein Schwarm ausziehen will, kann die Königin nur im Kreis fliegen und stürzt ab."
Liebig, G. 2009: Royaler Nachwuchs ohne Ende. Dbj 17, p. 226-228
Dbj 17, p. 211
 

4. Keine instrumentelle Besamung, kein Flügel-Beschneiden der Bienenkönigin oder andere künstliche Züchtungsmethoden, Bio-Imker

Wußten Sie, daß in vielen Fällen die Imker, auch Bio-Imker die Bienenköniginnen nicht mehr auf ihren traditionellen Hochzeitsflug ausfliegen lassen, sondern sie künstlich besamen? Damit sie nicht mehr ausschwärmen können, werden ihnen die Flügel beschnitten - eine Technik, die von vielen Ausbildern empfohlen wird*. Um dem Ganzen einen natürlicheren Anstrich zu geben, sprechen sie auch von "handbesamt" oder nehmen die Natur als Vorbild und meinen damit eine bestimmte Haltung der Königin im Schraubstock des Besamungsgerätes.
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*) Dr. Pia Aumeier zum Beispiel ist Beirätin für Umwelt- und Naturschutz beim Deutschen Imkerbund; ihr Verhältnis zur grünen Gentechnik ist mit dem von Dr. Elke Genersch und Dr. Liebig zu vergleichen (also Pro-Gentechnik); sie bietet zum Beispiel billige Kurse für Anfänger an ("geprüfter Freizeitimker", "Sachkundenachweis"); in ihrer Monatsbetrachtung für den Anfänger schreibt sie:"Iro Gnaden stechen nicht. Locker zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten, wird der Königin etwa ein Drittel eines Vorderflügels beschnitten." Nach Aumeier & Co "erleichtert das Zeichnen und Flügel-Beschneiden das Imkern und ist...für ihre Majestät kein schlimmer Eingriff." Das Verkleben der Antennen und Augen beim Kennzeichnen sei möglichst zu vermeiden - und wenn, sei dies auch nicht weiter tragisch; schließlich werde die Königin ohnehin nach einem Jahr "human" entsorgt: man solle sie nicht ertränken oder vergraben, sondern "zwischen den Fingern zerdrücken oder einfrieren."  (db 6/2008, p. 4-6, db 9/2008, p. 4-6, db 12/2008, p.4-6) in: Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 265 und Thiele, M. 2008: Schöne neue Bienenwelt. Staatliche Bieneninstitute, Bayer, BASF & Co. und das Bienenmonitoring. Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 276, 302 ), Siehe auch Artikel in Api Review Letters 2009, Vol. 8Nr. 325
 

5. Honig-, Waben-, Scheibenhonig-, Propolis- und Bienenwachsqualität: Keine Honigverfälschung durch Ultrafiltration, keine Wärmebehandlung bei Honigernte und Abfüllung

Seit August 2003 ist die Ultrafiltration* auch in der EU und in Deutschland erlaubt. Was heißt das? Laut Gesetz ist es erlaubt, durch Ultrafiltration honigtypische Bestandteile aus dem Honig zu entfernen - wodurch der Honigverfälschung Tür und Tor geöffnet sind. Gemäß den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung ist weder die Ultrafiltration noch eine Wärmebehandlung bei Ernte und Abfüllung erlaubt.

Wußten Sie schon, daß Wabenhonig /Scheibenhonig ein Produkt ist, das keinerlei mechanische und thermische Behandlung (wie Schleudern, Rühren, "Schmelzen, Auftauen") erfahren hat und somit ein besonders hochwertiges Produkt ist?

Wabenhonig erfreut sich deshalb zunehmender Beliebtheit. Allerdings werden immer wieder Testreihen durchgeführt, in denen zum Teil 90 Prozent des Wabenhonigs beanstandet werden.  Meistens handelt es sich um Importhonig, der Brutreste und Mittelwände (manchmal mit Paraffin verunreinigt) enthält oder mit Antibiotika und Bienenabwehrmitteln belastet ist.

Aber auch einheimischer Wabenhonig ist betroffen, wenn er nicht nach den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung erzeugt und gewonnen wurde. Laut EU-Gesetzgebung sind Plastikrahmen mit integrierten "Plastik-Kassetten" (z.B. "Bee-O-Pac-System" oder "Ross-Rounds") für die Wabenhoniggewinnung erlaubt - Methoden, die für die Bienen übrigens nichts anderes als Tierquälerei bedeuten - , ja sogar künstliche Mittelwände  im Wabenhonig selbst sind erlaubt, die auch bei deutschen Imkern mit Paraffin belastet sein können.

Leider sind nicht nur Milchpulver und Glyzerin (wird für Hustensaft und Hustentabletten verwendet) aus China vergiftet, sondern auch Bienenprodukte wie Propolis, Gelée Royale, Perga, Bienenwachs, Honig, die vielfach über Drittländer aus China bezogen werden. Über 500 Tote soll es schon gegeben haben. (Siehe auch Kap. 9)

Auch Propolis, Pollen und Bienenbrot kann sehr stark belastet sein, vor allem wenn die Betriebsweise des Imkers nicht den Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung entspricht. Zudem sind die Methoden der Propolis-Gewinnung oft alles andere als bienengemäß. In manchen Ländern, zum Beispiel Brasilien, werden immer wieder Löcher in die Beutenwand gebohrt, die von den Bienen innerhalb weniger Wochen mit Propolis verschlossen werden, da sie natürlich das eindringende Licht und den Luftzug erheblich stören. Dies führt zu den in der Literatur beschriebenen Stress-Symptomen innerhalb eines Bienenvolkes. [1][2][3]

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*) durch Ultrafiltration ist es besonders leicht, Honig zu verfälschen, zum Beispiel mit Glucosesirupen. Solche Verschnitte lassen sich mit dem analytischen Instrumentarium der meisten staatlichen Untersuchungsämter nicht mehr erkennen. Manchmal entdecken Fachleute auch vollsynthetischen Honig. Er wird von den Fälschern sogar speziell für die Analytiker präpariert, etwa durch Zugabe von Pollen und bestimmten Enzymen, an denen nichts ahnende Chemiker dann die Qualität des vermeintlichen Honigs messen. "Gehäuft traten derartige Verstöße", kommentiert ein chemisches Untersuchungsamt die Lage, "beim ambulanten Verkauf an der Straße, an Parkplätzen von touristischen Zentren oder in Andenkenläden auf" Vergl. Pollmer, U. 2007: Wohl bekomm's. Was sie vor dem Einkauf über Lebensmittel Wissen sollten. Köln, KiWi und Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 265
[1] Thiele, M. 2008: Propolis als Schadstoffspeicher und Bioindikator? Wie gewinne ich unbelastetes Roh-Propolis aus Naturbau nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung? Api Review Letters 2008, 7, Nr. 292
[2] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Biohonig, alte Traditionen in Imkerei und Weinbau. Pressemitteilung
[3] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Qualität von Bienenwachs aus Naturwabenbau, Propolis, Pollen, Bienenbrot und Wabenhonig - Knete aus Bienenwachs (Quality of Beeswax from naturally built combs, raw honey, comb in the comb, comb honey, pollen, beesbread and propolis) Pressemitteilung

Weitere Informationen: siehe Kap. Honig, Pollen, Propolis und Bienenwachs
Natürliches Bienenbrot
Bezugsquellen: Produktliste
 

6. Bienenwohnungen aus natürlichen Materialien, Keine Fütterung mit Zuckersirup (Maisstärkesirup), Zuckerteigen, Sojamehl, Milchpulver oder Functional Food, kein "Abräumen"

Entweder aus Stroh, Lehm oder Holz.

Nicht zugelassen gemäß Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung sind:
Bienenkästen aus Styropor, Rähmchen, Mittelwände und Waben aus Plastik,
Gedrahtete Holzrähmchen,
künstlich hergestellte Mittelwände aus Bienenwachs,
Mittelwände aus Kunstwachs,
Bienenkästen aus Fiber-Zement (Zement und Asbest),
Polystyrene, Aluminium-Trennwände, Aluminium auf der Beuteninnenseite (um Bienen vom Ankauen der Styroporbeuten abzuhalten),  „Wolkenkratzerbienenkästen",
Drehrahmenbeuten,
Beuten, die das Bienenvolk in mehrere Partitionen aufteilen (Magazinbeuten),
Bausperre aus Holz oder Plastik (verhindert Naturbau der Bienen)

keine Fütterung mit Zuckersirup (Maisstärke- sirup), Zuckerteigen, Sojamehl, Milchpulver oder functional food, kein "Abräumen"

Wußten Sie, daß die meisten Imker den Bienen den ganzen Honig wegnehmen - auch die Randwaben des Brutraums? Sie nennen es "das Abräumen"!

Im Gegensatz zur biologischen Bienenhaltung - und der meisten Imkerverbände wie Deutscher Berufsimkerbund (DBIB), mellifera e.V., Bioland, Deutscher Imkerbund (DIB) - ist in der wesensgemäßen Bienenhaltung nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung die Fütterung der Bienenvölker mit Zucker, Zuckersirup oder Zuckerteigen sowie functional food nicht zulässig. Die Bienen behalten genügend Vorräte für den Winter. Die Fütterung mit Sojamehl und Milchpulver ist ebenfalls nicht zugelassen.  [4][5][6][7][9]

Im Übrigen enthalten Zuckersirup und Zuckerteige wie sie von der Mehrzahl der Imker als Winterfutter verwendet und von staatl. Bieneninstituten in Lehrgängen oder preiswerten Kursen (Dr. Pia Aumeier von der Uni Bochum) empfohlen werden, "unschlagbar billigen" Maisstärkesirup bzw. Glucosesirup, der aus Gentechnisch veränderten Rohstoffen mit Hilfe von Salzsäure gewonnen wird. Hinzu kommt, daß Enzyme (Fermente) wie Dextranasen und Pullulanasen zur Herstellung von Kristallzucker oder Glucosesirup inzwischen auch gentechnisch aus Mikroorganismen hergestellt werden.[1][2]

Viele Imker - auch Bioimker - füttern übrigens nicht nur Zuckersirup sondern auch Sojamehl und Trockenmagermilch bzw. Milchpulver - und zwar nicht nur nach der Honigernte, sondern auch als Trachtlückenfütterung unmittelbar vor einer Honigernte (Ein Österreichischer Imker schreibt allen Ernstes: "Ich füttere etwa 2 Liter Zuckerwasser pro trachtlose Woche"). Selbst wenn nach der Honigernte gefüttert wurde, lassen sich sowohl Reste der Zuckerfütterung als auch Reste von Sojamehl und Milchpulver in den Bienenprodukten (Honig, Wabenhonig, "Perga", Propolis) nachweisen, ganz egal ob sie nun mit Melamin oder gentechnisch verseuchten Substanzen verunreinigt sind oder nicht. [3][8][9]

Der Imker - von Natur aus ein Gegner der Gentechnik - schwächt also nicht nur die Honigbiene sondern  fördert mit der künstlichen Fütterung sowohl die Lemon-Markets als auch die Gentechnik-Industrie! Mehr...

Zudem gibt es inzwischen auch Zucker von gentechnisch veränderten Zuckerrüben, der in Deutschland legal verkauft werden darf. Mehr...
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[1] Pollmer, U. et al. 2007: Lexikon der populären Ernährungsirrtümer. Frankfurt/Main, Eichborn
[2] Thiele, M. 2008: "Schrottprodukte" auch in Bio-Supermärkten? Neues von den "Lemon-Markets". Science Review Letters 2008, 7,Nr. 256
[3] Thiele, M. 2009: Über die Folgen des "Abräumens". Die unter Imkern übliche Fütterung der Bienen mit Zuckersirup, Sojamehl und Milchpulver fördert nicht nur die Gentechnik- Industrie. Api Review Letters 2009, 8, Nr. 327
[4] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und natürliche Bienentherapie 2009: Medical Wellness - Natürliche Bienentherapie und A-Klasse-Wabenhonig statt Functional Food. Pressemitteilung
[5] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Wabenhonig und Tropfhonig statt Zucker, gefährliche Süßigkeiten aus gentechnisch erzeugten Rohstoffen, "zuckerfreie" Getränke, Zuckerersatz-, Zusatz- und Aromastoffe. Pressemitteilung
[6] Thiele, M. 2009: Functional Food für Bienen? Künstlich zugesetzte Vitamine, Proteine, Eisen usw. sind für Menschen nachweislich schädlich. Api Review Letters 2009, 8, Nr. 328, db 3/2009, p. 30
[7] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Ausbildung / Fortbildung zum natürlichen Bienenzüchter des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung. Natürliche Bienenzucht ohne Rähmchen, Zuckerfütterung, Tierquälerei. Api Review Letters 2009, 8, Nr. 325
[8] Gritsch, H. 2009: Imkern im Mai. Absperrgitter, Schwarmverhinderung, Trachtlückenfütterung. Die Biene 145, p.4-6
[9] Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2009: Alte Traditionen in Imkerei und Weinbau. Pressemitteilung
 

7. Naturwabenbau durch die Bienen selbst, keine Kunststoffwaben, kein künstliches Wachs wie Paraffin oder Syncera, keine Pressing Methode / Wolkenkratzerbienenkästen

Wußten Sie, daß das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung die einzige Institution in Deutschland ist, in der die Bienen ausschließlich in Oberträgerbeuten. (Top-Bar-Hives) gehalten werden, d.h. ihre Waben ohne Rähmchenbegrenzung selbst bauen dürfen, im Gegensatz zu Bienen von Imkern, die Plastikwaben in Styroporkästen, verdrahtete Mittelwände, verwinkelte Holzrähmchen oder Kunstwachs vorgesetzt bekommen, oder gar in sogenannten "Wolkenkratzerbienenkästen" mit bis zu sechs Königinnen pro Volk (!) leben müssen - praktiziert  in der unökologischen und im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung nicht zugelassenen Technik der "Pressing-methode"? (Api review letters 2006, 5, 70)

Leider sind die Methoden der Honig-, Pollen- , Propolis- und Gelée Royal Gewinnung oft alles andere als bienengemäß. In manchen Ländern, zum Beispiel Brasilien, werden immer wieder Löcher in die Beutenwand gebohrt, die von den Bienen innerhalb weniger Wochen mit Propolis verschlossen werden, da sie natürlich das eindringende Licht und den Luftzug erheblich stören. Dies führt zu den in der Literatur beschriebenen Stress-Symptomen innerhalb eines Bienenvolkes. Der Gipfel allerdings ist die Honig- und Gelée Royal Gewinnung mittels 6-Königinnen Völkern: Vor allem in China, insbesondere in den Provinzen Jiangsu und Zhejang, läßt man bis zu 6 Bienenköniginnen in einem Volk frei herumlaufen und Eier legen. In der Natur gibt es soetwas nicht; die Königinnen würden sich gegenseitig bekämpfen. Um das auszuschließen, schneidet der chinesische Imker "Ihnen mit einer kleinen Schere ein Drittel bis zur Hälfte der beiden Kiefer ab". Jedes Jahr produzieren diese Imker mehr als 2.000 Tonnen Gelée Royal. Das entspricht 90 % der weltweiten Erntemenge. In China gibt es sogar Universitäten und Zuchtstationen, in denen gelehrt wird, wie man Bienen auf derart widernatürliche Weise halten kann. Ähnlich funktionieren sogenannte Wolkenkratzerbienenkästen: hier werden die Bienenköniginnen durch Gitter voneinander getrennt; ein deutscher Imker schreibt dazu, er halte es nicht für Tierquälerei, mehrere Königinnen in einem Volk zu halten, denn seine Art der Tierquälerei sei ja nicht so offensichtlich, was auch der Sichtweise vieler Bio-Imker entgegen kommen würde.

Daher sind die Standards des Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung geeignet um bienentherapeutische Produkte zu erzeugen wie zum Beispiel Natur Honig (Tropfhonig aus Naturbauwaben - nicht zu verwechseln mit Bio Honig), Wabenhonig /Scheibenhonig und Waben- /Scheibenhonig mit Bienenbrot (nicht zu verwechseln mit dem im Handel erhältlichen Perga) sowie 100% deutsches Bienenwachs aus Naturbau zum Beispiel für Bienenwachsknete ohne künstliche Zusatzstoffe

Bienentherapeutische Produkte können sinnvoll verwendet werden für Diäten und Therapien oder eine Honig Kur mit Natur Honig (Tropfhonig aus Naturbauwaben), Wabenhonig, Bienenbrot, Gelée Royale und Propolis-Tinktur zum Beispiel bei Heuschnupfen oder zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Wußten Sie, daß das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung weltweit die einzige Institution ist, in der eine Ausbildung zum Imker möglich ist, also zum Bienenhalter, der seine Imkerei bienengemäß führt und damit zur zertifizierten "Imkerei des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung" anerkannt wird?. Wie funktioniert's? Man/Frau beginnt mit Kursen zur wesensgemäßen Bienenhaltung in Oberträgerbeuten (Top-bar-hives).
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Thiele, M. 2010: Tierquälerei pur - vor allem in China: Honig- und Gelée Royal Gewinnung. Api Review Letters 9, Nr. 445
 
 

8. Heilmittel für die Bienenvölker aus Stoffen, die natürliche Bestandteile des Honigs sind

Imker des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung kommen in der Regel ohne Varroabehandlung aus. Wie funktioniert's? Hobby-Imker sollten den Fernkurs und Tageskurse belegen: Fernkurs "wesensgemäße Bienenhaltung in Oberträgerbeuten (Top-bar-hives) für Anfänger" /
praktische Kurse zur wesensgemäßen Bienenhaltung

Für Berufsimker ist eine Weiterbildung im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung sinnvoll. Zudem können Top-bar-hives, die nach den Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung entworfen wurden, erworben werden - inklusive Top.bars. (Tel. 05652-917899)
 

9. Wabenhonig, Tropfhonig, Bienenbrot, Pollen, Propolis, GR und Bienenwachs - für alternative Medizin, ganzheitliche Apitherapie und Kosmetik

Honig, Bienenbrot, Pollen, Propolis und Bienenwachs wie es von den Bienen geliefert wird - aus wesensgemäßer Bienenhaltung:

Kulinarische und gleichzeitig bienentherapeutische Spezialitäten und Delikatessen, wie sie in keinem Delikatessen-Geschäft zu bekommen sind: echter deutscher Wabenhonig /Scheibenhonig mit natürlicher Auskristallisierung (nicht wärmebehandelt), die seltene Spezialität Wabenhonig/ Scheibenhonig mit Bienenbrot und Natur Honig (Tropfhonig / Laufhonig aus Naturbauwaben weder geschleudert und gerührt noch erhitzt vor der Abfüllung) sowie deutschen Frühjahrspollen, Propolis, Gelée Royale. Darüber hinaus gibt es 100% reines und rückstandsfreies, deutsches Bienenwachs von Naturbauwaben (geeignet zum plastizieren für Kinder, für kosmetische Zwecke und für die Bienentherapie) Hier geht's zur Produktliste

Wenn Sie zertifizierte Mitgliedsbetriebe in Ihrer Nähe suchen, kontaktieren Sie bitte das Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung (Adresse siehe unten).

Jeder kann entweder mit dem Kauf der Bienenprodukte aus dem Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung oder mit seiner Patenschaft oder Mitgliedschaft „die fortdauernde Fruchtbarkeit bei der Bienenzucht" (Steiner) im Gegensatz zum kurzfristigen Aufschwung in der künstlichen Bienenzucht unterstützen. Jetzt Mitglied werden oder Patenschaft übernehmen!

Er kann durch Schnupperkurse einen kleinen Einblick in die artgerechte / wesensgemäße Bienenhaltung bekommen. Und als Imker durch praktische Zertifikatkurse sich selbst aktiv an der Produktion hochwertiger Nahrungsmittel (Bienenerzeugnisse) beteiligen. Nach erfolgreichem Abschluß der Zertifikatkurse kann der Imker Bienenerzeugnisse mit unserem Label und nach unseren Kriterien erzeugen und verkaufen.

Wußten Sie, daß viele Honige - auch Biohonige, die im Supermarkt als „Imkerhonig", "reine Imkerauslese", "Flotte Biene" oder „wabenecht" angepriesen werden, in der Regel zu 99 Prozent zusammengemischte Importhonige sind - zumeist aus China?  Auf dem Etikett steht dann die wenig aussagekräftige Floskel: "Mischung von Honig aus EG-Ländern mit Honig aus Nicht-EG-Ländern." Nicht selten kamen Aluminiumschleudern zum Einsatz oder man findet Kunsthonig [1], rückverflüssigtes Honigpulver [1] oder andere kommerziell interessante Schummeleien wie Honig aus Reifungsautomaten [2]

Wußten Sie, daß Lebensmittel (Schweine-, Geflügel-, Kaninchenfleisch, Milchprodukte und Bienenerzeugnisse wie Honig, Propolis, Perga usw.) aus China zum Teil so mit Umweltchemikalien und Tierarzneimittelrückständen  wie Chloramphenicol (zerstört das Knochenmark der Kinder), Tetracyclinen und Sulfonamiden belastet sind, daß die EU zeitweise ein Importverbot für tierische Erzeugnisse verhängt? Wußten Sie, daß der Verbraucher damit ein gesundheitliches Risiko eingehen kann? Ähnliches gilt für Wabenhonige, die inzwischen auch in Supermärkten angeboten werden - hinzu kommt, daß das Wachs mit Paraffin verunreinigt sein kann [3]

Wußten Sie, daß auch Biohonig (EG-Bio, Deutsches Bio-Siegel, Bioland usw.) vor der Abfüllung erhitzt wird? Mehr...

Wußten Sie, daß der Schriftzug  "kalt geschleudert" auf Honig oder Biohonig im Supermarkt reine Verbrauchertäuschung ist und in Wirklichkeit "heiß abgefüllt" bedeutet? Wenn Alnatura schreibt: "Bio-Honige sind kaltgeschleudert und werden lediglich durch Filtern von Wachsresten befreit und dann abgefüllt", heißt das soviel wie: nach dem Schleudern beginnt die eigentliche Prozedur der Denaturierung der Biohonige: Der Biohonig wird durch ein ausgeklügeltes Pump- und Rohrleitungssystem in  doppelwandig beheizte Rührwerke zur Aufbereitung und Homogenisierung des Biohonigs geleitet oder man läßt ihn wahlweise durch Heizspiralen (Melitherm) laufen.  Übrigens verkaufen nicht nur Supermärkte wie Aldi, Lidl & Co sondern auch Bio-Supermärkte wie Alnatura, DM & Co, Honig von Imkereien, deren Ziel es ist, auf Kosten der Bienengesundheit möglichst hohe Erträge zu erzielen und aus diesem Grund für die Bienen schädliche Praktiken anwenden: künstliche Besamung der Bienenkönigin, Massentierzucht (Umlarven), Zuckerfütterung, Verwendung von gedrahteten und mit künsrlichen Wabenteilen versehenen Rähmchen, Zerteilung des Brutnestes durch Magazinimkerei. Damit der Verbraucher dies nicht gleich durchschaut, wird zum Beispiel eine Spendenaktion gestartet: mit jedem gekauften Glas könne man die "Natur erhalten & Genuss erleben" oder "gut sein zu den Bienen (beegood)". Tatsache ist jedoch, daß derartigen Aktionen den Bienen eher schaden als helfen. [4][5][6]

Wer wirklich den Bienen helfen will, kann zum Beispiel Produkte von zertifizierten Imkereien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung  oder eine Bienenpatenschaft erwerben.

Wußten Sie, daß Bio-Bienenerzeugnisse wie Honig, Propolis, Perga, Bienenwachs mit Pestiziden und Antibiotika belastet sein können? Mehr...

Wußten Sie, daß viele Imker und Bioimker nachts kaum schlafen können, weil sie ihren Honig immer wider rühren und aufwärmen müssen? Mehr...

Neuere Untersuchungen zeigen, daß Landwirtschaft und Umwelt das Bienenwachs relativ wenig belasten. Die Imkerei selbst ist die Kontaminationsquelle. Die größte Bedeutung fällt dabei den Varroabekämpfungsmitteln zu und dem Wachsmottenmittel Paradichlorbenzol (PDCB). Eine erhöhte Coumaphos-Konzentration im Wachs kann auf Königinnen sogar toxisch wirken. Ungünstige Auswirkungen auf Brut und Bienengesundheit sind auch bei niedrigeren Wachskonzentrationen nicht auszuschließen. Die Anhäufung von Varroaziden im Wabenwachs führt zu einer Art von „Dauerbehandlung" der Varroa, die Resistenzen verursachen kann.

Für Bienenwachs, das in der Pharmazie verwendet wird, wird Rückstandsfreiheit gefordert. Eine sichere Umstellung zu rückstandsfreiem Wachs ist nur möglich, wenn das eigene Wachs konsequent durch rückstandsfreies Wachs ersetzt wird. Zurzeit gibt es auf dem europäischen Markt kein unbelastetes Wachs. Solches muß aus Afrika importiert werden - Nur im Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und den entsprechend zertifizierten Imkereien ist noch unbelastetes Bienenwachs zu bekommen, da hier völlig ohne Mittelwände gearbeitet wird und das Bienenwachs aus Naturbauwaben gewonnen wird. [3]
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[1] Die Lebensmittelwirtschaft reagiert auf die zunehmende Wertschätzung des Honigs durch den Verbraucher. Sie bietet Produkte wie Kekse oder Schokolade "mit Honig statt Zucker" an. Anbieter nutzen das ausgeklügelte deutsche Kennzeichnungsrecht: Weil Honig klebt und deshalb schlecht zu dosieren ist, nimmt man lieber Honigpulver. Dieses enthält aber nicht selten Glucosesirup, letztlich also Zucker. Man braucht ihn, um die Trocknung des Honigs zu beschleunigen. Nach Wasserzugabe darf die Mixtur in der Zutatenliste als "Honig" deklariert werden - natürlich ohne Hinweis auf den Glucosesirup. Früher hätte man das Konstrukt als "Kunsthonig" bezeichnet. Vergl. Pollmer, U. 2007: Wohl bekomm's. Was sie vor dem Einkauf über Lebensmittel Wissen sollten. Köln, KiWi und Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 265
[2] Eine Methode, die in China weit verbreitet ist: wenn der Imker nicht warten will, bis die Bienen den Honig eingedickt und die Waben verdeckelt haben, wird dem unreif geernteten Honig überschüssiges Wasser mit Wärme entzogen. Siehe Anmerk. 1
[3] Apicultural Review letters 2006, 5, Nr.32
[4] Thiele, M. 2008: "Schrottprodukte" auch in Bio-Supermärkten? Neues von den "Lemon-Markets". Science Review Letters 2008, 7,Nr. 256/ Nr. 284
[5] Dbj 10/2008, p. 41
[6] Alnatura 2009: Honig 03/09
 

10. Über das Wesen der Bienen

Wußten Sie, daß der Begründer der Waldorfschule und biologisch-dynamischen Landwirtschaft (Dr. Rudolf Steiner) die Bienenzucht für so wichtig erachtete, daß er 1923 einen Vortragszyklus „Über das Wesen der Bienen" startete?

Ihm ging es um „die fortdauernde Fruchtbarkeit bei der Bienenzucht" im Gegensatz zum kurzfristigen Aufschwung in der künstlichen Bienenzucht. Ähnlich wie in der übrigen Landwirtschaft gelte auch hier, daß es etwas anderes sei, ob man der Natur ihren Lauf lasse und sie nur in richtige Bahnen bringe, oder wenn man etwas künstliches in die Sache hineinbringe.

Interessante Vergleiche lassen sich finden, z.B. Arbeiterinnen und Blutzellen, Drohnen und Nervenzellen, Bienen und Wespen (Bienen als in alten Zeiten herüber gezüchtete Wespen); er spricht über die Bedeutung der Insekten im Naturhaushalt (wichtiger als die Bestäubung der Pflanzen, ist die Verteilung der Ameisensäure); über das Schwärmen, das den Bienen ein wichtiges Bedürfnis sei (steht im Zusammenhang mit dem Bienengift und den drei winzigen Augen an der Stirn, über die die Wissenschaft bisher nichts herausgefunden hat - was aber auch kein Wunder ist, da zur Zeit nur 1 % des Verhaltens der Bienen überhaupt von Wissenschaftlern entdeckt und dokumentiert ist.)

Er spricht vom Verhältnis zwischen Verstand und Ameisensäure (die ja im Honig und Bienengift enthalten ist), davon, daß zuwenig Ameisensäure im menschlichen Körper, Seele und Geist nicht mehr zusammenhalte.

Mit anderen Worten: Für die Bienenzucht müsse jeder Mensch eigentlich das allergrößte Interesse haben, „weil von der Bienenzucht wirklich mehr, als man denkt, im menschlichen Leben abhängt".

Bienen halten und Bienenweidepflanzen anbauen: Die Arbeit mit Bienen - insbesondere wenn sie nicht in der für Bienen und Bienenzüchter ungesunden Rähmchenbetriebsweise gehalten werden, ist besser als jede Diät. Zudem können natürliche Bienenprodukte (zum Beispiel Bienenbrot in Naturwaben statt Perga) gestörte organische Funktionen regulieren und geschwächte Stoffwechselvorgänge harmonisch wiederherstellen - sowohl Untergewicht oder Magerkeitszustände in allen Formen als auch Fettleibigkeit  Mehr...

Weitere Literatur:
Apicultural Review letters 2005, 4, Nr.1
Apicultural Review letters 2007: Natur und Kunst bei Goethe und Beuys - Bienen, Wissenschaft und die Zukunft der „solar economy" (Heft 6, Nr. 195)
Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung 2008: Warum schwärmen die Bienen? Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 239.
 

11. Der Vorteil von Oberträgerbeuten, den sogenannten Top-bar-hives, im Gegensatz zur Magazin- und Warrébeute oder "Bienenkiste"

Warum brauchen wir eine komplizierte Technik? Eine Top-bar Imkerei - zertifiziert nach Richtlinien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung - ist eine dem Menschen angepaßte Technologie. Wir würden jedem, der über Bienenhaltung nachdenkt, empfehlen, sich mit diesem System auseinanderzusetzen als mit dem, welches üblicherweise Verwendung findet.

In den Apicultural Review Letters wird immer wieder über sogenannte „Bio-Imker" berichtet und ihre Betriebsweisen, die bei näherem Hinschauen eigentlich nichts mit einer wesensgemäßen Bienenhaltung zu tun haben: Was verstehen Bio-Imker unter Begriffen wie Imkereikompetenz" , „imkerlicher Kultivierung", artgerechte, aber handhabbare Bienenhaltung" „Brutnest als Einheit"? Nach einem Bio-Imker beruhe die Ökologische Imkerei auf drei Säulen, die „miteinander in einem inneren Zusammenhang stehen" Eine davon sei: „Es ist gute imkerliche Praxis, das Brutnest als Einheit zu betrachten." Es wird eben nicht als Einheit betrachtet, und zwar von herkömmlichen Imkern und Bio-Imkern gleichermaßen.

Die Gabe von gedrahteten Rähmchen und Mittelwänden ist generell zulässig - auch bei Demeter. Das heißt doch, in das gesamte Volk werden mit Drähten durchzogene Holzstückchen zusammen mit vorgestanzten Wachsplatten hineingehängt. Nur Demeter versucht mit längeren Waben zu arbeiten, die jedoch gänzlich unpraktisch sind und nicht ausschließlich als wesensgemäß bezeichnet werden können. Demeter schreibt zwar in seinen Richtlinien vor, daß „Waben und Brut über den Bau von Naturwaben gemäß dem Entwicklungsverlauf des Bienenvolkes wachsen können müssen, ohne von Rähmchenleisten durchtrennt zu werden", dennoch laufen die Waben nicht natürlich nach unten aus, sondern sind in Draht und Rähmchen eingefaßt. Auch die Bienenkiste, die von Mellifera e.V. entwickelt wurde und oft als "artgerechteste" Haltung bezeichnet wird, enthält künstliche Wabenteile. Selbst die heute viel gepriesene Warré-Beute kann nicht unbedingt als bienenfreundlich bezeichnet werden, wie kürzlich gezeigt wurde. [5][6]

Als wesensgemäßer oder bienengemäßer [1] kann der natürliche Wabenbau zum Beispiel in einem Strohkorb, einer Klotzbeute (Stabilbau) oder einer Oberträgerbeute (Mobilbau), den sogenannten Top-bar-hives, wie sie in den Imkereien des Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung zu finden sind, bezeichnet werden. [2][3][4][5][6][7]
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[1] Leider gibt es viele Vereine, Organisationen und Autoren, die von einer bienengemäßen Imkrei reden, aber nachweislich eine mehr oder weniger künstliche Bienenzucht betreiben. Dazu zählen zum Beispiel: der deutsche Imkerbund e.V., die Organic Beekeeping Society, der "Friedfertige Landbau" Mellifera e.V. mit " Bee Good ", "Bienenkiste", Demeter oder Bioland sowie Autoren wie Claudia Bentzien, Utto Baumgartner, Michael Weiler.
[2] Thiele, M. 2008: Warum schwärmen die Bienen? Apicultural Review Letters 2008, 7,Nr. 239.
[3] Apicultural Review letters 2005, 4,Nr. 2-4
[4] Aus Gründen der Rationalisierung arbeiten die meisten Korbimker auch schon mit künstlichen Mittelwänden; ebenso die sogenannten "Bienenkisten-Imker"
[5] Thiele, M. 2009: "Bienenkiste" oder Top bar hive? Ist die Bienenkiste wirklich so artgerecht und wesensgemäß wie immer behauptet wird? Apicultural Review letters 2009, 8,Nr.379
[6] Thiele, M. 2009: Warré Beute oder Top bar hive? Ist die Warré Beute wirklich so einfach und bienengerecht wie immer behauptet wird? Imkerei nach Warré oder nach Kriterien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung? Apicultural Review letters 2009, 8,Nr.386
[7] Thiele, M. 2010: Bienenkiste, Warré oder Top bar hive - welcher Bienenkasten ist besonders für Anfänger und Hobbyimker gut geeignet? Presse Mitteilung
 
 

12. Wie erkenne ich Bienenerzeugnisse, die von Imkereien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung stammen?

Dem Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung ist ein internationales Zertifizierungssystem angegliedert, das die Einhaltung der Richtlinien überwacht - und zwar sämtlicher Imkereien, die sich dem Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung angeschlossen haben. Entsprechende Zertifikate bezeugen dies. In erster Linie das "Proficiency Certificate" in artgerechter / wesensgemäßer Bienenhaltung. Erst nach einer zwei semestrigen Ausbildung kann ein Imker seine Imkerei als Imkerei des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung zertifizieren lassen. Am Ende einer langen Liste steht eine Zertifizierung zum Bienenerzeugnis gemäß Richtlinien des Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung (Es gibt zur Zeit keine Bienenerzeugnisse, die nach strengeren Kriterien zertifiziert werden).

Eine Zertifizierung gemäß der seit 2000 auch für tierische Produkte gültigen EU-Bio-Verordnung oder anderer Bio-Verbände und Imkervereine, die eine Rähmchen- und Magazinimkerei unterstützen und ihre Produkte beispielsweise mit den Marken "Deutscher Imkerbund (DIB)", "Deutscher Berufsimkerbund (DBIB)", "mellifera e.V", ("beegood", "Bienenkiste", "Netzwerk blühende Landschaften") oder "Demeter" vermarkten, ist nicht ausreichend für eine Konformität mit den Richtlinien des Zentrum für wesensgemäße Bienenhaltung und natürliche Bienentherapie!

Für eine A-Klasse-Zertifizierung der Bienenerzeugnisse werden eine komplette Ausbildung/Fortbildung zur  "Imkerei des Zentrums für wesensgemaesse Bienenhaltung" angeboten. Es werden zunehmend Imker gesucht, die die Ausbildung zum natürlichen Bienenzüchter (Nr. 61) erfolgreich abgeschlossen haben! Erfahrungsgemaess hat sich eine langjährige Mitgliedschaft bei SAVE BEECOLONIES und Natural Apitherapy Council immer positiv auf eine spätere Zertifizierung ausgewirkt.
 
 


Imkereien des Zentrums für wesensgemäße Bienenhaltung

DI Michael Thiele, Sachverständiger für wesensgemäße Bienenzucht,  natürliche Bienentherapie, Bio-dynamische Landwirtschaft und Lebensmittelqualität, Gefahren der Gentechnik und Lebensmittelsicherheit, Renaturierung von Ökosystemen und Naturschutz, Franzrasen 2, D-37242 Bad Sooden

fon: +49 (0) 56 52 91 78 99
Fax: +49 (0) 32223740527
contact@thiele-und-thiele-consult.de
http://www.thiele-und-thiele-consult.de

Kurse / Gutachten / Expertisen:
Praktische Kurse und Fernkurse zur wesensgemäßen Bienenhaltung für Anfänger, Crash-Kurse (Tageskurse), Aus-/Fortbildungen

Imkereiprodukte, Imkereibedarf:


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Letzte Bearbeitung:26.07.2010